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Christopher Peter

Werk der Woche – Christian Jost: Konzert für Vibraphon und Orchester

 Banner-Collage vor dunkler Architektur: Zur Linken Christoph Sietzen in artistischer Pose mit schwebenden Schlägeln, zur Rechten das Porträt des Komponisten Christian Jost in braunem Kord-Sakko.

Eine musikalische Zeitreise mit der Schärfe einer Klinge: Am 7. Mai 2026 wird Christian Josts neues Konzert für Vibraphon und Orchester in der Stiftung Mozarteum uraufgeführt. Das Werk schneidet sich direkt in die DNA von Mozarts Maurerischer Trauermusik ein und transformiert deren strenge Klage in die rhythmische Freiheit des Jazz – ein Plädoyer für humanistische Ideale und künstlerische Grenzenlosigkeit.

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Werk der Woche – Pēteris Vasks: Violinkonzert "Fernes Licht"

Porträt von Pēteris Vasks: Der Komponist blickt mit einem sanften Lächeln in die Kamera. Er trägt ein weinrot-grau gestreiftes Poloshirt. Der Hintergrund zeigt eine hellgraue Häuserzeile in weicher Unschärfe.

Ein Leuchtfeuer aus dem Baltikum: Pēteris Vasks feiert am 16. April 2026 seinen 80. Geburtstag. Als Herzstück der Jubiläumswoche erklingt am 17. April in der Münchener Herz-Jesu-Kirche sein Concerto No. 1 für Violine und Streichorchester "Tālā gaisma" – ein Werk, das zwischen schmerzhafter Erinnerung und der unerschütterlichen Hoffnung auf ein "fernes Licht" changiert.

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Werk der Woche – Joe Hisaishi: Symphonic Variation „Merry-go-round + Cave of Mind“

Banner: Rechts Joe Hisaishi in schwarzer Lederjacke vor hellem Grund. Links eine detaillierte Zeichnung einer mechanischen Festung auf vier Beinen mit Türmen, Zahnrädern und rauchenden Schloten.

Ein Walzer, der die Schwerkraft besiegt: Am 9. April 2026 bringt das National Youth Orchestra of Great Britain unter Alpesh Chauhan Joe Hisaishis Symphonic Variation „Merry-go-round + Cave of Mind“ in Manchester auf die Bühne. Die Musik aus dem Ghibli-Meisterwerk Das wandelnde Schloss verwandelt den Kinosaal in eine sinfonische Arena voller Nostalgie und orchestraler Brillanz.

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Werk der Woche – Dobrinka Tabakova: In paradisum

Komponistin Dobrinka Tabakova vor einem dramatischen, sonnendurchfluteten Wolkenhintergrund. Sie blickt ernst und hält ein Notenblatt und einen Stift in ihren Händen, während sie einen schwarzen Blazer und ein weißes Oberteil mit Sternenmuster trägt.

Ein musikalisches Versprechen wird nach über vier Jahrhunderten eingelöst: Dobrinka Tabakova vervollständigt mit In paradisum das Requiem von Tomás Luis de Victoria aus dem Jahr 1605. Die ORA Singers unter Suzi Digby bringen diesen ätherischen Epilog am 31. März 2026 in London zur Uraufführung – ein Werk, das wie ein schimmerndes Echo zwischen den Epochen schwebt.

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