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Christopher Peter

Werk der Woche – Pēteris Vasks: Violinkonzert "Fernes Licht"

Porträt von Pēteris Vasks: Der Komponist blickt mit einem sanften Lächeln in die Kamera. Er trägt ein weinrot-grau gestreiftes Poloshirt. Der Hintergrund zeigt eine hellgraue Häuserzeile in weicher Unschärfe.

Ein Leuchtfeuer aus dem Baltikum: Pēteris Vasks feiert am 16. April 2026 seinen 80. Geburtstag. Als Herzstück der Jubiläumswoche erklingt am 17. April in der Münchener Herz-Jesu-Kirche sein Concerto No. 1 für Violine und Streichorchester "Tālā gaisma" – ein Werk, das zwischen schmerzhafter Erinnerung und der unerschütterlichen Hoffnung auf ein "fernes Licht" changiert.

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Werk der Woche – Joe Hisaishi: Symphonic Variation „Merry-go-round + Cave of Mind“

Banner: Rechts Joe Hisaishi in schwarzer Lederjacke vor hellem Grund. Links eine detaillierte Zeichnung einer mechanischen Festung auf vier Beinen mit Türmen, Zahnrädern und rauchenden Schloten.

Ein Walzer, der die Schwerkraft besiegt: Am 9. April 2026 bringt das National Youth Orchestra of Great Britain unter Alpesh Chauhan Joe Hisaishis Symphonic Variation „Merry-go-round + Cave of Mind“ in Manchester auf die Bühne. Die Musik aus dem Ghibli-Meisterwerk Das wandelnde Schloss verwandelt den Kinosaal in eine sinfonische Arena voller Nostalgie und orchestraler Brillanz.

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Werk der Woche – Dobrinka Tabakova: In paradisum

Komponistin Dobrinka Tabakova vor einem dramatischen, sonnendurchfluteten Wolkenhintergrund. Sie blickt ernst und hält ein Notenblatt und einen Stift in ihren Händen, während sie einen schwarzen Blazer und ein weißes Oberteil mit Sternenmuster trägt.

Ein musikalisches Versprechen wird nach über vier Jahrhunderten eingelöst: Dobrinka Tabakova vervollständigt mit In paradisum das Requiem von Tomás Luis de Victoria aus dem Jahr 1605. Die ORA Singers unter Suzi Digby bringen diesen ätherischen Epilog am 31. März 2026 in London zur Uraufführung – ein Werk, das wie ein schimmerndes Echo zwischen den Epochen schwebt.

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Werk der Woche – Richard Wagner: Das Rheingold

Banner zum "Rheingold": Rechts ein kontrastreiches Wagner-Porträt in Bordeaux; links Fantin-Latours Szene der Rheintöchter, die in grün-goldenen Strömungen das schimmernde Gold umkreisen.

Richard Wagners Das Rheingold steht im März 2026 im Zentrum der Opernwelt. Ob bei den Salzburger Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern oder zeitgleich in Meiningen – der "Vorabend" der Tetralogie wird zum Schauplatz musikalischer Präzision. Dank der quellenkritischen Gesamtausgabe von Schott klang Wagners Vision selten so authentisch wie heute.

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Werk der Woche – Fazıl Say: Bosphorus Romance

Eine nächtliche Szenerie zwischen den Welten: Fazıl Say lehnt entspannt im Vordergrund, dahinter entfaltet sich das funkelnde Panorama des Bosporus. Die illuminierte Brücke und die Ortaköy-Moschee spiegeln sich glanzvoll im dunklen Wasser Istanbuls.

Ein musikalisches Geschenk mit sehr privatem Hintergrund: Fazıl Says Bosphorus Romance feiert am 22. März 2026 im Münchner Prinzregententheater Uraufführung. Das Werk für Flöte und Streichorchester ist eine Hommage an seine Frau, die Flötistin Aslıhan And Say, die gemeinsam mit dem Münchener Kammerorchester und Daniel Giglberger die verschiedenen Stimmungen Istanbuls hörbar macht

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Werk der Woche – Frederic Rzewski / Andrew Norman: The People United Will Never Be Defeated!

Zentrales Porträt Andrew Normans neben einer schwarz-weißen Darstellung Frederic Rzewskis. Den Hintergrund bildet eine historische Demonstration mit rotem „REVOLUCIÓN POPULAR“-Banner.

Ein musikalisches Denkmal wird neu befragt: Frederic Rzewskis legendärer Zyklus The People United Will Never Be Defeated feiert am 12. März 2026 in New York seine Uraufführung als Orchesterwerk. Andrew Norman hat das berühmte Thema und die erste Variation für das New York Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel bearbeitet. 

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In Memoriam: Bernard Rands (1934-2026)

Halbnahaufnahme des Komponisten Bernard Rands in einem blau-weiß gestreiften Hemd. Er sitzt mit gefalteten Händen in einem schwach beleuchteten Büro mit Papieren und Jalousien, umrahmt von einer sanften Vignette.

Bernard Rands, der angesehene Komponist britischer Herkunft, ist am 4. März 2026 im Alter von 92 Jahren verstorben. Seit vielen Jahren lebte er in den Vereinigten Staaten, zuletzt in Chicago, wo er im Beisein seiner Frau, der ebenfalls renommierten Komponistin Augusta Read Thomas, starb. Er hinterlässt ein Œuvre von fast 100 Werken, die vielfach aufgeführt und aufgenommen wurden und sämtlich bei Schott Music erschienen sind, sowie eine enorme und vielfältige Schar von Schüler:innen.

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