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Kadenzen

zum Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Violine und Pauken
Bestellnummer: ED 20482
Ausgabe: Solostimme
Ab 10,99 €
Inkl. MwSt.
Produktart
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E-Noten PDF

Produktdetails

Beschreibung

Die hier erstmals veröffentlichte Kadenz zu Beethovens Violinkonzert für Violine und Pauken stammt von Christian Tetzlaff, einem der interessantesten und vielseitigsten Geiger seiner Generation.
Zu diesem berühmten Violinkonzert sind keine Kadenzen vom Komponisten überliefert. Nur für die spätere Fassung als Klavierkonzert hat Beethoven Kadenzen geschrieben. Zusammen mit dem Soloinstrument setzt er als Besonderheit die Pauke ein. Dies liegt auch nahe, da sie mit dem einfachen Viertonmotiv das Werk eröffnet und den ganzen ersten Satz beherrscht. Der Gedanke, die Kadenzen der Klavierfassung für das Violinkonzert zu adaptieren liegt nahe; Tetzlaff ist dies überzeugend gelungen.
Zur besseren Orientierung ist die Ausgabe als Spielpartitur angelegt.

Weitere Informationen

Titel:
Kadenzen
zum Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Ausgabe:
Solostimme
Schwierigkeitsgrad:
schwer
Verlag/Label:
Schott Music
Spieldauer:
6 ′0 ′′
Tonart:
D-Dur
Reihe:
Titel:
Kadenzen
zum Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Ausgabe:
Solostimme
Schwierigkeitsgrad:
schwer
Verlag/Label:
Schott Music
Spieldauer:
6 ′0 ′′
Tonart:
D-Dur
Reihe:
Titel:
Kadenzen
zum Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Ausgabe:
Solostimme
Schwierigkeitsgrad:
schwer
Verlag/Label:
Schott Music
Spieldauer:
6 ′0 ′′
Tonart:
D-Dur
Reihe:

Technische Details

Bestellnummer:
ED 20482
ISMN13:
979-0-001-15408-6
Medienart:
Noten
Bestellnummer:
ED 20482
ISMN13:
979-0-001-15408-6
Gewicht:
0,05 kg
Seiten:
12
Format:
23,1cm x 30,3cm
Bindung:
Rückendrahtheftung
Hersteller:
Schott Music GmbH & Co. KG
55116 Mainz
Deutschland
Medienart:
E-Noten PDF
Bestellnummer:
ED 20482 Q6950
ISMN13:
979-0-001-15408-6
Seiten:
10
Dateiformat:
(PDF / 634,85 KB)
Hersteller:
Schott Music GmbH & Co. KG
55116 Mainz
Deutschland

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Cadenza

Improvisierte, aber auch komponierte Solokadenzen, wie man sie vom Schluss einer Bravourarie und den Satzschlüssen von Instrumentalkonzerten kennt, gibt es seit dem späten 16. Jahrhundert. Sie geben dem Interpreten die Gelegenheit zu virtuoser Selbstdarstellung in Form des freien Spiels mit Themen und Motiven des vorangegangen Satzes. Meist beginnen Solokadenzen nach einem Innehalten des Orchesters auf einem Quartsextakkord, bevor der Solist mit dem verzögernden Einschub beginnt und schließlich auf der Dominante, meistens mit einem Triller, das freie Spiel wieder beendet. Waren Solokadenzen ursprünglich vom Komponisten zur Improvisation freigegeben, wurden sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts von vielen Komponisten häufig fest fixiert. Maßgeblich hierfür war vor allem der zunehmende Missbrauch, Kadenzen ohne Rücksicht auf Stil und Impetus des Werkes zur reinen Schaustellung losgelöster Virtuosität zu nutzen. So versagt Beethoven dem Pianisten in seinem 5. Klavierkonzert jegliche Freiheit, indem die auskomponierte Kadenz hier zum integralen, verbindlichen Bestandteil des Gesamtwerkes wird. Mit dieser bisher einmaligen Reihe stellt Schott Music Kadenzen zu bekannten Instrumentalkonzerten der Klassik und Romantik vor, komponiert von bedeutenden Tonsetzern und Solisten unserer Zeit.

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