Morton Feldman
Produktdetails
Beschreibung
Gemeinsam mit John Cage, Earle Brown und Christian Wolff wird Morton Feldman zur „New York School of Music“ gerechnet. Feldmans Musik ist geprägt von minimalistischen Strukturen (obgleich er dem Minimalismus eines Steve Reich oder Philipp Glass fern steht) und kontemplativen Klängen (ohne deshalb „Meditationsmusik“ zu sein). Seine Werke folgen dem Prinzip der „Losigkeit“, d. h. sie wollen nichts ausdrücken und folgen keiner musikalischen Entwicklungslogik. Gleichwohl sind seine Werke von äußerster Komplexität und fordern eine bis ins Letzte konzentrierte Interpretation von höchster Sensibilität.
Die auf den vorliegenden beiden CDs versammelten Klavierstücke überspannen einen Entstehungszeitraum von nahezu 30 Jahren. Feldman hat sein ganzes Schaffen hindurch immer wieder für das Klavier komponiert, er schätzte dieses Instrument, das er auch selbst spielte. Das Spektrum der hier präsentierten Stücke vermag somit einen guten Überblick über seine kompositorische Entwicklung zu geben.
Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk.
Inhalt
Intermission 3 (1951)
Intermission 4 (1952)
Intermission 5 (1952)
Intermission 6 (1953)
Variations (1951)
Nature Pieces (1951)
Extensions 3 (1952)
Piano Piece 1952 (1952)
Three Pieces for Piano (1954)
Piano Piece 1955 (1955)
Piano Piece 1956 A (1956)
Piano Piece 1956 B (1956)
CD 2: Last Pieces (1959)
Vertical Thoughts 4 (1963)
Piano Piece (to Philip Guston) (1963)
Piano Piece 1964 (1964)
Piano (1977)