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Christopher Peter

Werk der Woche – Modest Mussorgskij: Boris Godunow

Gleich zwei Inszenierungen von Modest Mussorgskijs Oper Boris Godunow eröffnen das Jahr 2024: Am 14.01.2024 zeigt die Bayerische Staatsoper die Wiederaufnahme ihrer erfolgreichen Produktion im Nationaltheater München. Die Inszenierung von Calixto Bieito steht unter der musikalischen Leitung von Dima Slobodeniouk. Am 28.01.2024 folgt eine Neuinszenierung des Nationaltheaters Mannheim, das das Stück im Theater im Pfalzbau Ludwigshafen zeigt. Regie führt hier Lorenzo Fioroni, am Pult steht Roberto Rizzi Brignoli. Beide Inszenierungen verwenden das historisch-kritische Aufführungsmaterial aus der Reihe “Edition Meisterwerke” der Verlagsgruppe Hermann.

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Werk der Woche – George Gershwin: Porgy and Bess, A Symphonic Picture

George Gershwin ist ein beliebter Name auf Programmen zu Silvester und Neujahr. Häufig werden Ausschnitte aus seinen Bühnenwerken gespielt, so etwa Porgy and Bess, A Symphonic Picture. In diesen Tagen ist es beispielsweise in Frankreich in den Konzerten des Orchestre Philharmonique de Strasbourg mit dem Dirigenten Wayne Marshall und in Dänemark mit Copenhagen Phil unter der Leitung von Joel Sandelson zu hören. 

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Aribert Reimann: Preis für das Lebenswerk

Aribert Reimann mit GEMA-Preis (photo: Daniel Mayer)

Aribert Reimann wird mit dem Deutschen Musikautor:innenpreis der GEMA für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 8. Februar 2024 in Berlin statt. Die Jury würdigt damit "seine anhaltende künstlerische Brillanz, sein einzigartiges Werk und seinen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen Musikkultur."

Weiter heißt es in der Jury-Begründung:

"Aribert Reimann hat kompromisslos seine eigene musikalische Sprache entwickelt, die die Hörer:innen in ihrer Verbindung von Expressivität und Klarheit emotional und intellektuell erreicht, aufrüttelt und anrührt. Die Nähe zur menschlichen Stimme macht die Vokalmusik und das Musiktheater zu einem Schwerpunkt seines umfassenden Schaffens. Aribert Reimann konfrontiert uns darin mit den Bedingungen der menschlichen Existenz und ihren Gefährdungen und eröffnet damit einen Raum für Empathie."

Der Deutsche Musikautor:innenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponist:innen und Textdichter:innen der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen.  

Werk der Woche – Julian Anderson: Symphony No. 2

Die jüngste der beiden Symphonien von Julian Anderson, seine Symphony No. 2, feiert am 08.12.2023 in der Severance Hall in Cleveland, OH, ihre US-amerikanische Erstaufführung. Das Cleveland Orchestra präsentiert das Stück unter der Leitung von Semyon Bychkov, der zu Beginn des vergangenen Jahres die Uraufführung bei den Münchner Philharmonikern dirigiert hatte. 

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Werk der Woche – Peter Eötvös: Valuska

Ein Erstlingswerk mit fast 80 Jahren: Die neue Oper Valuska ist die erste der 13 Opern von Peter Eötvös, die der ungarische Komponist in seiner Muttersprache schrieb. Am 02.01.2023 feiert Eötvös seinen 80. Geburtstag. Nicht zuletzt zu diesem Anlass gelangt das neue Werk in der Ungarischen Staatsoper Budapest zur Uraufführung. Es dirigiert Kálmán Szennai, die Inszenierung stammt von Bence Varga.

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Werk der Woche – Sebastian Hilli: You Are the Earth Beneath You

Wenn man genau hinhört, beginnen Natur und Gegenstände zu klingen: Am 22. November 2023 wird die Sopranistin Anu Komsi den neuen Liederzyklus von Sebastian Hilli zur Uraufführung bringen. Sie wird begleitet vom Ostrobothnian Chamber Orchestra und dem Vaasa City Orchestra unter der Leitung von Anna-Maria Helsing. Das Konzert mit der ersten Aufführung von You Are the Earth Beneath You findet im Schaumansalen der Stadt Pietarsaari an der finnischen Westküste, im schwedischsprachigen Teil des Landes statt. 

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Werk der Woche – Elisabeth Naske: Die feuerrote Friederike

Macht mich meine Haarfarbe zu einem schlechteren Menschen? Diese Frage muss sich Friederike in der Kinderoper Die feuerrote Friederike stellen. Zum ersten Mal ist das Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Christine Nöstlinger nun in der Schweiz zu sehen. Am 16. November 2023 feiert es Premiere am Theater St. Gallen. Dort führt Annika Nitsch bei der Neuinszenierung Regie und Stéphane Fromageot dirigiert. 

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Werk der Woche – György Ligeti: Le Grand Macabre

Die Anti-Anti-Oper: Le Grand Macabre von György Ligeti feiert am 05. November 2023 an der Oper Frankfurt Premiere. Am frisch durch die Musikkritik-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt gekührten “Opernhaus des Jahres” führt dabei Vasily Barhatov Regie. Am Pult steht der neue Generalmusikdirektor Thomas Guggeis und auf der Bühne agiert neben vielen Soli der “Opernchor des Jahres”. Nur wenige Tage später eröffnet an der Wiener Staatsoper Jan Lauwers' Inszenierung, musikalisch geleitet von Pablo Heras-Casado.

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