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Blog

Singen - Bewegen - Sprechen in der Kita

Grundlagen – Leitlinien – Spielideen – Stundenbilder


– Ausgabe mit 2 CDs –

Wie können Kinder in Kindertageseinrichtungen in ihrer sprachlichen, kognitiven und motorischen Entwicklung gefördert werden? Wie können ihre sozial-emotionalen Kompetenzen gestärkt und ihre Schulreife verbessert werden? Die Antworten und Lösungen finden sich in diesem Band. Er ist das Ergebnis des richtungsweisenden Bildungsprogramms Singen-Bewegen-Sprechen, das seit Jahren erfolgreich an Kindertageseinrichtungen in ganz Baden-Württemberg etabliert ist. Singen-Bewegen-Sprechen in der Kita bietet Grundlagentexte, Spielideen, Stundenbilder, Kopiervorlagen und Lied-Einspielungen für die direkte Umsetzung im Kita-Alltag.

Werk der Woche – Hannah Lash: Desire

Am 16. Oktober wird das Miller Theatre in New York zusammen mit dem JACK Quartet die Uraufführung der Kammeroper Desire von Hannah Lash zeigen. Musikalische Leiterin der Produktion ist Daniela Candillari, Regie führt Rachel Dickstein.
Desire ist eine Oper über die Reise der Künstlerin durch Inspiration und Zweifel. Das Stück ist eine Art Metapher, die in einen magischen Garten gesetzt wurde. Darin erntet die Hauptfigur, eine Künstlerin, ihre Pflanzen auf wunderbare Weise, doch genauso schnell können sie sterben und zu Asche werden, wenn die Weltanschauung der Künstlerin ins Wanken gerät.
Wir werden Zeugen davon, wie die Künstlerin sich selbst und das Vertrauen in sich findet, mit ihrem Verhältnis zu Zweifel und Inspiration hadert und letztendlich beides aus ihrer Welt heraus aufbaut und gänzlich selbstsicher wird. Hannah Lash

Eine weitere Aufführung von Desire folgt am 17. Oktober im Miller Theatre. Am 14. November wird ein weiteres Stück von Hannah Lash uraufgeführt: Das Naples Philharmonic Orchestra präsentiert das neue Double Concerto für Klavier, Harfe und Orchester. Soli sind Jeremy Denk und Hannah Lash – die Komponistin tritt regelmäßig als Harfenistin in Erscheinung.

Schott Music beim Symposion "Take Orff"

2020 jährt sich der Geburtstag Carl Orffs zum 125. Mal. Als Auftakt zu diesem Jahr veranstaltet die Orff-Schulwerk Gesellschaft Deutschland e.V. am 1.-3. November 2019 in Engers ein Symposion "zur aktuellen Bedeutung des Orff-Schulwerks für musikalische Bildungsprozesse in Kita, Musik- und Grundschule".

In praxisbezogenen Workshops werden Prinzipien des Orff-Schulwerks mit Dozenten aus dem In- und Ausland vorgestellt und ausprobiert. Schott Music präsentiert in der begleitenden Ausstellung am 2. November 2019 seine Veröffentlichungen rund um das Orff-Schulwerk.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Landesakademie Rheinland-Pfalz / Engers.

 

Offizielle Veranstaltungsseite

Kapustin: Capriccio

für Klavier


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

In dem virtuosen Capriccio op. 71 aus dem Jahr 1992 greift Kapustin u.a. auf Techniken der Zwölftonkomposition zurück. Für Pianisten, die Werke zwischen Moderne und Jazz suchen, die nach höchst gekonnter aber auskomponierter Improvisation klingen.

