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Streichquartett Nr. 2
Ohne Schnörkel und Effekte, ohne Trübsinn oder Monotonie, in gemäßigten Tempi, buchstäblich schlicht und ergreifend entfaltet sich das Quartett wie eine Pflanze, die sich müht zu wachsen, obwohl kaum Licht vorhanden ist. Inspiriert von Modulationen aus dem Liedgut der armenischen geistlichen Musik des Mittelalters zeichnet Mansurian ein mystisches Bild des Todes.
Bestellnummer: BEL 672
Ausgabe: Partitur und Stimmen
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26,99 €
Inkl. MwSt.
Produktdetails
Beschreibung
Nachdem ich mein erstes Quartett (1983/84) dem Andenken an einen früh verstorbenen Musikerfreund gewidmet hatte, musste ich den Tod eines weiteren Freundes beklagen: Eduard Khagagortyan. Ihm ist mein zweites Quartett gewidmet. In Armenien ist das Lied „Es ist Frühling… Es hat geschneit…“, das der Klassiker der armenischen Musik Komitas (1869-1935) komponiert hat, sehr beliebt. Es zeichnet sich durch eine elegische Melodie aus. Einige Töne der Klavierbegleitung haben mich beim Komponieren des Quartetts beeinflusst. Außerdem haben mich Modulationen aus dem Liedgut der armenischen geistlichen Musik des Mittelalters inspiriert. Sie beruhen auf hymnenartigen Dichtungen und enthalten philosophische Gedanken. In Bezug auf den Schluss des Quartetts möchte ich ein kleines Bild zeichnen: Ein Kirchhof. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Es dunkelt. Eine Schar schwarz gekleideter Geistlicher geht langsam über den Hof und verschwindet hinten in der Finsternis. In meiner Fantasie stellt diese stille und langsame Prozession den Übergang von teilweiser Dunkelheit in vollständige Schwärze dar; das ist auch ein mystisches Bild des Todes – sehr beeindruckend. Diese Bilder und Farben bestimmen das Ende des zweiten Quartetts. Das Pizzicato der vier Streicher stellt einen sich entfaltenden Choral dar, der aber nicht genug Kraft besitzt, sich in einen richtigen Gesang zu entwickeln. Seine Farbe ist ebenfalls schwarz. (Tigran Mansurian)
Ohne Schnörkel oder Effekthascherei, ohne trübsinnig oder gar monoton zu sein, in überwiegend gemäßigten Tempi, buchstäblich schlicht und ergreifend, eindrucksvoll, ohne Eindruck schinden zu wollen - so entfaltet sich Mansurians Musik: wie eine kleine Pflanze, die sich bemüht zu wachsen und kleine Blätter sprießen zu lassen, obwohl kaum Licht vorhanden ist und der Boden nur wenig Nährstoffe hergibt; oder als ob die Musiker in ein Gespräch vertieft sind, wobei offen bleibt, welche Richtung es nimmt.
Ohne Schnörkel oder Effekthascherei, ohne trübsinnig oder gar monoton zu sein, in überwiegend gemäßigten Tempi, buchstäblich schlicht und ergreifend, eindrucksvoll, ohne Eindruck schinden zu wollen - so entfaltet sich Mansurians Musik: wie eine kleine Pflanze, die sich bemüht zu wachsen und kleine Blätter sprießen zu lassen, obwohl kaum Licht vorhanden ist und der Boden nur wenig Nährstoffe hergibt; oder als ob die Musiker in ein Gespräch vertieft sind, wobei offen bleibt, welche Richtung es nimmt.
Inhalt
I Andante
II Larghetto
III Andante
II Larghetto
III Andante
Weitere Informationen
Titel:
Streichquartett Nr. 2
Ausgabe:
Partitur und Stimmen
Schwierigkeitsgrad:
fortgeschritten
Verlag/Label:
Belaieff Musikverlag
Kompositionsjahr:
1984
Spieldauer:
22 ′0 ′′
Titel:
Streichquartett Nr. 2
Ausgabe:
Partitur und Stimmen
Schwierigkeitsgrad:
fortgeschritten
Verlag/Label:
Belaieff Musikverlag
Kompositionsjahr:
1984
Spieldauer:
22 ′0 ′′
Titel:
Streichquartett Nr. 2
Ausgabe:
Partitur und Stimmen
Schwierigkeitsgrad:
fortgeschritten
Verlag/Label:
Belaieff Musikverlag
Kompositionsjahr:
1984
Spieldauer:
22 ′0 ′′
Technische Details
Bestellnummer:
BEL 672
ISMN13:
979-0-2030-0549-0
Medienart:
Noten
Bestellnummer:
BEL 672
ISMN13:
979-0-2030-0549-0
Gewicht:
0,33 kg
Seiten:
84
Format:
23,1cm x 30,3cm
Bindung:
Rückendrahtheftung
Hersteller:
Medienart:
E-Noten PDF
Bestellnummer:
BEL 672 Q20900
ISMN13:
979-0-2030-0549-0
Seiten:
65
Dateiformat:
(PDF / 588,26 KB), (PDF / 588,26 KB)
Hersteller:
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