Werk der Woche – Elisabeth Naske: Zack bumm!
- 25.05.2026
Ein Vogel, der nur noch „Zack bumm“ sagen kann: Elisabeth Naskes neues Musiktheater erzählt ohne Worte von Anderssein, Klang und Begegnung. Uraufführung im Wiener Konzerthaus.
Ein Vogel, der nur noch „Zack bumm“ sagen kann: Elisabeth Naskes neues Musiktheater erzählt ohne Worte von Anderssein, Klang und Begegnung. Uraufführung im Wiener Konzerthaus.
Ein Walzer, der die Schwerkraft besiegt: Am 9. April 2026 bringt das National Youth Orchestra of Great Britain unter Alpesh Chauhan Joe Hisaishis Symphonic Variation „Merry-go-round + Cave of Mind“ in Manchester auf die Bühne. Die Musik aus dem Ghibli-Meisterwerk Das wandelnde Schloss verwandelt den Kinosaal in eine sinfonische Arena voller Nostalgie und orchestraler Brillanz.
Vom Leben und der Liebe in düsteren Zeiten: Beim Musikfest Berlin ist am 10.09.2024 das Werk Canti di vita e d’amore von Luigi Nono zu hören. Es spielt das Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Donald Runnicles, die Gesangspartien übernehmen Lilit Davtyan (Sopran) und Thomas Cilluffo (Tenor).
„Es handelt sich hier um ein bei Ysaÿe einzigartiges, faszinierendes Experiment mit Doppelgrifftechniken auf der Violine. Und es ist schwer zu erklären, warum diese wundervolle Musik unvollendet geblieben ist und wie ein so schöner Satz wie die Canzona dem Repertoire für Violine für so lange Zeit vorenthalten blieb.“ – Philippe Graffin
„Hoffe, mein Bruder, hoffe voll tiefer Inbrunst;
hoffe so lange, bis du vergehst in Schmerzen;
hoffe zu jeglicher Stunde des Tages…
leben musst du für diese Hoffnung…“
- Der Kerkermeister, 2. Szene
Vor dem Frühstück zu komponieren ist die beste Zeit - man ist dann frisch. Ich stehe normalerweise um 6 Uhr auf, wenn alle noch schlafen, und beginne zu schreiben. Mich auszudrücken in der Musik ist vielleicht die einzige Möglichkeit für mich, mit der Außenwelt Kontakt zu haben. Aber es macht mir vor allem auch Spaß, sonst hätte ich nicht so viel geschrieben. - Krzysztof Penderecki