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Werk der Woche – Anthony Davis: Pancho Rabbit and the Coyote

Stilisierte Illustration im Mixteken-Stil: Pancho Rabbit mit Rucksack und ein lächelnder Kojote stehen in einer Wüste vor einer monumentalen, reliefverzierten Mauer. Ein goldener Pfad führt zu einem leuchtenden Spalt in der Mauer, in dem die Sonne aufgeht

Anthony Davis’ Kammeroper Pancho Rabbit and the Coyote ist ein binationales Auftragswerk über die Migrationserfahrung an der US-mexikanischen Grenze. Basierend auf Duncan Tonatiuhs preisgekröntem Kinderbuch, nutzt die Oper eine bilinguale Tierfabel, um Themen wie Hoffnung, Ausbeutung und familiären Zusammenhalt musikalisch greifbar zu machen. Die Produktion verbindet Jazz, Klassik und mexikanische Folklore zu einem „Animal Farm“ der Gegenwart.

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Werk der Woche – Elisabeth Naske: Die feuerrote Friederike

Macht mich meine Haarfarbe zu einem schlechteren Menschen? Diese Frage muss sich Friederike in der Kinderoper Die feuerrote Friederike stellen. Zum ersten Mal ist das Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Christine Nöstlinger nun in der Schweiz zu sehen. Am 16. November 2023 feiert es Premiere am Theater St. Gallen. Dort führt Annika Nitsch bei der Neuinszenierung Regie und Stéphane Fromageot dirigiert. 

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Werk der Woche – Anno Schreier: Mina

Wie findet man nach einer schlimmen Erfahrung zurück ins Leben? Anno Schreier zeigt diesen Weg in seiner Kinderoper Mina. 2022 in Bonn uraufgeführt, war das Stück kürzlich bei der Opera Factory in Freiburg zu sehen und kommt am 25. Oktober 2023 am Staatstheater Darmstadt in einer Neuinszenierung von Regisseurin Ulduz Ashraf Gandomi heraus. Die musikalische Seite übernehmen Bariton David Pichlmaier und Flötistin Olga Koring. 

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Werk der Woche – Andrew Norman: Die Reise zum Mond

Ein 120 Jahre alter Film als Inspiration für ein Kinderstück: Am 18. Februar 2023 gelangt Die Reise zum Mond des Amerikanischen Komponisten Andrew Norman in einer neuen deutschsprachigen Kammerversion an der Hamburgischen Staatsoper zur Uraufführung. In der Spielstätte Opera stabile steht Luiz de Godoy am Pult, die fantasievolle Inszenierung stammt von Stephan Witzlinger. 

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Werk der Woche – Stefan Johannes Hanke: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Am 8. März feiert die Kinderoper Der Teufel mit den drei goldenen Haaren von Stefan Johannes Hanke im Staatenhaus der Oper Köln ihre Premiere. Im Jahr 2011/12 schrieb der Komponist das Werk im Auftrag der Staatsoper Hannover; nun wird dieses Musiktheater für Menschen ab 7 Jahren nach Hannover, Dresden, Basel und München auch in Köln aufgeführt werden. Bei der Produktion dirigiert Rainer Mühlbach.

Auf das Libretto von Dorothea Hartmann komponierte Hanke eine rund einstündige Oper für fünf Sänger, einen Schauspieler und Instrumentalensemble. Das Textbuch folgt dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm, erzählt dieses aber frech und modern nach. Dazu mischt er musikalische Stile in eine Weise, die die dramaturgische Gestaltung der Handlung kommentiert, unterstützt und bisweilen konterkariert.

Stefan Johannes Hanke – Der Teufel mit den drei goldenen Haaren: das unmöglich Scheinende möglich machen

In das von Lethargie und Depression besessene Königreich tritt das Glückskind und befreit dieses von seinem desolaten Zustand. Durch Selbstvertrauen, Mut und Tatendrang schafft es das unmöglich Scheinende. Das Glückskind übersteht eine Begegnung mit drei Räubern im Wald, wagt sich in die Hölle hinab, um die drei goldenen Haare des Teufels zu erbeuten, zieht des Teufels Großmutter auf seine Seite, überlistet den Teufel und gewinnt schließlich die Prinzessin für sich.

Die neue Kinderoper enthält viele komische Momente mit großartigen theatralischen Effekten. Hankes moderat neu tönende Musik zeichnet dabei der unbefangene Umgang mit Musikstilen (von Arien-Schlüssen in Dur, über dissonante Intervallsprünge bis zu Folkloreeinsprengseln) aus, vor allem aber auch ein das Libretto sensibel und wirkungsvoll unterstreichender Zugriff. – Jutta Rinas (Peiner Allgemeine Zeitung)

Bis zum 18. April werden vierzehn weitere Aufführungen von Der Teufel mit den drei goldenen Haaren im Staatenhaus Köln folgen.

 

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