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Aktuelles

Werk der Woche – Hannah Lash: The Peril of Dreams

Wir haben genug vom tristen Alltag und lassen uns von Hannah Lash auf eine Reise ins Land der Träume mitnehmen - kommen Sie mit? In ihrem neuen Stück für zwei Harfen und Orchester greift sie die Thematik des Träumens und der damit verbundenen Gefahren auf. Am 18. November 2021 findet die Uraufführung von The Peril of Dreams in der Benaroya Hall des S. Mark Taper Foundation Auditorium in Seattle statt. Hannah Lash ist nicht nur Komponistin, sondern auch studierte Harfenistin. An der Seite ihrer Kollegin Valerie Muzzolini ist sie selber Uraufführungs-Solistin ihres Doppel-Harfenkonzerts. Lash und Muzzolini spielen zusammen mit dem Seattle Symphony Orchestra unter der Leitung von Thomas Dausgaard.

The Peril of Dreams von Hannah Lash - wie eine Symphonie in vier Sätzen 


Die US-amerikanische Komponistin hat bereits zahlreiche Ehrungen und Preise erhalten, darunter den ASCAP Morton Gould Young Composer Award, das Charles Ives-Stipendium der American Academy of Arts and Letters, ein Stipendium der Yaddo Artist Colony, den Naumburg-Preis in Komposition, den Barnard Roger-Preis in Komposition, den Bernard and Rose Sernoffsky Prize sowie viele weitere akademische Auszeichnungen. Nun bietet sie ihrem Publikum die seltene Gelegenheit, das Zusammenspiel zweier Harfen mit Orchester zu hören. Dazu hat sie ein symphonisches Konzert mit vier thematisch verwandten Sätzen entworfen.
Im ersten Satz wird das musikalische Material vorgestellt und die Beziehung zwischen Solisten und Orchester. Der zweite Satz, eine Mischung aus Menuett und Scherzo, enthüllt seinen verborgenen Charakter erst gegen Ende, wenn er in einen himmlischen Gesang mündet. Der wilde Tanz des dritten Satzes, eine Art Tarantella oder Totentanz, ist musikalisch wie ein kurzer vergifteter Stachel, der dann in den düster-tragischen Finalsatz überleitet, in dem sich die Harfen zunehmend vom Orchester entfernen. Hannah Lash

Am 20. November findet eine weitere Aufführung des Werks in der Benaroya Hall statt. The Peril of Dreams wurde vom Seattle Symphony Orchestra mit Unterstützung von Elizabeth und Justus Schlichting in Auftrag gegeben. Eigentlich hätte die Uraufführung schon im April 2020 stattfinden sollen, wurde dann aber aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Wir haben dem Thema “Träume” eine Ausgabe unseres Schott Journals gewidmet, das Sie unter den folgenden Links finden:

 

Foto: Bob Handelman

Jazzgitarrenbu.ch

Jazz muss nicht kompliziert sein


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Das Jazzgitarrenbu.ch – mit gleichnamiger Landingpage für erklärende Videos - ist ein Lehrbuch für fortgeschrittene GitarristInnen, die sich für Jazz interessieren.

Peter Autschbach unterrichtet diese schöne Musik in diesem Buch genauso spielerisch, wie er sie selbst erlernt hat. So findet sich ein Füllhorn an praxiserprobten Tipps und Tricks zur II-V-I-Verbindung, Rhythm Changes, Plektrumtechnik & Fingerstyle und Jazz-Blues in diesem Buch. Statt bei diesen Themen zu theoretisch zu werden, gibt der erfahrene Gitarrenpädagoge dem Schüler beispielhafte Licks und Sounds an die Hand, mit denen das Lernen zum Erfolg führt und gleichzeitig Spaß macht. Denn Jazz muss nicht kompliziert sein!

