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Wilfried Hiller (Komponist) | Rudolf Herfurtner (Librettist) | Carlo Collodi (Dichter der Textvorlage)
Pinocchio
Ein italienischer Traum in zwölf Bildern
Libretto von Rudolf Herfurtner nach Carlo Collodi
Ausgabe: Aufführungsmaterial
Produktdetails
Beschreibung
„Wir wollen den Kindern all die Episoden aus dem Pinocchio zeigen, die sie kennen und erwarten. Aber wir möchten die Kinder da abholen, wo sie sind. Unsere Hauptfigur ist deshalb ein Kind wie sie. Wir nennen ihn Carlo und stecken ihn in eine Situation, die alle Kinder kennen: ein Erwachsener, Onkel Grillo, der wandelnde Zeigefinger, sagt ihnen, wo’s lang geht, nämlich auf den graden Wegen, denn alles Krumme bringt Verdruss nicht Segen.
Das vernünftige Kind folgt diesem Onkel, aber es ist immer noch ein Kind voller Sehnsucht nach Lust und Abenteuer und lässt sich gern verführen in den tiefen Wald, den Ort des Unbewussten, des Traumes. Und so passiert, wovor wir alle immer gewarnt wurden: Carlo folgt den Verführern Fuchs und Kater und schlägt sich ins Gebüsch. Damit beginnt für ihn ein Abenteuer, bei dem er bald nicht mehr weiß, ob er wacht oder träumt, ob er Spaß haben soll oder Angst, ob’s ernst ist oder Spiel, ob er eine Puppe ist oder ein Mensch, ob er Carlo ist oder ‚Pinocchio’. Oder – vielleicht – beides, wie er das in seinem Lied ausdrückt: Wenn ich brav sein soll, fleißig und korrekt, dann wäre ich gern ein ‚Pinocchio’ und liefe in die Welt hinaus, aber wenn ich dann im wilden Wald unter die Räuber falle, dann würde ich doch gern wieder das Carlokind sein, was nicht heißt, dass es mich nicht nach ein paar Tagen schon kribbelt und ich vielleicht doch wieder ein bisschen ‚Pinocchio’ spielen möchte.
Auf dem Schlussbild der wunderschönen Pinocchio- Ausgabe von Roberto Innocenti (Sauerländer Verlag) sehen wir eine Art Familienfoto: Geppetto mit Anzug und Hut neben einem Stuhl. Auf dem Stuhl liegt der hölzerne Pinocchio, leblos wie eine leere Puppenhülle, aus der der Schmetterling gerade geschlüpft ist. Der ‚Schmetterling‘ steht daneben: ein adretter, ernster Junge mit festen Stiefeln für den geraden Weg ins Leben. Seine Kindheit ist eine grobe Hülle, die man tunlichst hinter sich lässt!
Ein Bild so recht für unseren kleinen Carlo, der am Ende natürlich seinen Onkel Grillo wieder findet. Aber trotzdem wird er weiter versuchen, den ‚Pinocchio’ in sich zu integrieren. Warst du denn nie ungezogen, fragt er den Onkel. Niemals! sagt der. Komisch ist nur, dass ihm – wie verhext – plötzlich seine Nase wächst.“
(Rudolf Herfurtner, Der „Pinocchio“ in uns allen. Librettisten-Gedanken zur Dramatisierung des Buches von Carlo Collodi für eine Kinderoper mit Wilfried Hiller, München 2002)
Aufführungen des Pinocchio setzen ein professionelles Ensemble voraus.
Das vernünftige Kind folgt diesem Onkel, aber es ist immer noch ein Kind voller Sehnsucht nach Lust und Abenteuer und lässt sich gern verführen in den tiefen Wald, den Ort des Unbewussten, des Traumes. Und so passiert, wovor wir alle immer gewarnt wurden: Carlo folgt den Verführern Fuchs und Kater und schlägt sich ins Gebüsch. Damit beginnt für ihn ein Abenteuer, bei dem er bald nicht mehr weiß, ob er wacht oder träumt, ob er Spaß haben soll oder Angst, ob’s ernst ist oder Spiel, ob er eine Puppe ist oder ein Mensch, ob er Carlo ist oder ‚Pinocchio’. Oder – vielleicht – beides, wie er das in seinem Lied ausdrückt: Wenn ich brav sein soll, fleißig und korrekt, dann wäre ich gern ein ‚Pinocchio’ und liefe in die Welt hinaus, aber wenn ich dann im wilden Wald unter die Räuber falle, dann würde ich doch gern wieder das Carlokind sein, was nicht heißt, dass es mich nicht nach ein paar Tagen schon kribbelt und ich vielleicht doch wieder ein bisschen ‚Pinocchio’ spielen möchte.
Auf dem Schlussbild der wunderschönen Pinocchio- Ausgabe von Roberto Innocenti (Sauerländer Verlag) sehen wir eine Art Familienfoto: Geppetto mit Anzug und Hut neben einem Stuhl. Auf dem Stuhl liegt der hölzerne Pinocchio, leblos wie eine leere Puppenhülle, aus der der Schmetterling gerade geschlüpft ist. Der ‚Schmetterling‘ steht daneben: ein adretter, ernster Junge mit festen Stiefeln für den geraden Weg ins Leben. Seine Kindheit ist eine grobe Hülle, die man tunlichst hinter sich lässt!
Ein Bild so recht für unseren kleinen Carlo, der am Ende natürlich seinen Onkel Grillo wieder findet. Aber trotzdem wird er weiter versuchen, den ‚Pinocchio’ in sich zu integrieren. Warst du denn nie ungezogen, fragt er den Onkel. Niemals! sagt der. Komisch ist nur, dass ihm – wie verhext – plötzlich seine Nase wächst.“
(Rudolf Herfurtner, Der „Pinocchio“ in uns allen. Librettisten-Gedanken zur Dramatisierung des Buches von Carlo Collodi für eine Kinderoper mit Wilfried Hiller, München 2002)
Aufführungen des Pinocchio setzen ein professionelles Ensemble voraus.
Orchesterbesetzung
1 (auch Picc.) · 0 · 2 (2. auch Bassklar.) · 1 (auch Kfg.) - 0 · 2 · 1 · 0 - S. (Glsp. · Xyl. · Zimb. · 2 Gongs · 2 Bong. · 4 Rototoms · 5 Tomt. · 4 Trgl. · sehr kl. Beck. · m. Beck. · Tamb. · Drum Set · kl. Tr. · gr. Tr. · 3 Baumstämme · Ratsche · Clav. · 2 Woodbl. · 3 Tempelbl. · Guiro · