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Filmmusik entdecken: Klassiker, Geheimtipps und Ausgaben zum Nachspielen

Blick auf das weltbekannte Hollywood-Sign in Los Angeles, auf einem grünen Hügel mit blauem Himmel.

Musik ist aus Filmen nicht mehr wegzudenken. Was in Stummfilmzeiten als Begleitung von Bildern und Überdeckung von Projektorgeräuschen begann, ist heute ein unverzichtbares Stilmittel. Filmmusik erzeugt Spannung, rührt uns zu Tränen und bleibt oft länger im Gedächtnis als die Bilder selbst. Sie ist mehr als Hintergrund – sie ist ein unsichtbarer Schauspieler, der die Wirkung einer Geschichte entscheidend prägt.

Bei Schott Music finden Sie nicht nur zahlreiche ikonische Werke zum Nachspielen, sondern auch verlegte Originalwerke großer Filmkomponisten. In diesem Artikel erfahren Sie, was Filmmusik ausmacht, wie sie entsteht, welche Komponisten sie geprägt haben – und wie Sie selbst Filmmusik spielen können.

 

Was ist Filmmusik?

Unter Filmmusik versteht man Musik, die speziell für Filme komponiert oder bewusst ausgewählt wird. Man unterscheidet:

  • Score: Originalkomposition für den Film, meist für Orchester, Elektronik oder hybride Besetzungen.
  • Soundtrack: Zusammenstellung vorhandener Stücke, häufig aus Pop, Jazz oder Klassik.

Während der Score Szenen präzise begleitet und Leitmotive für Figuren oder Orte schafft, sorgt der Soundtrack für kulturelle Bezüge und Wiedererkennungswert. Beide Formen wirken emotional, aber auf unterschiedliche Weise.

 

Große Namen der Filmmusik

Nino Rota

Nino Rota wurde am 3. Dezember 1911 in Mailand geboren. Obwohl er zahlreiche Kammermusikwerke, Solokonzerte, Symphonien, Oratorien und Bühnenwerke schrieb, ist sein Name vor allem untrennbar mit den 158 unvergleichlichen Musiken zu Filmen von zum Beispiel Federico Fellini oder Francis Ford Coppola verknüpft.

Seine Musik trug wesentlich zum weltweiten Erfolg von Klassikern wie La dolce vita, Il gattopardo oder Otto e mezzo bei. 

 


 

Wie komponiert man Filmmusik?

Buchcover „Komponieren für Film und Fernsehen“ von Enjott Schneider mit Filmrolle und Noten.

Komponieren für Film und Fernsehen

Enjott Schneider

Dieses Buch bietet, Theorie und Praxis miteinander verbindend, eine Kompositionslehre, die weit über das Thema "Film" hinaus wegweisend ist. Seit 1980 bedeutet Komponieren allgemein nicht mehr allein logisches Entwickeln mit den traditionellen Materialien Raum, Zeit und Klang: Thema der Musik ist vielmehr assoziatives Komponieren, die Integration von U-, E-, Weltmusik und Jazz auch unter Zuhilfenahme modernster Studiotechnik. Den Einsatz dieser Komponenten bei der Entstehung von Filmmusik schildert der Autor in seinem Buch und gibt Tipps aus der Praxis, etwa zu den Fragen Musik und Filmschnitt, Synchronisation von Bild und Musik, Abmischung, Sound-Sampling bis hin zu alltäglichen Problemen wie Studiokosten und Honorar.

 

 


 

Howard Shore 

Howard Shore ist einer der international bedeutendsten und meistgeehrten Komponisten von Film- und Orchestermusik. Mit seinen bewegenden und expressiven Filmmusiken, darunter der Musik zur The Lord of the Rings-Trilogie, hat er internationale Maßstäbe gesetzt. Seine Konzertwerke werden regelmäßig weltweit von führenden Orchestern gespielt. 2003 leitete Shore die Premiere der The Lord of the Rings Symphony in Wellington, Neuseeland. Für seine Musik zur The Lord of the Rings-Trilogie wurde Howard Shore mit vier Grammys und drei Oscars, darunter einem Oscar in der Kategorie „Bester Song“ für „Into the West“, geehrt. 

Die York University zeichnete Shore 2007 mit der Ehrendoktorwürde aus. Weltweit haben zahllose Institutionen und Organisationen ihn für sein Schaffen mit Preisen geehrt. 

 

Erich Wolfgang Korngold

1929 bearbeitete Erich Wolfgang Korngold, der durch die Erfolge seiner frühen Bühnenwerke Violanta, Der Ring des Polykrates (1916) und Die tote Stadt (1920) international bekannt geworden war, für eine Produktion von Max Reinhardt Johann Strauß‘ Fledermaus. Der Regisseur holte Korngold für die Produktion von A Midsummer Night’s Dream dann 1934 nach Hollywood, wo sich der Komponist 1938 nach der Besetzung Österreichs durch die Nationalsozialisten niederließ.

