Mikrokosmos
Produktdetails
Beschreibung
Béla Bartóks Mikrokosmos zählt zu den Schlüsselwerken der Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. Das Repertoire umfasst pädagogische Stücke „vom allerersten Anfang an“ ebenso wie Konzertliteratur und macht damit das Werk zu einem unverzichtbaren Wegbegleiter des Klavierunterrichts. Das Werk liegt hier zum ersten Mal als Urtextausgabe in drei Bänden vor; jeweils zwei der sechs Hefte der Originalausgabe sind in einem Band zusammengefasst. Der Notentext wurde kritisch an den Quellen überprüft und konnte in zahlreichen Details berichtigt werden. Zudem enthält die Ausgabe einige bislang unveröffentlichte Stücke und Frühfassungen. Pädagogisch besonders aufschlussreich sind die Versionen einiger Stücke, die Bartók für den Unterricht seines Sohnes Peter eigens eingerichtet hat; sie sind im Anhang der Bände abgedruckt. Hinweise zu Studium und Interpretation auf Basis der Quellen und ein Glossar ungewöhnlicher Vortragsbezeichnungen runden die Edition ab.
Inhalt
Staccato und Legato
Kahnfahrt
Taktwechsel
Neu-Ungarisches Volkslied
Stampf-Tanz
Alternierende Terzen
Ländlicher Scherz
Quarten
Große Sekunden gebrochen und zusammen
Synkopen
Doppelgriffstudien
Perpetuum Mobile
Ganztonleiter
Unisono
Sackpfeifenmusik
Hanswurst
Freie Variationen
Bild und Spielbild
Aus dem Tagebuch einer Fliege
Verteilte Arpeggien
Kleine Sekunden, große Septimen
Chromatische Invention
Ostinato
Marsch
Sechs Tänze in bulgarischem Rhythmus
Anhang: Frühfassung: Chromatische Invention
Marsch
Anmerkungen Béla Bartóks
Hinweise zur Studium und Interpretation
Glossar
Kritische Anmerkungen
Weitere Informationen
Technische Details
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Standardwerke der Musikliteratur im Originaltext
Die Wiener Urtext Edition ist eine wissenschaftlich-kritische Ausgabe für die Praxis und unterscheidet sich von vielen anderen als „Urtext" deklarierten Ausgaben durch umfassende textliche Information in Deutsch und Englisch (zum Teil Französisch):
Das Vorwort informiert über das Werk, seine Entstehung und musikhistorische Bedeutung, über schriftliche Überlieferung und Probleme der Textgestaltung sowie über die jeweils angewandte Editionsmethode. Die Kritischen Anmerkungen geben trotz gebotener Kürze klar Kechenschaft über editorische Entscheidungen und erwähnen die auf den Autor selbst zurückgehenden Textdivergenzen. Der Notentext selbst wurde aufgrund einer genauen Überprüfung aller Quellen durch erfahrene Musikwissenschaftler hergestellt. Herangezogen wurden Autographe, Erstdrucke, Abschriften und Stichvorlagen.
Dieses Material wurde in manchen Fällen zum ersten Mal vollständig ausgewertet. Ausgaben für Unterricht, Studium, Konzertpraxis mit umfassenden Informationen über die Werke, durch detaillierte Einführungen und Revisionsberichte und Interpretationshinweise. Spielpraktisch eingerichtet von international angesehenen Interpreten bzw. Pädagogen.