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Werk der Woche – Olli Mustonen: Concerto No. 2

Olli Mustonen, Komponist und Pianist, lächelt freundlich in die Kamera. Er trägt ein weißes Hemd, eine Weste und eine Krawatte, während er sich mit einer Hand am Kopf kratzt.

Am 6. Dezember 2024 feiert Olli Mustonens zweites Violinkonzert, Concerto No. 2 "Larin Paraske", seine Uraufführung im Musiikkitalo in Helsinki. Die Solistin Elina Vähälä wird von dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Nicholas Collon begleitet. Dieses Auftragswerk der Finnish Broadcasting Company YLE ist ein musikalisches Porträt der finnischen Runensängerin Larin Paraske.

Das zweite Violinkonzert von Olli Mustonen: Ein musikalisches Porträt von Larin Paraske

Das Concerto No. 2 "Larin Paraske" dauert etwa 25 Minuten und besteht aus vier Sätzen, die Mustonens künstlerische Vision und seine Inspiration durch Larin Paraske verdeutlichen. Der erste Satz trägt den Titel "So sang Larin Paraske" und fängt die kraftvolle, rhythmische Energie ihres Runengesangs ein. Der zweite Satz, "Paraskes Jugend", reflektiert die frühen Jahre der Runensängerin mit zarten, lyrischen Klängen. Der dritte Satz, "Mit Gottes Bäumen sprechen", entführt in eine kontemplative, fast spirituelle Klangwelt, die die Natur als Schauplatz von Paraskes Überlieferungen interpretiert. Der vierte und letzte Satz, "Apotheose", schließt das Werk mit einem Höhepunkt voller Dramatik und musikalischer Strahlkraft ab.

Wer war Larin Paraske?

Larin Paraske (1833–1904) war eine bedeutende finnische Runensängerin, die durch ihre umfangreiche Sammlung von Volksliedern und Gedichten einen wesentlichen Beitrag zur finnischen Kultur leistete. Ihre Fähigkeit, mündliche Traditionen zu bewahren, inspirierte zahlreiche Künstler und Komponisten, darunter Olli Mustonen. Mustonen hat sich bereits zuvor von der Trandition des Runengesangs inspirieren lassen und dem Sänger Jehkin Iivana in der gleichnamigen Komposition für Gitarre ein musikalisches Denkmal gesetzt. 

Ich hatte das Gefühl, dass es mit Hilfe der Musik möglich sein könnte, einige der unübersetzbaren und manchmal sogar hypnotischen und schamanistischen Qualitäten dieser Poesie auch einem Publikum zu vermitteln, das unserer ungewöhnlichen Sprache nicht mächtig ist. - Olli Mustonen

Weitere Violinkonzerte in dieser Woche

Für Liebhaber:innen von Violinkonzerten bietet die Woche vom 2. bis 8. Dezember 2024 nicht nur das Concerto No. 2 von Olli Mustonen, sondern zahlreiche weitere bemerkenswerte Aufführungen. In St. Pölten erklingt Jörg Widmanns Violinkonzert Nr. 2, das mit seinen ungewöhnlichen Klangfarben beeindruckt. In Jerusalem, Haifa, Tel Aviv, Riga und Košice wird Pēteris Vasks’ Concerto No. 1 "Tālā gaisma" aufgeführt, ein Werk, das durch seine emotionale Tiefe berührt. In Lugano steht Jean Sibelius’ Violinkonzert in d-Moll auf dem Programm, ein Klassiker des Repertoires. In Utrecht interpretiert ein Ensemble Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre, das als Statement gegen Krieg und Unterdrückung gilt. In Köln präsentiert das Gürzenich-Orchester Toshio Hosokawas Violinkonzert "Genesis", das die Verschmelzung von Natur und Spiritualität thematisiert. Schließlich ist in Schaffhausen Pēteris Vasks’ Vox amoris zu hören, ein Werk, das von der Kraft der Liebe erzählt.

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Weitere Informationen:

Komponisten-Profil von Olli Mustonen

Werk-Seite zu Concerto No. 2 "Larin Paraske"

Veranstaltungsseite Musiikkitalo Helsinki

 

Foto: Laura Malmivaara

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