Die Pop Saxophon Schule, Band 2

für Alt-Saxophon


– Lehrbuch mit Online-Audiodatei –

Dirko Juchem legt mit seinem neuesten Lehrwerk eine moderne Methode vor, die gezielt auf das Spielen der populärsten Musikstile – von Pop über Rock bis hin zum Swing – vorbereitet! Anhand von 34 leichten und motivierenden Songs werden die wichtigsten Griffe und Techniken spielerisch erlernt. Auf der beiliegenden CD laden die Play-Alongs von Dirko Juchem und seiner Band zum Mitspielen ein. Mit den zahlreichen Songbooks der Schott Saxophone Lounge steht dem angehenden Saxophonisten ein breites Spielrepertoire zur Verfügung, auf das die beiden Bände der Pop-Saxophon-Schule auf direktem Wege vorbereiten!

Mehr zur Reihe Schott Saxophone Lounge

Werk der Woche – Gavin Bryars: A Native Hill

Am 13. Oktober bringt der Crossing Chamber Choir unter der Leitung von Donald Nally das ausladende Chorwerk A Native Hill von Gavin Bryars zur Uraufführung. Es ist das zweite neue Werk, das Bryars für dieses Ensemble schrieb: Mit der Aufnahme von The Fifth Century aus dem Jahr 2014  gewann der Crossing Chamber Choir einen Grammy Award.

Gavin Bryars – A Native Hill: ländliche Motive als Folie für ein Manifest

Der in A Native Hill vertonte Text stammt von dem amerikanischen Schriftsteller Wendell Berry. Daraus formte Bryars sein bisher größtes Werk für Chor a cappella. Zu der Entscheidung, anstelle eines Gedichtes einen Essay zu verwenden, ließ sich Bryars von der sprachlichen Wucht eines Textes über Politik und Soziales von 1968 beeinflussen. Auf den ersten Blick scheinen darin bloße pastorale Beschreibungen ländlichen Daseins enthalten zu sein, doch trügt der Eindruck:
In diesem Essay sehe ich einen starken Atem und eine universale Gültigkeit, die weit über die Idylle hinausragen. Diese Erkenntnis, diese Tiefe hat mich gepackt – eben nicht durch das Vorder-, sondern durch das Hinter- und Abgründige. – Gavin Bryars

A Native Hill setzt sich aus zwölf Abschnitten zusammen, die auf ein Finale zusteuern mit einem in 24 Stimmen aufgefächerten Satz zusteuern. Zum Schluss vereinigen sich diese in einen mächtigen chromatischen Cluster. Aus den dicht gewobenen Passagen arbeitet Bryars immer wieder langsam erkennbare Harmonien und melodische Bewegungen heraus.

Mehr von Gavin Bryars: Das Rondo Vocale präsentiert am 17. November The Fifth Century und On Photography in Stuttgart und seine nächste Uraufführung wird im Februar 2020 das String Quartet No.4 mit dem Smith Quartet in Pisa sein.

 

Schülerarbeitsheft Musik

für die Klassen 5/6


– Arbeitsheft –

Lieder und Songs, Komponistenporträts, Meilensteine und Meisterwerke der Musikgeschichte, Klassenmusiziersätze, Grundlagen der Notation, Harmonielehre und Instrumentenkunde, dazu ein umfassendes Angebot an Audio-Aufnahmen und Playbacks – dieses Schülerarbeitsheft Musik vermittelt alle wesentlichen Lehrplaninhalte in motivierender und aufbauender Form und bietet ausreichend Inhalt für zwei volle Unterrichtsjahre. Das Liedrepertoire ist passgenau auf das Schul-Liederbuch abgestimmt – auf diese Weise ergeben sich zahllose weiterführende Möglichkeiten.

Werk der Woche - Rodion Shchedrin: Lolita

Ab dem 3. Oktober 2019 ist am Prager Ständetheater (Stavovské divadlo) die erste tschechische Produktion von Rodion Shchedrins Oper Lolita zu sehen. Die musikalische Leitung übernimmt dabei Sergey Neller, Regie führte die bekannte slowakische Regisseurin und Performancekünstlerin Sláva Daubnerová, deren Markenzeichen es ist, Opern visuell provokativ zu inszenieren. Gesungen wird auf Russisch; es wird tschechische und englische Übertitel geben.

