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Werk der Woche – Igor Strawinsky: L'oiseau de feu  – Der Feuervogel

Collage mit Igor Strawinsky im Anzug vor einem symmetrisch arrangierten Badezimmer aus einem Wes-Anderson-Film – Blick von oben auf eine badende Figur.

In dieser Woche feiert der neue Film des Regisseurs Wes Anderson seine Kinopremiere: "Der phönizische Meisterstreich" ist ab dem 29.05.2025 in den deutschsprachigen Filmtheatern und anschließend in weiteren Ländern zu sehen. Prominent ist darin die Musik von Igor Strawinsky vertreten; insbesondere der Hymnus aus dem Ballett L'oiseau de feu – Der Feuervogel von 1909/1910 spielt eine wichtige Rolle in der Hollywood-Produktion.

Legendäre Orchestermusik

Der Feuervogel ist unter dem französischen Originaltitel L’oiseau de Feu von Strawinsky für das legendäre Ensemble “Ballets Russes” von Serge Diaghilev komponiert worden und wurde am Théâtre National de l'Opéra in Paris im Juni des Jahres 1910 erstmals gespielt. Die mitreißende Ballettmusik zu dem russischen Volksmärchen von Michel Fokine arbeitete Strawinsky mehrmals um und komponierte populäre Orchestersuiten, die zu seinen beliebtesten Werken gehören. 

Der Autorenfilmer Wes Anderson ist berühmt für seinen visuellen Stil und die schrulligen Charaktere. Nicht zuletzt spielt Musik in den Produktionen des Regisseurs eine wichtige Rolle: Durch den Einsatz von bekannten Werken aus der Musikgeschichte bricht er Situationen auf, konterkariert Szenen und fügt ihnen eine weitere Ebene hinzu. Ein früheres Beispiel ist das Concerto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo, das er in seinem Film "Die Tiefseetaucher" von 2004 nutzt. 

Von der Bühne auf die Leinwand

Anderson reiht sich damit in eine Tradition von großen Namen der Regiegeschichte ein. Stanley Kubrick gilt als einer der bedeutendsten Regisseure, der die dramaturgische Wirkung von Orchestermusik meisterhaft in seine Arbeit einbezog, etwa in "The Shining", "Eyes Wide Shut" oder in "Clockwork Orange". In seiner Nachfolge stehen etwa Martin Scorsese mit Musik von Krzysztof Penderecki und Gustav Mahler in "Shutter Island", Yorgos Lanthimos mit György Ligeti in "The Killing of a Sacred Deer", sowie Joel and Ethan Coen mit Musik von Erich Wolfgang Korngold in "The Big Lebowski". 

Neben diesen Komponisten ist aus dem Schott-Katalog regelmäßig Carl Orff mit seinem populären Chor O Fortuna aus den Carmina Burana in Filmen vertreten; erstmals Anfang der 1980er Jahre in "Excalibur" und in der Folge in Veröffentlichungen wie "Jagd auf Roter Oktober", "Bob’s Burgers – Der Film" und sogar "Jackass: The Movie". 

Ihre Meinung zählt

Welche dieser Filme haben Sie schon einmal gesehen und welche Wirkung hatte die Musik auf Sie? Kennen Sie das Ballett L'oiseau de feu  – Der Feuervogel und freuen Sie sich auf das neue Werk von Wes Anderson?  Teilen Sie Ihre Gedanken unter dem Hashtag #WerkderWoche – zum Beispiel auf unseren Social Media-Kanälen!

Weitere Informationen

Igor Strawinsky: Komponistenprofil

L'oiseau de feu : Werkinformationen und Online-Partitur 

Illustration: Universal Pictures / Nini & Carry Hess

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