Eine musikalische Zeitreise mit der Schärfe einer Klinge: Am 7. Mai 2026 wird Christian Josts neues Konzert für Vibraphon und Orchester in der Stiftung Mozarteum uraufgeführt. Das Werk schneidet sich direkt in die DNA von Mozarts Maurerischer Trauermusik ein und transformiert deren strenge Klage in die rhythmische Freiheit des Jazz – ein Plädoyer für humanistische Ideale und künstlerische Grenzenlosigkeit.
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Ein kosmisches Heilmittel gegen die Angst: Am 30. April 2026 feiert Wilfried Hiller seinen 85. Geburtstag mit der Uraufführung von Der Sternenverkäufer im Münchener Orff-Zentrum. Das Melodram nach Alexander Kostinskij erzählt von der befreienden Kraft der Phantasie und würdigt ein langes Leben im Dienste des poetischen Musiktheaters.
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Dornröschen, aber ganz anders: Am 22. April 2026 feiert Gregory Spears’ Oper Sleepers Awake ihre Uraufführung bei der Opera Philadelphia. Basierend auf Robert Walser entwirft Spears eine Welt, in der die Erweckten lieber weiterschlafen würden – ein faszinierendes Spiel um Stillstand, zyklische Klänge und die Verweigerung des Happy Ends.
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Ein Leuchtfeuer aus dem Baltikum: Pēteris Vasks feiert am 16. April 2026 seinen 80. Geburtstag. Als Herzstück der Jubiläumswoche erklingt am 17. April in der Münchener Herz-Jesu-Kirche sein Concerto No. 1 für Violine und Streichorchester "Tālā gaisma" – ein Werk, das zwischen schmerzhafter Erinnerung und der unerschütterlichen Hoffnung auf ein "fernes Licht" changiert.
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Ein Walzer, der die Schwerkraft besiegt: Am 9. April 2026 bringt das National Youth Orchestra of Great Britain unter Alpesh Chauhan Joe Hisaishis Symphonic Variation „Merry-go-round + Cave of Mind“ in Manchester auf die Bühne. Die Musik aus dem Ghibli-Meisterwerk Das wandelnde Schloss verwandelt den Kinosaal in eine sinfonische Arena voller Nostalgie und orchestraler Brillanz.
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Ein musikalisches Versprechen wird nach über vier Jahrhunderten eingelöst: Dobrinka Tabakova vervollständigt mit In paradisum das Requiem von Tomás Luis de Victoria aus dem Jahr 1605. Die ORA Singers unter Suzi Digby bringen diesen ätherischen Epilog am 31. März 2026 in London zur Uraufführung – ein Werk, das wie ein schimmerndes Echo zwischen den Epochen schwebt.
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Richard Wagners Das Rheingold steht im März 2026 im Zentrum der Opernwelt. Ob bei den Salzburger Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern oder zeitgleich in Meiningen – der "Vorabend" der Tetralogie wird zum Schauplatz musikalischer Präzision. Dank der quellenkritischen Gesamtausgabe von Schott klang Wagners Vision selten so authentisch wie heute.
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Ein musikalisches Geschenk mit sehr privatem Hintergrund: Fazıl Says Bosphorus Romance feiert am 22. März 2026 im Münchner Prinzregententheater Uraufführung. Das Werk für Flöte und Streichorchester ist eine Hommage an seine Frau, die Flötistin Aslıhan And Say, die gemeinsam mit dem Münchener Kammerorchester und Daniel Giglberger die verschiedenen Stimmungen Istanbuls hörbar macht
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Ein musikalisches Denkmal wird neu befragt: Frederic Rzewskis legendärer Zyklus The People United Will Never Be Defeated feiert am 12. März 2026 in New York seine Uraufführung als Orchesterwerk. Andrew Norman hat das berühmte Thema und die erste Variation für das New York Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel bearbeitet.
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Ein Jahrhundert-Mythos im Chiaroscuro der Klänge: Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe seziert Gavin Bryars’ Kammeroper Marilyn Forever die Melancholie hinter der Ikone. Am 07. März 2026 feiert das Werk am Staatstheater Braunschweig Premiere – ein tiefenpsychologisches Porträt zwischen Jazz-Poesie und operner Ernsthaftigkeit.
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