Crashkurs Notenlesen

Grundlagen – Video-Tutorials – Aufgaben – Lösungen


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Dieser Crashkurs ist das ideale Einstiegswerk in die Welt des Lesens von Notentexten aller Art. In kurzer und kompakter Form wird hier alles vermittelt, was nötig ist, um die Notenschrift besser verstehen und ihre Zusammenhänge und Strukturen besser erfassen zu können. Ein umfassender Videokurs und zahlreiche Übungen treten hinzu und machen das Ganze anschaulich. Wer im Chor singt, im Ensemble spielt, ein Instrument erlernt oder ganz einfach sicherer im Lesen von Noten werden möchte, findet hier ein modernes, effizientes Trainingsprogramm. Mehr Freude und Spaß am Musizieren ist garantiert.

Mehr zur Reihe Crashkurs

Werk der Woche – Chaya Czernowin: Atara

Die Corona-Pandemie stellte die Menschheit vor große Herausforderungen und löste ein Gefühl der Machtlosigkeit aus. Chaya Czernowin verarbeitete ihre Eindrücke dazu in ihrem neuen Werk Atara, einem Lamento für Orchester mit zwei verstärkten Singstimmen. Die Uraufführung findet am 9. November 2021 beim diesjährigen Wien Modern Festival statt. Es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Soli sind Sofia Jernberg (Sopran) und Holger Falk (Bariton), Dirigent ist Christian Karlsen.

Dichter Zohar Eitan als Inspiration für Atara von Chaya Czernowin 


Als Czernowin Anfang 2020 mit den Arbeiten an Atara begann, konnte sie nicht ahnen, dass die Welt kurze Zeit später stillstehen würde. Das Werk sollte ursprünglich ein Lamento über den Zwang des Menschen, die Umwelt und die Natur zu kontrollieren, werden. Aufgrund der Corona-Krise verwandelte es jedoch in ein Stück, das die Atmosphäre des Lockdowns sowie den Kontrollverlust während einer globalen Pandemie widerspiegelt. Inspiriert wurde die israelische Komponistin dabei von einem Gedicht ihres Freundes Zohar Eitan, welches den Text für Atara (hebräisch für: Krone) liefert.
In Atara bewegt sich das Orchester langsam und mächtig in gewaltigen unabhängigen Blöcken. Dagegen wirkt die kammermusikalische Formation der Gesangsstimmen fragil und wie verloren in den riesigen Räumen, die unvermittelt vom Orchester aufgestoßen werden. Chaya Czernowin

Die deutsche Erstaufführung von Atara wird in der Spielzeit 2022/23 im Rahmen der Veranstaltungsreihe “viva musica” mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München stattfinden.

Foto: Christopher McIntosh

Mit Musik kenn ich mich aus

Arbeitsheft mit Video-Kurs


– Buch mit Online-Material –

Mehr als 20 aufbauende Video-Lektionen und gut 40 darauf abgestimmte Arbeitsblätter – das ist das umfassende Angebot dieses innovativen Lernmediums. Töne, Noten- und Pausenwerte, Taktarten und Rhythmen, Intervalle und Tonleitern werden im Medium des Films lebendig und anschaulich erklärt. Dazu gibt es viele Lieder, Sprechstücke, Hör- und Mitmachaufgaben. Kindgerechte Illustrationen und Animationen lockern den Stoff auf und bringen Spaß beim Lernen. Mit den Arbeitsblättern lässt sich das neue Wissen überprüfen und festigen. Ein perfektes Angebot für den Unterricht, für zu Hause und für das Lernen auf Distanz.

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Werk der Woche – Peter Eötvös: Cziffra Psodia

Am 5. November wäre Georges Cziffra 100 Jahre alt geworden. Nach Liszt verkörperte wohl niemand das Ungarische in der Musik so wie er und keine exististierenden Werke waren anspruchsvoll genug für den legendären Klaviervirtuosen. 

