Werk der Woche – Richard Wagner: Parsifal
- By Christopher Peter
- 06.04.2025
Wagners Parsifal kehrt im April ans Goetheanum im schweizerischen Dornach zurück – mit Schott-Edition, prominenter Besetzung und einem neuen Buch zur Inszenierung.
Wagners Parsifal kehrt im April ans Goetheanum im schweizerischen Dornach zurück – mit Schott-Edition, prominenter Besetzung und einem neuen Buch zur Inszenierung.
Sommer, Sonne, Sinfoniekonzert: Die Bayreuther Festspiele laden am 30. Juli zum Open-Air-Konzert “Wagner für alle” mit Picknick ein. Bei freiem Eintritt präsentiert das Festspielorchester unter der Leitung von Nathalie Stutzmann musikalische und räumliche Bezüge zu Wagner, darunter Anton Bruckners 7. Sinfonie.
Es gibt Opern, die untrennbar mit besonderen Tagen im Jahr verbunden sind. So gehören Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck und La Bohème von Giacomo Puccini zu Weihnachten. An Karfreitag steht dagegen regelmäßig Parsifal von Richard Wagner auf dem Spielplan. Denn im Zentrum steht der Heilige Gral, mit dem der Legende nach das Blut Christi am Kreuz aufgefangen wurde. Am 28.03.2024 präsentiert das Orchestre National de Lyon unter der Leitung von Markus Stenz nun die französische Erstaufführung der Parsifal Suite.
Besseres, als diese Lieder, habe ich nie gemacht, und nur sehr weniges von meinen Werken wird ihnen zur Seite gestellt werden können. – Wagner in einem Brief an Mathilde
Ich werde also eine ganz neue, bei weitem reicher entwickelte Musik zur 1. Szene (nenne es Ballet) schreiben, um die Venus, mit Beibehaltung der besten Motive, sehr bedeutend umarbeiten und namentlich auch erweitern, zu welchem Zwecke ich neue Verse am Schluss der Scene gedichtet habe. – Richard Wagner
Abends Plauderei, welche Richard mit dem Hirtengesang und Pilgerchor aus Tannhäuser beschließt. Er sagt, er sei der Welt noch den Tannhäuser schuldig. – Tagebucheintrag von Cosima Wagner
Nun bin ich also ein perfekter Wagnerianer! Hätten die Kritiker nur ein wenig aufgepasst, so hätten sie gemerkt, dass die gleichen Dinge bereits im Terzett des "Ernani", in der Nachtwandel-Szene des "Macbeth"und in manchem anderen meiner früheren Stücke stehen. Die Frage ist auch nicht, ob Don Carlo in einem bestimmten Stil komponiert ist oder nicht, sondern nur, ob die Musik gut oder schlecht ist. (Verdi in einem Brief vom 1. April 1867 an Léon Escudier)