Werke für Klavier zu vier Händen
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Beschreibung
Robert Schumann, Werke für Klavier zu vier Händen, Band 1 (12 vierhändige Klavierstücke für kleine und große Kinder op. 85, Kinderball op. 130)
Robert Schumanns Anliegen, wertvolle und idaktisch sinnvoll konzipierte Musik für Kinder und Jugendliche zu schaffen, beschränkte sich nicht auf das weltberühmte Album für die Jugend op. 68 für Klavier (1848). Neben einem Liederalbum für die Jugend op. 79 (1849) schuf er auch zwei Werke, die das in der Hausmusik des 19. Jahrhunderts sehr beliebte Vierhändigspiel fördern sollten: die progressiv angeordneten 12 vierhändigen Kavierstücke für kleine und große Kinder op. 85 (1849) und den Kinderball op. 130 (1853), der sechs leichte Tanzstücke zu einer reizvoll archaisierenden Suite zusammenfasst. Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition, die auf dem Notentext der Neuen Schumann Gesamtausgabe (hrsg. von Joachim Draheim und Bernhard Appel) beruht, bietet erstmals einen zuverlässigen Urtext nach den Quellen und schließt ein bisher unveröffentlichtes, für op. 85 vorgesehenes sehr leichtes Klavierstück mit ein.
Inhalt
Bärentanz aus op. 85
Gartenmelodie aus op. 85
Beim Kränzewinden aus op. 85
Kroatenmarsch aus op. 85
Trauer aus op. 85
Turniermarsch aus op. 85
Reigen aus op. 85
Am Springbrunnen aus op. 85
Verstecken's aus op. 85
Gespenstermärchen aus op. 85
Abendlied aus op. 85
Klavierstück zu vier Händen C-Dur op. 85 Anh.
Kinderball (Sechs leicht Tanzstücke) op. 130
VIII Polonaises Anh. G1
Ball-Szenen op. 109
Bilder aus Osten op. 66
Fantasiestücke op. 73
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Technische Details
Medieninhalte
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Die Wiener Urtext Edition ist eine wissenschaftlich-kritische Ausgabe für die Praxis und unterscheidet sich von vielen anderen als „Urtext" deklarierten Ausgaben durch umfassende textliche Information in Deutsch und Englisch (zum Teil Französisch):
Das Vorwort informiert über das Werk, seine Entstehung und musikhistorische Bedeutung, über schriftliche Überlieferung und Probleme der Textgestaltung sowie über die jeweils angewandte Editionsmethode. Die Kritischen Anmerkungen geben trotz gebotener Kürze klar Kechenschaft über editorische Entscheidungen und erwähnen die auf den Autor selbst zurückgehenden Textdivergenzen. Der Notentext selbst wurde aufgrund einer genauen Überprüfung aller Quellen durch erfahrene Musikwissenschaftler hergestellt. Herangezogen wurden Autographe, Erstdrucke, Abschriften und Stichvorlagen.
Dieses Material wurde in manchen Fällen zum ersten Mal vollständig ausgewertet. Ausgaben für Unterricht, Studium, Konzertpraxis mit umfassenden Informationen über die Werke, durch detaillierte Einführungen und Revisionsberichte und Interpretationshinweise. Spielpraktisch eingerichtet von international angesehenen Interpreten bzw. Pädagogen.