An Cziffras Geburtstag gelangt Peter Eötvös’ neues Klavierkonzert Cziffra Psodia zur Uraufführung, um das Jubiläum zu feiern. Solist Janós Balász spielt mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck im Budapester Konzerthaus MüPa. 
Das Klavierkonzert schrieb ich anlässlich des 100. Geburtstags von Georges Cziffra, den ich über eine familiäre Verbindung schon als Kind kennenlernen durfte. Cziffras ganzes Leben war zugleich von Erfolg und Tragödie begleitet. Er hatte ein rhapsodisches, dramatisches Leben. Genau diese Atmosphäre habe ich versucht, in meinem Klavierkonzert zu erzeugen. Der charakteristische metallische Rhythmus, der im ersten Satz zu hören ist, erinnert an die Arbeit im Steinbruch während seiner Gefangenschaft. Den späteren meditativen Zustand der Momente seines Rückzugs aus der Öffentlichkeit, komponierte ich in drei ruhigen Kadenzen. Jeder Satz endet mit einem kurzen Violinsolo, einer persönlichen Hommage. Peter Eötvös 

Am 7. November ist die französische Erstaufführung von Cziffra Psodia im Maison de la radio et de la musique in Paris zu erleben. Die schweizeischen und norwegischen Erstaufführungen folgen mit dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Stavanger Symphony Orchestra in 2022 und 2023. 

Foto: Tibor Bozi

Werk der Woche – Paul Dessau: Die Verurteilung des Lukullus

Am Montag, den 1. November 2021 wird die Oper Die Verurteilung des Lukullus von Paul Dessau in der Staatsoper Stuttgart aufgeführt. Das Werk ist zum ersten Mal in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zu sehen. Es inszeniert das Musiktheaterkollektiv "Hauen und Stechen" um Julia Lwowski und Franziska Kronfoth. Dirigent ist Bernhard Kontarsky, der seit 1969 der Staatsoper Stuttgart verbunden ist.

Die Oper von 1949 basiert auf dem Hörspiel Das Verhör des Lukullus von Bertolt Brecht, das der Dichter bereits im Jahr 1939 verfasste. Dessau und Brecht waren beide während der Nazi-Herrschaft im Exil gewesen und entschieden sich bei ihrer Rückkehr, sich in der Sowjetischen Besatzungszone niederzulassen. Im Jahr der Gründung der DDR arbeiteten sie gemeinsam am Libretto des "Lukullus", in dem sie ihre Kritik am Zweiten Weltkrieg und an jeglicher militärischer Expansion zum Ausdruck brachten. Wegen Dessaus moderner Tonsprache und weil den sozialistischen Machthabern die Kritik am ausbeuterischen Herrschermodell noch zu schwach erschien, gab es bereits während der Proben Auseinandersetzungen mit dem Produktionsteam. Die geschlossene Uraufführung am 17. März 1951 in Admiralspalast-Provisorium der Deutschen Staatsoper Berlin löste eine heftige Debatte aus. Erst nach Änderungen durch die beiden Autoren – unter anderem die Umbenennung der Oper von Das Verhör des Lukullus zu Die Verurteilung des Lukullus – wurden weitere Aufführungen zugelassen, sodass das Werk anschließend im Repertoire der Staatsoper gespielt wurde.

Lukullus bei Bertolt Brecht und Paul Dessau als Feldherr und Prahlhans


Zum Inhalt: Der römische Heerführer Lukullus wird – nach dem pompösen Staatsakt seiner Beerdigung – in der Schattenwelt zur Rechenschaft gezogen. Unter den Schöffen des Totengerichts befinden sich auch seine Opfer. So werden seine triumphalen Erfolge anders bewertet, als er es gewohnt war. Nicht seine Siege, sondern die Verluste bei seinen Feinden und in den eigenen Reihen werden ihm angerechnet. Das Urteil ist eindeutig: „Ins Nichts mit ihm!“

Bemerkenswert an der Partitur ist die Wahl der Instrumente. Dessau verzichtete auf Geigen und Bratschen und wählte dafür ein neunköpfiges Schlagwerk. Durch die Abwechslung von Bläser- und Percussionsklängen und den Einsatz der tiefen Streicher ergibt sich ein kontrastreiches und effektvolles Klangbild.
Dass ich den Lukullus mit Pauken und Trompeten einführe, hat nichts mit dem klassischen Klischee der Heldeneinführung gemein. Bei mir ist es parodistisch gemeint. Ich führe ihn mit Pauken und Trompeten ein, um zu sagen, jetzt kommt ein großer Prahlhans. (Paul Dessau)

Weitere Aufführungen sind in der Stuttgarter Staatsoper am 06./13./15./20. November geplant.

