Sinfonie Nr. 3
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Beschreibung
Vor dem Hintergrund immer engerer Vorgaben für das Schaffen von Kunst und Musik ab Beginn der 1930er Jahre legte Schostakowitsch mit seiner Sinfonie Nr. 3 ein Werk vor, das eine Reihe der geforderten Eigenschaften aufwies: Neben der klaren, tonalen Schreibweise und den eindringlichen Rhythmen sticht insbesondere das Chorfinale heraus, das den revolutionären Feiertag des 1. Mai triumphal besingt. Der Komponist sprach in einem Brief vom „Geist des friedlichen Wiederaufbaus“, dem er in seinem neuen Werk Ausdruck verschaffen wollte. Trotz des anfänglichen Erfolgs wurde Schostakowitschs Dritte als „formalistisch“ eingestuft und verschwand für die nächsten 30 Jahre aus dem Repertoire.
Dieser Band ist Teil der überarbeiteten und korrigierten Neuausgabe aller 15 Sinfonien Dmitri Schostakowitschs aus dem Hause Boosey & Hawkes und Sikorski. Als großformatige Studienpartituren veröffentlicht, gewährleisten sie optimale Lesbarkeit. Alle Partituren sowie das zugehörige Orchestermaterial liegen in neuem Computersatz vor; die Orchesterstimmen sind zudem mit den Partituren der Neuen Schostakowitsch-Gesamtausgabe kompatibel.
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Im August Jahr 2025 jährte sich der Todestag von Dmitri Schostakowitsch zum 50. Mal. Aus diesem Anlass haben sich die Verlage Boosey & Hawkes und Sikorski entschlossen, gemeinsam überarbeitete und korrigierte Neuausgabe aller seiner 15 Sinfonien herauszugeben. Eine würdige Ehrung für einen der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts!
Als großformatige Studienpartituren veröffentlicht, gewährleisten die Neuausgaben optimale Lesbarkeit. Dazu trägt auch der Computersatz bei, in dem nicht nur die Partituren, sondern auch das zugehörige Orchestermaterial neu gesetzt wurden. Partituren wie Orchesterstimmen sind zudem mit den Ausgaben der Neuen Schostakowitsch-Gesamtausgabe kompatibel und bilden damit den aktuellen Forschungsstand ab.
Nach erfolgreichem Abschluss der Neuausgaben aller Partituren der 15 Sinfonien folgen die Klavierauszüge zu den beiden Sinfonien mit Vokal- oder Chor-Beteiligung sowie Studienpartituren und Klavierauszüge zu weiteren Orchesterwerken Dmitri Schostakowitschs, darunter die beliebte Suite for Jazz Orchestra No. 2 oder seine Instrumentalkonzerte. Auch hierbei handelt es sich um überarbeitete und korrigierte Neuausgaben in DIN A4-Format und neuem Computersatz.