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Charlie Mariano

Herkunftsland: Vereinigte Staaten von Amerika
Geburtstag: 12. November 1923
Todestag: 16. Juni 2009

Über Charlie Mariano

Charlie Mariano ist weit mehr als ein international erfolgreicher Saxophonist; längst muss man ihn zu den Legenden der Zunft zählen: Der am 12.11. 1923 geborene Musiker begann seine Karriere bereits 1941 als Mitmusiker professioneller Showbands und arbeitete während seiner weiteren Laufbahn mit einer ganzen Reihe von Jazzikonen. Will man sich die tatsächliche Dauer seiner aktiven Tätigkeit vergegenwärtigen, so muss man sich lediglich vor Augen führen, dass Mariano einer der letzten Zeitzeugen der Bebop-Ära ist. So arbeitete er in den 50ern mit Stan Kenton, mit Dizzy Gillespie, aber auch mit McCoy Tyner. Charlie Mariano heiratete die Pianistin Toshiko Akiyoshi und gründete zusammen mit ihr 1960 ein Quartett, das in Japan und USA tourte. 1962 spielte er mit Charles Mingus und begleitete ihn auf dem Album The Black Saint and The Sinner Lady. In den späten 60er Jahren spielte er mit Astrud Gilberto. Zu Beginn der 70er Jahre verbrachte er mehrere Monate in Indien, um ein südindisches Blasinstrument, das Nagaswaram, zu studieren. Seine Zusammenarbeit mit indischen Musikern, beispielsweise mit dem Projekt Bangalore (INT 3246 2), setzt sich bis heute fort. Seine Mitwirkung beim United Jazz & Rock Ensemble, in Jasper van’t Hofs Pork Pie (u.a. Operanoia, INT 3158 2) zeigen seine Integrationsfähigkeit ebenso, wie seine Individualität.

Doch lieh Charlie Mariano seinen unvergleichlichen Sound nicht nur Jazz- oder so genannten Weltmusikproduktionen; seit Beginn der 80er Jahre holten ihn sich auch namhafte Vertreter der populären Musik (z. B. Nena, Konstantin Wecker, Herbert Grönemeyer u. v. a.), wenn ausdrucksstarkes Saxophon gefragt war. Man kann tatsächlich davon ausgehen, dass so gut wie jeder hierzulande schon einmal, bewusst oder unbewusst, seinem Spiel zugehört hat. Ein Geheimnis seines Erfolges ist sicher, neben der instrumentalen Virtuosität und seinem eigenständigen, unverwechselbaren Ton, in seiner enormen Vielseitigkeit zu sehen, eine Vielseitigkeit, die durch Marianos stete Offenheit und Neugierde gegenüber jedweden Musikrichtungen und -formen begründet ist.

Die Karriere des amerikanischen Saxophonisten Charlie Mariano ist ein ständiges künstlerisches Wachsen. Wie einst Miles Davis hat er Zeit seines Lebens zeitgenössische Musik gespielt. Neuen Ideen gegenüber ist er stets offen geblieben und hat seiner kreativen, künstlerischen Ader nie erlaubt, sich festzulegen. In den 50ern arbeitete er mit Stan Kenton. Er heiratete die Pianistin Toshiko Akiyoshi und gründete zusammen mit ihr 1960 ein Quartett, das in Japan und USA tourte. '62 arbeitete er mit Charles Mingus und begleitete ihn auf dem Album The Black Saint and The Sinner Lady. In den späten 60ern spielte er mit Astrud Gilberto. Zu Beginn der 70er verbrachte er mehrere Monate in Indien, um Nagaswaram, ein südindisches Blasinstrument, zu studieren. Seine Zusammenarbeit mit indischen Musikern hält bis heute an. In den 70ern und 80ern spielte er bei Eberhard Webers Colours, Jasper van't Hof, Pork Pie und dem legendären United Jazz & Rock Ensemble. Aber auch andere Gefilde sind ihm durchaus vertraut: so bereicherte er 1984 Herbert Grönemeyers Album "Bochum". Seine Arbeit als Musiker des Jazz und der Weltmusik scheint unerschöpflich.

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