Lolita ist das bekannteste Werk des russischen Schriftstellers Vladimir Nabokov und Shchedrins fünftes Bühnenwerk, das von der Literatur seines Heimatlandes inspiriert ist. Der Komponist verfasste das Libretto zu der Oper selbst. Eine große Qualität des Werks liegt darin, durch geschickte Dramaturgie und raffinierte Musik – unter anderem mit der Einbeziehung von russisch-orthodoxen Gesängen – die vielen Beziehungsebenen und Reaktionsmöglichkeiten zwischen Kindfrau und reifem Mann zu ergründen.

Rodion Shechdrin – Lolita: Von russischer Literatur inspirierte Oper


Der Literaturprofessor und Feingeist Humbert Humbert verfällt der gerade 12-jährigen vaterlosen Lolita. Er verführt das Mädchen und lebt mit ihm einige Zeit zusammen, nachdem er pro forma dessen Mutter geheiratet hat; diese kommt jedoch bald ums Leben. Nach dem Ende der zunehmend problematischen Beziehung trifft Humbert drei Jahre später erneut auf Lolita, die inzwischen mit einem anderen Mann verheiratet ist und ein Kind erwartet. Humberts Eifersucht wendet sich jedoch nicht gegen Lolita oder ihren Mann, sondern gegen den mephistophelischen Filmregisseur Quilty, der Lolita für Pornofilme missbraucht hat. Humbert nimmt blutige Rache an Quilty – und wird dafür zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.
Nur zu wiederholen, was andere schon geschaffen haben, wird für den Zuhörer langweilig. Man muss den Zuhörer im Griff behalten, ihm etwas Neues, Frisches bieten. Das ist eine sehr schwierige Aufgabe, sollte aber im Idealfall für den, der sich heute dem Komponieren widmet, das Ziel sein. Rodion Shchedrin

Nach der Premiere werden acht weitere Aufführungen bis zum 10. Januar 2020 folgen. Shchedrins Musik ist in nächster Zeit unter anderem in der Philharmonie Berlin und der Philharmonic Hall in Hradec Králové (jeweils Beethovens Heiligenstädter Testament) sowie im Kennedy Center Washington, DC (Two Tangos by Albéniz) zu hören.

Foto: Royal Opera Stockholm

 

Werk der Woche – Olli Mustonen: Taivaanvalot

Eine Symphonie für drei Musiker? Der Komponist Olli Mustonen hat sich dieser ungewöhnlichen Herausforderung gestellt. Sein neues Werk Taivaanvalot (Heavenly Lights) trägt in der Tat den Untertitel „Symphonie“ und ist nur für Tenor, Cello und Klavier komponiert. Die Uraufführung findet am 26. September im Muziekgebouw in Amsterdam statt. Mustonen wirkt als Pianist mit und musiziert zusammen mit den bekannten Interpreten Ian Bostridge (Tenor) und Steven Isserlis (Violoncello).



Olli Mustonen: Taivanvaalot – Symphonie zu dritt?

Taivaanvalot basiert auf Textfragmenten aus der Kalevala, einer Sammlung heroischer finnischer Gedichte von Elias Lönnrot (1802–1884). Mustonen hat sich bei der Vertonung für eine englische Übersetzung entschieden, jedoch wird die zentrale Rede des Vänäimoinen in der Originalsprache gesungen. Obwohl auch davon eine Übersetzung von Keith Bosley existiert, hat sich Mostonen bewusst zu dieser Vorgehensweise entschieden. Tatsächlich empfindet er die Komposition als eine Möglichkeit, die Bedeutung der Worte zu vermitteln, ohne dass an dieser Stelle durch eine Übersetzung wesentliche Elemente verloren gehen.
Eine Übertragung in Musik schien mir somit der richtige Weg, die schwierigen, manchmal sogar hypnotisierenden und schamanischen Qualitäten dieser Dichtung einer Zuhörerschaft zugänglich zu machen, die mit unserer ungewöhnlichen Sprache nicht vertraut ist. – Olli Mustonen

Nach dem Konzert in Amsterdam ist Taivaanvalot auch an den Spielstätten der Mitauftraggeber zu erleben: Die Interpreten der Uraufführung präsentieren die kleinbesetzte Symphonie am 30. September in der Wigmore Hall London und am 9. Oktober im Concergebouw Brügge.

