Werk der Woche – Hans Werner Henze: Die englische Katze
- By Christopher Peter
- 02.11.2025
Henzes satirische Oper Die englische Katze als Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper zum Auftakt des Jubiläumsjahrs "Henze 100".
Henzes satirische Oper Die englische Katze als Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper zum Auftakt des Jubiläumsjahrs "Henze 100".
Die Anti-Anti-Oper: Le Grand Macabre von György Ligeti feiert am 28.06.2024 bei den Münchener Opernfestspielen an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Damit markiert das Stück den Abschluss der Spielzeit 2023/2024, die mit dem 100. Geburtstag des Komponisten im vergangenen Jahr begann. Kent Nagano steht bei der Produktion am Pult, die Inszenierung stammt von Krzysztof Warlikowski.
Gleich zwei Inszenierungen von Modest Mussorgskijs Oper Boris Godunow eröffnen das Jahr 2024: Am 14.01.2024 zeigt die Bayerische Staatsoper die Wiederaufnahme ihrer erfolgreichen Produktion im Nationaltheater München. Die Inszenierung von Calixto Bieito steht unter der musikalischen Leitung von Dima Slobodeniouk. Am 28.01.2024 folgt eine Neuinszenierung des Nationaltheaters Mannheim, das das Stück im Theater im Pfalzbau Ludwigshafen zeigt. Regie führt hier Lorenzo Fioroni, am Pult steht Roberto Rizzi Brignoli. Beide Inszenierungen verwenden das historisch-kritische Aufführungsmaterial aus der Reihe “Edition Meisterwerke” der Verlagsgruppe Hermann.
Die jüngste der beiden Symphonien von Julian Anderson, seine Symphony No. 2, feiert am 08.12.2023 in der Severance Hall in Cleveland, OH, ihre US-amerikanische Erstaufführung. Das Cleveland Orchestra präsentiert das Stück unter der Leitung von Semyon Bychkov, der zu Beginn des vergangenen Jahres die Uraufführung bei den Münchner Philharmonikern dirigiert hatte.
Die Frage ist nicht ‘Sein oder nicht sein’, sondern ‘Wer möchte man sein’. In seiner Oper Achill unter den Mädchen wirft Wolfgang-Andreas Schultz Fragen nach Gender-Identität und -Vorbildern auf. Die Premiere findet am 17. März 2023 unter der Leitung von Oliver Tardy in einer Inszenierung von Franziska Severin im Prinzregententheater in München statt. In der Produktion der Theaterakademie August Everding spielt das Münchner Rundfunkorchester.
Am 21. März 2021 feiert Der Rosenkavalier von Richard Strauss an der Bayerischen Staatsoper München Premiere. Es ist gleichzeitig die Uraufführung der neuen Fassung für eine kleinere Orchesterbesetzung von Eberhard Kloke, die sich an der Instrumentierung von Ariadne auf Naxos orientiert. Die Inszenierung von Barrie Kosky wird mit Spannung erwartet. In den Hauptrollen der hochkarätig besetzten Produktion sind Marlis Petersen als Feldmarschallin, Christof Fischesser als Baron Ochs von Lerchenau, Katharina Konradi als Sopie, Samantha Hankey als Octavian und Johannes Martin Kränzle als Herr von Faninal zu erleben. Am Pult steht Vladimir Jurowski.
Der Bearbeiter Eberhard Kloke über seine neue Fassung:
Die Premiere um 15:30 Uhr wird kostenfrei auf der Plattform Staatsoper.TV gestreamt und bei BR Klassik übertragen. Am 22. März wird die Aufzeichnung des Streams um 19:00 Uhr wiederholt.
Szenenfoto: © Bayerische Staatsoper / Wilfried Hösl
Portrait Eberhard Kloke: privat
Momo: Was ist die Zeit? Meister Hora: Die Zeit ist immer da, ist wie Musik, die wir nicht hören, weil sie ständig in uns klingt. Manchmal hörst du sie, so wie Wellen auf dem Wasser durch Wind entstehen. Und hier aus dem Nirgendhaus in der Niemalsgasse kommt die Zeit aller Menschen.
Diese Erzählung, die ich in den von Wilhelm und Jakob Grimm gesammelten und herausgegebenen 'Kinder- und Hausmärchen' fand, nahm ich als Vorlage für ein Stück, das ein nachdenkliches Gleichnis von der Vergeblichkeit menschlichen Bemühens, die Weltordnung zu stören und gleichzeitig eine Parabel vom Geborgensein in eben dieser Weltordnung werden sollte. – Carl Orff