Korngold avancierte zu einem der gefragtesten Filmmusikkomponisten der USA und perfektionierte im Laufe seiner Karriere als Hauskomponist der Warner Brothers Studios die Gattung der symphonischen Filmmusik. Vor allem mit den Musiken zu Klassikern des „Mantel und Degen“-Genres wie The Prince and the Pauper (Der Prinz und der Bettelknabe, 1937) The Adventures of Robin Hood (Robin Hood, König der Vagabunden, 1938), The Private Lives of Elizabeth and Essex (Günstling einer Königin, 1939) und The Sea Hawk (Der Herr der sieben Meere, 1940) wurde Korngold zum einflussreichen Mitbegründer des „Sound of Hollywood“. Seine Filmmusiken wurden fünfmal für den Oscar nominiert. 1936 erhielt er den begehrten Preis für den „Best Original Score“ für Anthony Adverse und 1938 für The Adventures of Robin Hood. Seit 1995 wird der Erich-Wolfgang-Korngold-Preis von der Captain Blood Errol Flynn Stiftung Deutsche Kinemathek als Auszeichnung für das Lebenswerk eines herausragenden Filmmusik-Komponisten vergeben.

 


 

Der Musikfilm

Buchcover „Der Musikfilm“ von Georg Maas und Achim Schudack mit Tanzszene in Schwarz-Weiß.

Der Musikfilm

Georg Maas | Achim Schudack 

Die bis in die Anfänge der Filmgeschichte zurückreichende Symbiose von Musik und Film hat sich in vielfältigen Formen zum Musikfilm ausgebildet. Das Spektrum reicht heute von Musikdokumentationen wie „Rhythm is it“ bis zu Spielfilmen wie „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, von filmischen Neuinterpretationen bekannter Opern wie „Carmen“ bis zum Videoclip. 
In diesem Band geht es nicht um die dienende Rolle der Musik für den Film, wie sie für die Filmmusik typisch ist, sondern um die filmische Inszenierung von Musik.
Folgende Erscheinungsformen des Musikfilms werden vorgestellt:

  • Musiktheater
  • Filmmusical
  • Dokumentationen
  • Verfilmte Musikwerke
  • Rockfilm
  • Biographischer Film
  • Musikerrollen in Spielfilmen
  • Videoclips.

Jedes Kapitel bietet ausführliche Anregungen für den Musikunterricht in der Sekundarstufe.

 

 


 

Filmmusik selbst spielen

Von Klavier bis Saxophon

 

 


 

Klaus Doldinger

Titelmelodien zu Tatort, Liebling Kreuzberg und Ein Fall für zwei, Begleitmusiken zu einer Fülle von international ausgestrahlten TV-Serien wie zum Beispiel Derrick, Wolffs Revier, Der Alte oder Peter Strohm: Seit den 60er Jahren prägt der Jazzmusiker und Komponist Klaus Doldinger die deutsche TV- und Filmszene mit dem charakteristischen Sound seiner Filmmusik, die zum Teil schon Kultstatus hat.

Weltweit bekannt wurde er mit der Musik zu den beiden von Wolfgang Petersen produzierten international erfolgreichen Blockbustern Das Boot und Die unendliche Geschichte. Für seine Musik zu Das Boot erhielt er 1982 den Deutschen Schallplattenpreis und 2007 die „Goldene Kamera“; die Musik zu Die unendliche Geschichte wurde 1985 in der Kategorie „Beste Filmmusik“ für den Saturn Award nominiert.

 

Entdecken Sie unsere Filmmusik-Noten im Schott-Shop – von Klavierausgaben über Chorbearbeitungen bis zu vollständigen Orchestermaterialien.


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Die Musik zur "Schule der magischen Tiere"

Buchcover des ersten offiziellen Songbooks zum Film „Die Schule der magischen Tiere“ mit Kindern und magischen Tieren.

Die Schule der magischen Tiere 1

Uwe Bye

Cover des zweiten Songbooks zum Film „Die Schule der magischen Tiere“ mit Jugendlichen und ihren tierischen Begleitern.

Die Schule der magischen Tiere 2

Uwe Bye

Cover des dritten Songbooks zum Film „Die Schule der magischen Tiere“ mit Hauptfiguren und Tieren wie Fuchs, Pinguin und Krokodil.

Die Schule der magischen Tiere 3

Uwe Bye

Cover des vierten Songbooks zum Film „Die Schule der magischen Tiere“ mit Jugendlichen und mehreren magischen Tieren.

Die Schule der magischen Tiere 4

Sebastian Müller

 

 

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