Stadtfeld: My Christmas Time

Kompositionen und freie Bearbeitungen traditioneller Weihnachtslieder für Klavier solo


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

In diesem Jahr wird es bei Pianist Martin Stadtfeld auch in musikalischer Hinsicht weihnachtlich. Seine neuen Klavierstücke sind ab sofort als Noten-Album von Schott Music  im Handel erhältlich. Die begleitende CD “Christmas Piano” veröffentlicht das Label Sony Classical am 29. Oktober 2021 als Tonträger und auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

[caption id="" align="alignright" width="196"] CD-Album "Christmas Piano" (Sony Classical)[/caption]

Martin Stadtfeld entführt auf eine ganz persönliche nostalgische Reise durch die Weihnachtszeit. Sein Album besteht aus den zwei Teilen “Christmas Time” und “Transcriptions on Traditional Christmas Carols”: Elf stimmungsvolle Kompositionen rund um Advent und Weihnachten im Familienkreis werden gefolgt von sieben freien Bearbeitungen traditioneller Weihnachtslieder aus aller Welt. Im Zentrum stehen dabei zwei Lieder von Michael Praetorius, dessen Todestag sich 2021 zum 400. Mal jährt.

Der Schwierigkeitsgrad der Noten reicht von einfach bis mittel und ist ideal für Kinder, Jugendliche und den Wiedereinstieg am Klavier für Erwachsene geeignet. Die Stücke sind eine perfekte Ergänzung des gängigen weihnachtlichen Klavier-Repertoires.
Die Kompositionen und freie Bearbeitungen traditioneller Weihnachtslieder entstanden als kleine, digital gesendete Grüße zu den Adventssonntagen im Lockdown 2020. Die schöne, mit meinem Sohn verbrachte Vorweihnachtszeit, war Inspirationsquelle für den Zyklus "My Christmas Time", in dem ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnere. (Martin Stadtfeld)

[caption id="attachment_75122" align="aligncenter" width="570"]Fotograf: Henning Ross Fotograf: Henning Ross[/caption]

Unsere Kinderlieder

Ein Liederschatz für jeden Anlass


– Liederbuch –

„Unsere Kinderlieder“ versammelt über 100 der bekanntesten und beliebtesten Kinderlieder aus dem deutschen Sprachraum. Es ist ein Liederbuch für den musikalischen Alltag und für alle Fälle: vom Morgen bis zum Abend, von Frühling bis Weihnachten, von der Geburtstagsfeier bis zum Schulfest – mit diesem Familienliederbuch finden alle zur richtigen Zeit die richtigen Töne. So kann es zum perfekten Begleiter für kleine wie große Familien werden.

Martin Bernhards liebevolle und kindgerechte Illustrationen laden zum Blättern, Betrachten und Verweilen bei den gesungenen Geschichten ein.

„Unsere Kinderlieder“ erscheint in Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Reclam Verlag.

Rosenblatt: Introduction and Siberian Blues

für Violine und Klavier


– als gedruckte Ausgabe oder Download-PDF –

„Introduction and Siberian Blues“ komponierte Rosenblatt auf Wunsch von Victor Tretjakov als Pflichtstück für die zweite Runde seines zweiten Internationalen Geigenwettbewerbs in Krasnojarsk. Auf eine langsame und gefühlvolle Einleitung folgt der Siberian Blues, in dem Rosenblatt Klänge und Rhythmen russischer Volksmusik mit Eigenschaften des klassischen Jazz kombiniert.

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