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Werk der Woche – Julian Anderson: ECHOES

Ein Konzert von und für die LGBTQ+-Community: Die Uraufführung des neuen Orchesterwerks ECHOES von Julian Anderson findet am 07.07.2023 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra in London statt. Die musikalische Leitung übernimmt Oliver Zeffman und Davóne Tines singt den Bariton-Solopart.

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Werk der Woche – Fazil Say: Concerto

Virtuos, virtuoser, Trompete! Gleich zwei Solo-Trompeten setzt Fazil Say in seinem neuen Concerto ein. Die Uraufführung am 13.05.2023 spielt das FOK Prague Symphony Orchestra unter der Leitung von Andrey Boreyko in Budapest. Die bekannten Trompetenvirtuosen Gábor Boldoczki und Sergei Nakariakov übernehmen die Soloparts bei diesem spektakulären Ereignis.

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Werk der Woche – Katherine Balch: whisper concerto

Instrumente neu erfinden: Die Uraufführung von Katherine Balchs neuem Werk whisper concerto für Violoncello und Orchester findet am 20.04.2023 mit dem Dallas Symphony Orchestra unter der Leitung von Gemma New in texanischen Dallas statt. Zlatomir Fung, der jüngste Gewinner des ersten Preises beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für Cello, übernimmt den Solopart am Violoncello.

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Werk der Woche – Jörg Widmann: Zeitensprünge

Auf eine stolze Geschichte von 450 Jahren blickt die Staatskapelle Berlin zurück. 1570 wurde sie als “Kurfürstliche Hofkapelle” erstmals urkundlich erwähnt. Für den Festakt am 11. September 2020 hat das Orchester Jörg Widmann mit der Komposition eines neuen Werks beauftragt. Zeitensprünge heißt die neue Komposition, die nun unter der Leitung von Daniel Barenboim in der Staatsoper Unter den Linden uraufgeführt wird. 

Auf musikalische Zeitreisen und auf stilistische Seitensprünge verweist Widmann mit seinem vielsagenden Titel. Denn in Zeitensprünge nimmt er immer wieder die Ästhetik verschiedener Epochen in der Geschichte des Orchesters in den Blick: Gleich am Anfang spielt ein Ensemble hinter der Bühne einen Renaissance-Tanz, etwa im Stil von Tilman Susato. Erst nach dem die Musizierenden nach und nach die Bühne betreten, wird das Dirigieren “erfunden” und ein Konzert nach heutigem Verständnis entspinnt sich.

Jörg Widmann – Zeitensprünge: ein Konzert für Orchester en miniature


Auf 450 Takte, symbolisch für das Alter des Orchesters, und damit 10 Minuten Spielzeit beschränkt sich Widmann. Doch darin verbirgt sich ein vielgestaltiges und vollgültiges Konzert für Orchester. Alle Instrumentengruppen erhalten Solopassagen, es gibt Teilensembles wie Fanfaren, mittelalterliche Bläsermusik und Gamben-Consorts sowie eine Fülle musikalischer Formen bis hin zum Kanon, der wie keine andere den Einklang der Vielen symbolisiert. 
Wenn ich vor dem Notenblatt sitze, denke ich nicht unaufhörlich: Du musst etwas Neues erfinden. Überhaupt nicht. Ich habe viele Harmonien im Kopf, die es noch nicht gab, Zusammenklänge, Kombinationen. Mein Problem ist es, dafür eine Form zu finden. Ich bin in einer Phase, wo ich mir neue Formen erkämpfe. - Jörg Widmann


Fotos: Marco Borggrve, Adobe Stock / spuno