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Werk der Woche – Sebastian Hilli: 1977 – A Violin Concerto

Komponist Sebastian Hilli vor einer rot-schwarzen Wand mit geometrischem Muster, das an den Film The Shining angelehnt ist. Er trägt ein schwarzes Hemd und blickt ruhig in die Kamera.

Was können Sie spontan über das Jahr 1977 sagen? Wussten Sie, dass in Miami geschneit hat, dass die wichtigsten Raumsonden der Geschichte gestartet wurden und dass sich die größte Flugzeugkatastrophe aller Zeiten ereignet hat? Sebastian Hilli macht solche Ereignisse zum Thema seines neuen Violinkonzerts 1977 – musikalische Zeitgeschichte in zwölf spannenden Episoden. Hier mehr erfahren! 

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Werk der Woche – Olli Mustonen: Concerto No. 2

Olli Mustonen, Komponist und Pianist, lächelt freundlich in die Kamera. Er trägt ein weißes Hemd, eine Weste und eine Krawatte, während er sich mit einer Hand am Kopf kratzt.

Olli Mustonens Concerto No. 2 "Larin Paraske" ist ein musikalisches Porträt der berühmten finnischen Runensängerin Larin Paraske. Mit Klängen, die Traum und Tradition vereinen, feiert das Violinkonzert am 6. Dezember 2024 in Helsinki seine Uraufführung. Möchten Sie erfahren, wie Mustonen die uralte Kunst des Runengesangs in ein modernes Meisterwerk verwandelt? Lesen Sie jetzt die ganze Geschichte in unserem Werk der Woche!

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Werk der Woche - Richard Ayres: Die Grille

Richard Ayres Fabel-Oper Die Grille feiert am 22. März am Theater Basel Premiere und wird damit zum ersten Mal in der Schweiz gespielt. Die Inszenierung stammt von Daniela Kranz und Stephen Delaney leitet das Orchester. Seit der Uraufführung 2005 beim Aldeburgh Festival wurde Die Grille bereits an vielen europäischen Häusern gespielt, so unter anderem an der Staatsoper Stuttgart und beim Holland Festival.



Die Grille basiert auf einer Sammlung von Kindergeschichten des holländischen Autors Toon Tellgen. Rozalie Hirs formte daraus das Libretto für Ayres' Kammeroper. In der Geschichte begegnen sehr unterschiedliche Tiere alltäglichen Problemen, während das Orchester den sie umgebenden Wald mimt.

 

Ayres Die Grille: Tierische Charaktere mit allzu menschlichen Eigenschaften


Ayres nimmt uns mit auf eine Reise in den ungewöhnlichen Wald, in dem die Grille lebt. Ihre sich in der Geschichte entwickelnde Selbstfindung und das Ringen mit Depressionen wird von den übrigen Waldbewohnern begleitet und stellt ein sowohl unterhaltsames wie bewegendes Sujet dar. Als die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgeht, verschwinden die Erinnerungen an das große Abenteuer langsam. Nur eine weise Eule hinterfragt das Geschehene und die Welt in der wir heute leben.

Die Kammeroper ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet und spricht in einer sehr einfachen und direkten Weise den Umgang mit Depressionen an. Durch das magische Umfeld des Waldes werden die menschlichen Emotionen und Wünsche der Protagonisten ans Licht geholt:
Ich gebe zu, diese Oper zu schreiben war eine echte Herausforderung. Als ich anfing wusste ich nichts über Opern, also musste ich mich vorbereiten: Ich habe mir Duzende Aufführung angeschaut und eine Menge DVDs. All dies hat mir gezeigt, wie der Gesang die Emotionen der Worte freisetzen kann. Auf der klanglichen Seite strebe ich einen rauen Sound  an den man mit Folk-Bands vom Balkan assoziiert. – Richard Ayres

Die Grille wird noch bis zum 21. Mai am Theater Basel gespielt. Im Sommer folgt ein weiteres Ayres-Bühnenwerk, die szenische Kantate In the Alps in Großbritannien. Das Aurora Orchestra mit der Sopranistin Mary Bevan spielt es am 3. Juni im St John’s Smith Square in London und am 4. Juni in der Symphony Hall in Birmingham unter der Leitung von Nicholas Collon.

 

Foto: Stefan Odry (Produktion des Staatstheaters Braunschweig 2009)