Werk der Woche – Kurt Weill: Die sieben Todsünden

Die sieben Todsünden ist eines der bekanntesten Werke von Kurt Weill. Am 21. September ist das gemeinsam mit Bertolt Brecht verfasste "Ballet Chanté" erstmals in einer neuen Fassung mit einem kleinen, 15 Instrumente umfassenden Ensemble zu hören. Sarah Maria Sun in der Rolle der Anna steht an der Seite des Ensemble Modern unter der Leitung von HK Gruber auf der Bühne beim Beethovenfest Bonn. Gruber hat die neue Instrumentierung gemeinsam mit Christian Muthspiel in Zusammenarbeit mit der Kurt Weill Foundation und Schott Music verfasst.


Brechts Text ist nicht in seiner Zeit gefangen, sondern sehr aktuell. Heute sind "Die sieben Todsünden" als Manifest gegen den entfesselten, männerdominierten Kapitalismus zu verstehen und sie sind ein gefährliches Stück – für die Kapitalisten. Denn hier offenbart sich die Funktionsweise unserer Welt. Das Werk sagt uns heute noch viel mehr als vor 20 oder 30 Jahren. (HK Gruber)

Die sieben Todsünden: Ein ikonisches Werk in neuer Instrumentierung


Auf Anregung der Kurt Weill Foundation for Music stellt die neue Gruber/Muthspiel-Fassung bietet eine Möglichkeit für kleine Ensembles, Theater und Tanzcompagnien dar, Die sieben Todsünden auf die Bühne zu bringen. Das Stück ist nun auch für singende Schauspielerinnen in den Hauptrollen zu bewältigen. So eröffnen sich neue Möglichkeiten, diesen modernen Klassiker in kreativen Produktionen und an neuen Spielorten zu entdecken. Anna I und Anna II (eine oder zwei Sopranistinnen) der neuen Fassung werden von einem Männer-Vokalquartett und einem wie folgt besetzten Ensemble begleitet:

1 (auch Picc.) · 0 · 2 · 1 - 1 · 1 · 1 · 0 - S. (P. · Beck. · Tamt. · 3 Tomt. · gr. Tr. mit Beck.) (1 Spieler) - Klav. · Banjo (auch Git.) - Str. (1 · 1 · 1 · 1 · 1)

Spätestens seit seinem weltweit erfolgreichen Dreigroschenoper-Album mit dem Ensemble Modern vor 20 Jahren ist HK Gruber einer der prominentesten Weill-Interpreten. Die neue Fassung zeigt sein tiefes Verständnis von Weills Kompositionsweise und bleibt der Originalversion treu. Unter Beibehaltung der Tonarten bewahren die Bearbeiter die charakteristischen Klangfarben und den dramatischen Zugriff der Version mit großem Orchester.

Im Oktober gehen Ute Lemper und die Kammerakademie Potsdam mit der Originalfassung von Die sieben Todsünden auf Tournee. Unter anderem gastieren sie in der Tonhalle Düsseldorf, der Elbphilharmonie Hamburg, der Alten Oper Frankfurt, in Nikolaisaal Potsdam und in der Berliner Philharmonie.
Die vielbeachtete Stuttgarter Produktion aus der vergangenen Spielzeit (Foto) ist ab März 2020 wieder zu sehen. Sie stellte die erste Zusammenarbeit sämtlicher Sparten der Staatstheater nach über zehn Jahren dar. Darin tritt die Elektroclash-Ikone Peaches als Anna auf und ergänzt den Abend mit einer Performance ihrer größten Hits unter dem Motto "Seven Heavenly Sins".

 

Foto: Staatstheater Stuttgart / Bernhard Weis