Mit den Konzertvariationen von Stefan Heucke steht ein neues Oboenkonzert im Mittelpunkt, das erstmals in Münster erklingt. Die Uraufführung mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin rückt einen Komponisten in den Fokus, der Tradition und Gegenwart auf besondere Weise verbindet.
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Atsuhiko Gondais Oper ZEN verzichtet auf Handlung und setzt auf Klang als Erfahrung. Die Uraufführung 2026 in Tokio lädt zu einer konzentrierten, sprachlosen Form des Hörens ein.
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Harald Weiss’ Darkness Project erkundet Dunkelheit und Stille als Räume geschärfter Wahrnehmung. Anlass ist die Uraufführung am 21.06.2026 in Bremen.
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Ein musikalischer Paukenschlag von 1913 – neu gehört: Faust et Hélène von Lili Boulanger kehrt in einer neuen Fassung für kleines Orchester zurück auf die Bühne. Am 15. Mai 2026 erlebt das Werk seine Weimarer Premiere am Deutschen Nationaltheater.
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Eine musikalische Zeitreise mit der Schärfe einer Klinge: Am 7. Mai 2026 wird Christian Josts neues Konzert für Vibraphon und Orchester in der Stiftung Mozarteum uraufgeführt. Das Werk schneidet sich direkt in die DNA von Mozarts Maurerischer Trauermusik ein und transformiert deren strenge Klage in die rhythmische Freiheit des Jazz – ein Plädoyer für humanistische Ideale und künstlerische Grenzenlosigkeit.
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Ein kosmisches Heilmittel gegen die Angst: Am 30. April 2026 feiert Wilfried Hiller seinen 85. Geburtstag mit der Uraufführung von Der Sternenverkäufer im Münchener Orff-Zentrum. Das Melodram nach Alexander Kostinskij erzählt von der befreienden Kraft der Phantasie und würdigt ein langes Leben im Dienste des poetischen Musiktheaters.
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Dornröschen, aber ganz anders: Am 22. April 2026 feiert Gregory Spears’ Oper Sleepers Awake ihre Uraufführung bei der Opera Philadelphia. Basierend auf Robert Walser entwirft Spears eine Welt, in der die Erweckten lieber weiterschlafen würden – ein faszinierendes Spiel um Stillstand, zyklische Klänge und die Verweigerung des Happy Ends.
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Ein musikalisches Versprechen wird nach über vier Jahrhunderten eingelöst: Dobrinka Tabakova vervollständigt mit In paradisum das Requiem von Tomás Luis de Victoria aus dem Jahr 1605. Die ORA Singers unter Suzi Digby bringen diesen ätherischen Epilog am 31. März 2026 in London zur Uraufführung – ein Werk, das wie ein schimmerndes Echo zwischen den Epochen schwebt.
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Ein musikalisches Geschenk mit sehr privatem Hintergrund: Fazıl Says Bosphorus Romance feiert am 22. März 2026 im Münchner Prinzregententheater Uraufführung. Das Werk für Flöte und Streichorchester ist eine Hommage an seine Frau, die Flötistin Aslıhan And Say, die gemeinsam mit dem Münchener Kammerorchester und Daniel Giglberger die verschiedenen Stimmungen Istanbuls hörbar macht
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Ein musikalisches Denkmal wird neu befragt: Frederic Rzewskis legendärer Zyklus The People United Will Never Be Defeated feiert am 12. März 2026 in New York seine Uraufführung als Orchesterwerk. Andrew Norman hat das berühmte Thema und die erste Variation für das New York Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel bearbeitet.
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