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Blog

Heumann: Beethoven's Birthday Boogie

für Klavier


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Beethovens Birthday Boogie von Hans-Günter Heumann ist eine Hommage an einen der genialsten Komponisten der Musikgeschichte, dessen Geburtstag die Musikwelt 2020 zum 250. Mal feiert. In diesem Klavierstück sind gleiche mehrere Themen Beethovens aus der 5. und 9. Sinfonie integriert und im Gewand eines Boogie eingekleidet. Es beginnt mit dem wohl berühmtesten Viertonmotiv der klassischen Musik, dem musikalischen Symbol für Beethoven. Gleich darauf folgt das Freude-schöner-Götterfunken-Thema, diesmal im ternären Rhythmus, begleitet mit einer spielerischen Boogie-Woogie Figur und geht in eine brillante Kadenz über. Nach deren Halbschluss auf der Dominante folgt feierlich die berühmte Geburtstags-Melodie Happy Birthday in Beethovenscher-Manier und beendet das Stück dann mit zwei typischen Jazz-Akkorden.

Toni singt

Handbuch für das Singen in der Kita


– Lehrerband mit CD –

Mehr als 80 Lieder werden in diesem Handbuch vorgestellt – mit detaillierten Erarbeitungs- und Gestaltungsvorschlägen, Stimmbildungsgeschichten und Sprechversen. Ein vielseitiges Repertoire für Kinder bis sechs Jahre lädt zum Mitsingen und Mitspielen ein. Zahlreiche „Ateliers“ bieten Wissen, Tipps und Tricks rund um das Singen mit Kindern an. Ein umfassender Theorieteil behandelt alle wichtigen Aspekte des Singens in der Kita. Er legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Singen in kindgerechter Tonlage und vermittelt wichtiges Hintergrundwissen zur Kinderstimme. Dieses Buch ist hervorgegangen aus TONI SINGT, der größten Bildungsinitiative zur elementaren Singförderung in NRW. Ihr Ziel ist es, das Singen wieder stärker in die Familien und die Gesellschaft zu bringen.

Werk der Woche – Christian Jost: Egmont

Am 17. Februar findet die Uraufführung der neuen Oper von Christian Jost, Egmont, in Wien statt. Zum Beethoven-Jahr 2020 hat der Intendant des Theaters an der Wien, Roland Geyer, das Werk in Auftrag gegeben. Michael Boder wird die Oper dirigieren, Regie führt Keith Warner und auf der Bühne stehen neben anderen Angelika Kirchschlager, Maria Bengtsson, Edgaras Montvida und Bo Skovhus. 

Egmont basiert auf dem gleichnamigen Trauerspiel von Goethe, zu dem Beethoven seine berühmte Egmont-Ouvertüre schrieb. Christoph Klimke und Jost haben ein neues Libretto verfasst und die Besetzung gegenüber dem Drama sechs Personen reduziert.

Die Handlung schildert den Aufstand der Niederländer gegen die spanische Herrschaft im 16. Jahrhundert. Prinz Egmont von Gaure wird darin als Verfechter von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit gezeigt. Diese Themen haben Beethoven ein Leben lang beschäftig. Trotzdem werden in der Oper auch aktuelle Fragen und Konflikte verhandelt: Jost geht der Frage nach, inwieweit eine Gesellschaft manipulierbar ist und ab wann ein System unabhängig von seinen moralisch-ideologischen Werten zum Kippen gelangt. Das musikalische Material seiner Oper hat Jost in komplexer Dichte und mit vorwärts drängenden Rhythmen gestaltet.

