Gesammelte Kadenzen, Eingänge und Auszierungen
Produktdetails
Beschreibung
Für die in diesem zweiten Band versammelten Doppelkonzerte wurden einige Solostimmen von Klarinette oder Fagott auf Oboe und Englischhorn übertragen. In diesen Fällen sind den Kadenzen die vollständigen, neu transponierten Solostimmen der Werke enthalten.
Inhalt
Antonio Salieri (1750–1825): Konzert für Flöte, Oboe und Orchester in C-Dur / in C major
Domenico Cimarosa (1749–1801): Sinfonia concertante für 2 Flöten und Orchester (Flöte und Oboe) in G-Dur / in G major
Carl Stamitz (1745–1810): Konzert für Flöte, Oboe und Orchester (Königliche Bibliothek, Kopenhagen) in G-Dur / in G major
Carl Stamitz (1745–1810): Konzert für Oboe, Fagott und Orchester (KaiSc. 19) in D-Dur / in D major
Josef Fiala (1748–1816): Concertante für Klarinette (Oboe), Englischhorn und Orchester in B-Dur / in Bb major
Georg Druschetzky (1745–1819): Konzert für Oboe, 8 Pauken und Orchester (Séchény Bibliothek, Budapest) in C-Dur / in C major
Weitere Informationen
Technische Details
Mehr aus dieser Reihe
Improvisierte, aber auch komponierte Solokadenzen, wie man sie vom Schluss einer Bravourarie und den Satzschlüssen von Instrumentalkonzerten kennt, gibt es seit dem späten 16. Jahrhundert. Sie geben dem Interpreten die Gelegenheit zu virtuoser Selbstdarstellung in Form des freien Spiels mit Themen und Motiven des vorangegangen Satzes. Meist beginnen Solokadenzen nach einem Innehalten des Orchesters auf einem Quartsextakkord, bevor der Solist mit dem verzögernden Einschub beginnt und schließlich auf der Dominante, meistens mit einem Triller, das freie Spiel wieder beendet. Waren Solokadenzen ursprünglich vom Komponisten zur Improvisation freigegeben, wurden sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts von vielen Komponisten häufig fest fixiert. Maßgeblich hierfür war vor allem der zunehmende Missbrauch, Kadenzen ohne Rücksicht auf Stil und Impetus des Werkes zur reinen Schaustellung losgelöster Virtuosität zu nutzen. So versagt Beethoven dem Pianisten in seinem 5. Klavierkonzert jegliche Freiheit, indem die auskomponierte Kadenz hier zum integralen, verbindlichen Bestandteil des Gesamtwerkes wird. Mit dieser bisher einmaligen Reihe stellt Schott Music Kadenzen zu bekannten Instrumentalkonzerten der Klassik und Romantik vor, komponiert von bedeutenden Tonsetzern und Solisten unserer Zeit.