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Olli Mustonen

Olli Mustonen

Herkunftsland: Finnland
Geburtstag: 7. Juni 1967

in Kürze

Sinfonia 3 "Taivaanvalot" (Heavenly lights)
Sinfonia 3 "Taivaanvalot" (Heavenly lights)
Dirigent: Olli Mustonen
Orchester: Turun Filharmoninen Orkesteri
24. November 2022 | Turku (Finnland) , Konserthuset — Uraufführung
Sinfonia 3 "Taivaanvalot" (Heavenly lights)
Sinfonia 3 "Taivaanvalot" (Heavenly lights)
Dirigent: Olli Mustonen
Orchester: Turun Filharmoninen Orkesteri
25. November 2022 | Turku (Finnland) , Konserthuset

Über Olli Mustonen

Olli Mustonen ist ein postmoderner Komponist, der einen Bogen über die klassische westliche Musik vom Barock zum Minimalismus, von der späten Romantik zu einer neuen Spiritualität des 21. Jahrhunderts schlägt. Musik vermag für ihn das Geheimnis des Lebens einzufangen - ein klingender Strom des Lebens. […] Seine Musik erzählt von einer Kunst der unmittelbaren Erfahrung, die in unserer technokratischen Zeit in Vergessenheit geraten ist. (Susanna Välimäki)

Olli Mustonen ist eine musikalische Naturgewalt – gleichermaßen Dirigent, Komponist und Pianist, sprühend vor grenzenloser Energie und voller Enthusiasmus. (The Advertiser, 15. September 2015)

Olli Mustonen, geboren am 7. Juni 1967 in Helsinki, erhielt von seinem fünften Lebensjahr an Cembalounterricht, zwei Jahre später begann der Klavierunterricht bei Ralf Gothóni. Bereits mit sechs Jahren unternahm er erste Kompositionsversuche und erhielt ab 1975 Kompositionsunterricht bei Einoiuhani Rautavaara. Mustonen avancierte rasch zu einem gefragten Konzertpianisten (Studium bei Eero Heinonen) und Dirigenten.

Seit 1989 übernimmt Mustonen wichtige Aufgaben im Musikleben seines Heimatlandes: zunächst die künstlerische Leitung des Korsholmer Musik-Festivals und 1990-1992 auch die des Turku Music-Festivals. Er ist Mitbegründer und Leiter des Helsinki Festival Orchestra und seit 2003 Dirigent des Kammerorchesters Tapiola Sinfonietta.

Als Pianist konzertiert Mustonen international mit den bedeutendsten Orchestern. Er trat gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Chicago Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern und vielen weiteren Klangkörpern auf. Eine enge Zusammenarbeit pflegt er mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Pierre Boulez und Christoph Eschenbach. 1999 brachte Mustonen mit Esa-Pekka Salonen und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra das ihm gewidmete 5. Klavierkonzert von Rodion Shchedrin zur Uraufführung. Für die Einspielung der 24 Präludien und Fugen von Dmitrij Schostakowitsch und der 25 Präludien von Charles-Valentin Alkan erhielt Mustonen 1992 den "Edison Award" und den "Gramophone Award". 2019 ist er Preisträger des Hindemith-Preises Hanau.

Mustonens Vorliebe für kontrapunktisch-verwobene Kompositionen und Werke des 20. Jahrhunderts, die Ideen des 17. und 18. Jahrhunderts aufgreifen (darunter die Bach-Bearbeitungen Ferruccio Busonis und Präludien-und-Fugen-Zyklen von Paul Hindemith oder Schostakowitsch), spiegelt sich auch in den eigenen Werken wider. Die Konzentration der Instrumentierung sowie die Werktitel sind Hinweise auf diese Affinität: Gavotte, Toccata oder Petite Suite. Die Sonate für Cello und Klavier zeigt dabei, wie Mustonen einen Bogen zwischen dem barocken Kontrapunkt bis in die am Ende des Stücks deutlich in Erscheinung tretende Moderne schlägt.

Daneben erkennt man in Mustonens Schaffen eine frische, in der Klanglichkeit seiner Heimat verwurzelte, Tonsprache. Wiederum ist der programmatische Heimatsbezug bereits in den Titeln der Stücke erkennbar: Kaksi Metsätunnelmaa ("Zwei Waldstimmungen"), Vanha kirkko Petäjävedellä ("Die alte Kirche bei Petäjävesi") oder Kolme poikaa, kolme puuta ("Drei Bäume, drei Söhne") sind Beispiele dafür.

2011 leistete Mustonen seinen ersten Beitrag zur Gattung der Symphonie. Seine Sinfonia 1 für Bariton und Orchester wurde von der Tampere Filharmonia unter der Leitung des Komponisten in Tampere uraufgeführt und in der Folge sowohl in Helsinki als auch in Russland, Deutschland und Australien nachgespielt. Der gesungene Text basiert auf einem in Finnland sehr bekannten Gedicht von Eino Leino. Auch für seine Sinfonia 2 mit dem Untertitel "Johannes Angelos" ließ sich Mustonen von einem literarischen Werk inspirieren: Der Roman "Der dunkle Engel" von Mika Waltari ist als Programm des rein instrumentalen Werks jedoch verborgener als zuvor. Die zweite Symphonie wurde 2014 vom Helsinki Philharmonic Orchestra unter Mustonens Leitung zur Uraufführung gebracht.

Steht in den Konzertsälen der Welt der Pianist im Vordergrund, rücken die Betätigungsfelder Dirigieren und Komponieren des in Hausjärvi (Finnland) beheimateten Mustonen zusehends mehr in das Interesse der Öffentlichkeit.

Als Pianist und Dirigent wird Olli Mustonen betreut von der Agentur Hazard Chase.

Werkliste

Chronologie

1967
geboren am 7. Juni in Helsinki
ab 1972
Klavier- und Cembalounterricht
ab 1975
Kompositionsunterricht bei Einoiuhani Rautavaara
ab 1989

künstlerische Leitung des Korsholmer Musik-Festivals

1990-1992

künstlerische Leitung des Turku Music Festivals

1992
Auszeichnung mit dem Edison Award und dem Gramophone Award für seine Einspielung der "24 Präludien und Fugen" von Dmitrij Schostakowitsch und der "25 Präludien" von Charles-Valentin Alkan
1999
Uraufführung des ihm gewidmeten "5. Klavierkonzerts" von Rodion Shchedrin in Los Angeles, CA (USA)
seit 2003
Dirigent des Kammerorchesters Tapiola Sinfonietta
2005
Uraufführung der Sonate für Gitarre "Jehkin Iivana" in Kuhmo (FIN)
2009

Artist in Residence beim Usedomer Musikfestival

2012
Uraufführung der "Sinfonia 1" für Bariton und Orchester in Tampere (FIN)
2012-2013
Artist in Residence des Helsinki Philharmonic Orchestra
2014
Uraufführung der "Sinfonia 2" in Helsinki (FIN)
2015
Uraufführung des "Piano Quintet" in Heimbach mit dem Komponisten als Interpreten
2015-2016
Artist in Residence des Atlanta Symphony Orchestra, New Russia Symphony Orchestra, Estonian National Symphony Orchestra und der Royal Northern Sinfonia
2019
Hindemith-Preis der Stadt Hanau
2021
Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Turku Philharmonic Orchestra

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Aufführungen

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