 Christian Jost – Egmont: Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit

 In meiner Oper kommt auch ein ganz anderer Teil Beethovens vor: Ausschnitte aus seinem berührenden Brief „An die unsterbliche Geliebte“. In einem fragil ziselierten Stimmensatz führt uns der konstant sechsstimmige Chor ins Innere der Figuren und hinter die Masken ihrer gesellschaftlichen Funktionen. – Christian Jost

Vier weitere Aufführungen von Egmont werden bis zum 26. Februar im Theater an der Wien folgen. Am 30. März, sechs Wochen später, wird das Gran Théâtre de Genève eine weitere Oper von Jost zur Uraufführung bringen: Voyage vers l’espoir (Reise der Hoffnung). Die deutsche Erstaufführung von Egmont wird in der Spielzeit 2020/2021 am Theater Bielefeld zu sehen sein.

Schreier: Medea-Paraphrasen

für Oboe solo


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Anno Schreier komponiert in seinem Oboen-Zyklus eine Zeitreise verschiedener Medea-Rezeptionen. Die sechs Klagegesänge beziehen sich in einer Art Variationsreihe aufeinander und nehmen dabei auch Einflüsse anderer Musik in sich auf. So erscheinen z.B. Anklänge an Cherubinis "Medée", oder Jazz- und Blues-artige Elemente.

Stadtfeld: Chaconne

Transkription aus der Partita Nr. 2 in d moll, BWV 1004 für Klavier solo


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Gefürchtet, geachtet und geliebt. Prüfstein, Grenzerfahrung und Versuchung. Eines der großen, bis heute geheimnisvollsten Werke der Musikgeschichte ist die Chaconne von Johann Sebastian Bach, eigentlich ein Werk für Violine solo aus der Partita BWV 1004. Bach hatte es unmittelbar nach dem Tod seiner Frau Maria Barbara komponiert und in ihm Choral-Themen verarbeitet, die von Tod und Auferstehung handeln.

Versuche eine Klavierfassung aus den vergangenen Jahrhunderten (unter anderem von Ferruccio Buson) erschienen Martin Stadtfeld zu bombastisch, zu virtuos, zu massig. So schrieb er eine eigene Bearbeitung, dessen rhythmische Struktur für ihn "etwas Archaisches" enthält, zumal in Verbindung mit dem Intervall der Quinte – dem Intervall, in dem eine Geige gestimmt ist. Wichtig an seiner Bearbeitung ist Stadtfeld, dass er "unterschiedliche Farbgebungen für die jeweiligen Teile gefunden hat, die sich so voneinander abgrenzen sollen".

Mehr zur Reihe The Virtuoso Piano Transcription Series

Werk der Woche – Julian Anderson: Litanies

Am 12. Februar wird Pascal Rophé ein Konzert des Orchestre National de Radio France mit dem Cellisten Alban Gerhardt als Solist dirigieren. Im Rahmen des Festival Présences findet in diesem Konzert die Uraufführung von Litanies für Cello und Orchester von Julian Anderson statt.

Litanies ist eine gemeinsame Auftragskomposition von Radio France, der Hong Kong Sinfonietta, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, des Norske Kammerorkester, des Swedish Chamber Orchestra und des Orchestre de Chambre de Lausanne. Dieses dritte Solokonzert von Anderson folgt auf das Violinkonzert In Lieblicher Bläue und The Imaginary Museum für Klavier und Orchester.

Der traditionellen dreiteiligen Liedform folgend, wenn auch ohne Pause, weist das Konzert einen zentralen langsamen Abschnitt mit lyrischen Passagen auf, die die gesanglichen Qualitäten des Instruments ausschöpfen. Der Choral am Ende dieses Abschnitts wurde in Erinnerung an Andersons verstorbenen Freund, dem Komponisten und Dirigenten Oliver Knussen, geschrieben. Die schnelleren Eröffnungs- und Schlussteile stehen dieser zentralen Bewegung gegenüber und schließen mit einem lebhaften Finale, das seine Inspiration aus dem Tanz nimmt.

