Klavierstücke
Produktdetails
Beschreibung
Schon im Alter von vier Jahren verblüffte Mozart seinen Vater mit seiner raschen Auffassungsgabe am Klavier. Die ersten Werke sind einfache Tanzsätze des Fünfjährigen, der sich mit einzigartiger Geschwindigkeit weiterentwickelte. Im Laufe seines Lebens sind neben den Sonaten und Variationen auch einige Klavierstücke entstanden. Die Stücke der Jugendzeit - meist im Notenbuch für Maria-Anna Mozart ("Nannerl") und im sogenannten Londoner Skizzenbuch aufgezeichnet - sind meist kurze Tanzstücke, doch gibt es bereits hier ausgedehnte Einzelsätze. Ab Mitte der 1770er Jahre finden sich vor allem größere Einzelwerke, darunter Fantasien und Rondos, die gleichberechtigt neben den Sonaten und Variationen der Wiener Zeit bestehen können. Band 1 enthält die Stücke aus der Jugendzeit. Sie eignen sich hervorragend für den Elementar-unterricht und bilden ein abwechslungsreiches Repertoire an Alternativen zu den wenigen, viel gespielten Klavierstücken des jungen Mozart, die natürlich auch in diesem Band nicht fehlen.
Inhalt
2 Ausführungsvorschläge zu KV 15g von Robert D. Levin
Klavierstück Es-Dur KV 32/14
Pimpinella KV 33B
Menuett D-Dur KV 94
Klavierstück F-Dur KV Anh. 206a
Klavierstück bei KV 42 (ergänzt von Robert D. Levin) C-Dur
Klavierstück (Veroneser Allegro) (ergänzt von Robert D. Levin) G-Dur KV 72a
Andantino Es-Dur KV 236
42 Stücke aus dem Londoner Skizzenbuch (KV 15rr ergänzt von Robert D. Levin) KV 15
8 Menuette KV 315g
18 Stücke aus Nannerls Notenbuch (KV 9b ergänzt von Robert D. Levin)
11 Menuette KV 176| 4 Kontretänze (Nr. 3 ergänzt von Robert D. Levin) KV 269b
3 Stücke aus Le gelosie del serraglio (Nr. 3 ergänzt von Robert D. Levin) KV 135a
Menuett C-Dur KV 61g/II
2 Klavierstücke (Nr. 2 ergänzt von Robert D. Levin) KV deest.
12 Menuette KV 103
Weitere Informationen
Technische Details
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Die Wiener Urtext Edition ist eine wissenschaftlich-kritische Ausgabe für die Praxis und unterscheidet sich von vielen anderen als „Urtext" deklarierten Ausgaben durch umfassende textliche Information in Deutsch und Englisch (zum Teil Französisch):
Das Vorwort informiert über das Werk, seine Entstehung und musikhistorische Bedeutung, über schriftliche Überlieferung und Probleme der Textgestaltung sowie über die jeweils angewandte Editionsmethode. Die Kritischen Anmerkungen geben trotz gebotener Kürze klar Kechenschaft über editorische Entscheidungen und erwähnen die auf den Autor selbst zurückgehenden Textdivergenzen. Der Notentext selbst wurde aufgrund einer genauen Überprüfung aller Quellen durch erfahrene Musikwissenschaftler hergestellt. Herangezogen wurden Autographe, Erstdrucke, Abschriften und Stichvorlagen.
Dieses Material wurde in manchen Fällen zum ersten Mal vollständig ausgewertet. Ausgaben für Unterricht, Studium, Konzertpraxis mit umfassenden Informationen über die Werke, durch detaillierte Einführungen und Revisionsberichte und Interpretationshinweise. Spielpraktisch eingerichtet von international angesehenen Interpreten bzw. Pädagogen.