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Mikis Theodorakis 100

Der Komponist Mikis Theodorakis in einem schwarz-weißen Profilportrait in dirigierender Pose nach rechts gerichtet. Sein Gesichtsausdruck energetisch und ernsthaft, der Mund leicht geöffnet, der Hintergrund schwarz.

Am 29. Juli feiern wir den 100. Geburtstag von Mikis Theodorakis. Trotz der dramatischen gesellschaftlichen Umstände, die sein Leben begleiteten und zeitweise diktierten, interessierte Theodorakis zuallererst immer die Musik. Sie war sein eigentliches Leben. In diesem Leben gab es zwei große Brüche, die jedes Mal mit einem Ortswechsel einhergingen: 1960 der Umzug von Paris nach Athen und 1980 die Rückkehr von Athen nach Paris. 

Obwohl Theodorakis bis 1960 mit seinen sinfonischen Werken in ganz Europa Erfolge gefeiert hatte, komponierte er ab 1960 in Athen fast ausschließlich Lieder – insgesamt über 800, darunter die Zorbas-Melodie – sowie große Oratorien wie Axion Esti und Canto General, die ihn weltberühmt machten.

Exklusives Gewinnspiel zum 100. Geburtstag auf unseren Social Media-Kanälen: Mitmachen und CD-Paket gewinnen! 

Besuchen Sie unseren Social Media-Kanäle auf Facebook oder Instagram und nehmen Sie bis zum 01.08.2025 an unserem Gewinnspiel zum 100. Geburtstag von Mikis Theodorakis teil. Wir verlosen 3 Pakete mit jeweils 3 CD-Alben der berühmten Werke Canto General und Zorbas sowie das neue Album "Lost Songs". Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf unseren Social Media-Kanälen: facebook.com/schottmusic bzw. instagram.com/schottmusic

Ein bewegtes Leben: Kunst und Weltpolitik

Nach dem Militärputsch 1967 wurde Theodorakis’ Musik in Griechenland verboten, er selbst verhaftet und gefoltert. Nach einer weltweiten Kampagne 1970 wieder freigelassen, begann Theodorakis eine legendäre weltweite Konzerttournee gegen die Militärdiktatur, die 1974 mit dem Sturz der Junta endete. Ab 1980 in Paris nahm Theodorakis den kompositorischen Faden aus der Zeit vor 1960 wieder auf und schuf seine großen Sinfonien sowie eine Opern-Tetralogie, die er 2001
vollendete. 

Theodorakis bei einer Rede während der Lambrakis-Friedensbewegung 1963. Er hat die Hand mahnend erhoben, hinter ihm zwei Männer unscharf im Hintergrund.
Theodorakis bei einer Rede während der Lambrakis-Friedensbewegung 1963
Theodorkias im Studio der BBC London, 1958. Er lächelt freundlich, vor ihm ein Mikrofon, die Hände lose auf dem Tisch verschränkt.
Theodorkias im Studio der BBC London, 1958
Theodorakis rechts in weißem Hemd mit dem Dichter Pablo Neruda links, eine Schlägermütze tragend und dessen Ehefrau Matilde Urrutia in der Mitte in weißem Mantel mit Handtasche
Theodorakis mit dem Dichter Pablo Neruda und dessen Ehefrau Matilde Urrutia

"Zorbas"-Darsteller Anthony Quinn und Theodorakis bei einem Konzert in München, 1995

Youtube und WERGO

Besuchen Sie auch den offiziellen You-Tube-Kanal www.youtube.com/@MikisTheodorakisOfficial, den Schott Music und Aviator Management anlässlich des Jubiläums eingerichtet haben.

Das Label WERGO feiert den 100. Geburtstag von Mikis Theodorakis mit einer besonderen Aktion. Zahlreiche CDs des griechischen Komponisten sind bis zum 30. September 2025 zum Sonderpreis erhältlich. Link zur CD-Sonderaktion: https://www.schott-music.com/de/series/mikis-theodorakis-100-cd-sonderaktion 

Neues Album: Lost Songs

Zum 100. Geburtstag von Mikis Theodorakis erscheint bei Intuition ein besonderes Album: LOST SONGS – vierzehn bislang unveröffentlichte Kompositionen des weltbekannten griechischen Komponisten, erstmals präsentiert in einer außergewöhnlichen Klavier-Version von Henning Schmiedt. Der Berliner Pianist und Komponist beschreibt die bislang unbekannten Lieder wie folgt: "Diese Melodien sind so großartig, dass man sich wundert, dass sie noch nicht existierten. Jetzt wissen wir, dass es sie doch gab."

Repertoire entdecken: Canto General 

Politisch, sozial, entschlossen, leidend, anklagend – und dennoch hoffnungsvoll: Mikis Theodorakis vertonte Pablo Nerudas gleichnamigen Gedichtzyklus über die Erschaffung Südamerikas, seine Menschen, die Eroberung und den Kampf um Freiheit. "Von allen Völkern", so der Komponist, "sind uns Griechen die Chilenen am nächsten – vom Temperament und Charakter her." Verbunden waren beide Völker nicht nur durch ihre Mentalität, sondern auch im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung sowie im Glauben an die Kunst als Waffe. Anders als bei seinen übrigen Vokalwerken vertonte Theodorakis den Canto General nicht in seiner Muttersprache, sondern im spanischen Original. Der Klang der Sprache ging in die Musik ein und verschmolz mit der griechischen Folklore. Theodorakis setzte dabei auf kraft volle Dreiklänge und Rhythmik griechischer Tänze.

Das mitreißende Oratorium verkörpert in einzigartiger Weise den leidenschaftlichen Ruf nach Freiheit und hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.

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Head of Marketing, Promotion & Communications

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