Julian Anderson – Litanies: “incantatoire Stil”

Der zentrale langsame Abschnitt geriet mir zu einem ausgedehnten Trauergesang. Bis zu einem gewissen Grad drängte sich der beschwörende, incantatorische Charakter der Musik mehr und mehr in den Vordergrund. Litanies ist mein Beitrag zu dem sogenannten “style incantatoire”. – Julian Anderson

Im Verlauf des Frühjahrs folgen weitere Aufführungen von Litanies mit Alban Gerhardt: bei der Hong Kong Sinfonietta (21. März), dem City of Birmingham Symphony Orchestra (2. April) und beim Norske Kammerorkester (12. Mai).

Wir entdecken Beethoven

Spannende Geschichten und viel Musik

– Buch mit CD –

Wusstest du schon, dass Ludwig van Beethoven … mit sieben Jahren sein erstes öffentliches Konzert als Pianist gab? … am liebsten Makkaroni mit Parmesan aß? … nicht nur griesgrämig, sondern auch sehr humorvoll sein konnte? … viele Ideen für seine Musik bei Waldspaziergängen bekam? … seine Neunte Sinfonie komponierte, als er schon völlig taub war?

In diesem Buch stellt sich Beethoven in spannenden Geschichten von ganz unterschiedlichen Seiten vor – als großer Komponist und als ganz besonderer Mensch.

Say: Alla Turca Jazz

für Alt-Saxophon und Klavier


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

Der Finalsatz der Sonate A-Dur KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, das Rondo Alla Turca, ist eines der bekanntesten Klavierstücke überhaupt. An diese Popularität knüpft das als effektvolle Zugabe entstandene Arrangement von Fazıl Say an. Auf die nach wie vor erkennbar klassische Grundebene montiert finden sich typische Jazzelemente wie Synkopisierung der Spitzentöne und Auszierung durch chromatische Blue-Notes, eingebettet in teils rasende Sechzehntelketten.

Querflötenschule Band 1

spielen mit Spaß und Fantasie


– Lehrbuch mit CD –

Die erfolgreiche Autorin Gefion Landgraf legt mit dieser Querflötenschule ein neues Konzept für Jugendliche und Erwachsene vor. Schon nach wenigen Anblasübungen können die Lernenden kleine Stücke wahlweise in der ein- oder zweigestrichenen Oktave musizieren. Die Begleitung durch den Lehrer oder ein Playback erhöhen den Spaßfaktor dabei. Durch das breite Angebot an Musikstilen und Übungen werden verschiedene Musikgeschmäcker und Lerntypen angesprochen. Das Spielbuch bietet zu jedem Level ergänzendes Spielmaterial.

Mehr zur Reihe Querflötenschule

Volker David Kirchner 1942–2020: Klang von Menschen für Menschen

"Für mich ist das Entscheidende, mit Musik Menschen anzurühren, anzuregen, zuzuhören und über ein Problem nachzudenken."

Diesem künstlerischen Programm fühlte sich der Mainzer Komponist und Bratschist Volker David Kirchner zeitlebens verpflichtet.

In seinem umfangreichen Schaffen bilden dreizehn musikdramatische Werke einen Schwerpunkt, darunter das 2000 im Rahmen der EXPO Hannover uraufgeführte Gilgamesch. Daneben stehen zwei Symphonien und zahlreiche weitere Werke für Orchester, Streichorchester sowie Solokonzerte. Kirchners Werkkatalog weist darüber hinaus ein opulentes Vokalschaffen auf, darunter auch groß angelegte Werke wie die für die Stadt Mainz komponierte Missa Moguntina (1993).

Kirchners besondere Liebe galt jedoch der Kammermusik. Ihr Repertoire hat er mit zahlreichen Werken verschiedenster Formationen bereichert, darunter vornehmlich traditionelle Besetzungen wie Streichquartett, Klaviertrio und Soloinstrument mit Klavierbegleitung.

Volker David Kirchner ist am 4. Februar nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren in Wiesbaden gestorben. Der Schott-Verlag ist dankbar für viele Jahre der freundschaftlichen Zusammenarbeit.