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Malika Kishino

Herkunftsland: Japan
Geburtstag: 16. Juli 1971

Über Malika Kishino

Malika Kishino, die 1971 in Kyoto als Tochter eines buddhistischen Priesters geboren wurde, lebt seit 2005 in Köln. Nach einem Jurastudium in ihrer Heimat studierte sie Komposition und elektronische Musik in Frankreich an der École Normale de Paris, am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon sowie am IRCAM in Paris bei Yoshihisa Taira, Robert Pascal und Philippe Leroux.

Kishino versteht ihre Werke als lebendige Wesen („Klangorganismen“) mit eigener Entwicklungsdynamik. Ihr Repertoire, das Solostücke, Orchesterwerke und weitere Formate umfasst, besteht aus über 100 Veröffentlichungen bei SZ Sugar (Edizioni Suvini Zerboni).

Sie ist Gewinnerin des Rom-Preises 2024/25 und erhielt Förderungen bedeutender Studios für elektroakustische Musik, darunter GRAME (Lyon), das SWR Experimentalstudio, das ZKM Karlsruhe, das Groupe de recherches musicales (INA-GRM, Paris) sowie das Centre Henri Pousseur (Lüttich). Zahlreiche Preise und Auszeichnungen wurden ihr zuteil, darunter der 69. Otaka-Preis des NHK Symphony Orchestra in Tokio, der Rom-Preis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, der Erste Preis beim 6. Wettbewerb des Groupe de Recherche Appliquée en Musique Electroacoustique (GRAME) und des Ensemble Orchestral Contemporain im Jahr 2006, ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, eine Förderung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sowie ein Künstleraufenthalt in Schreyahn, Deutschland.

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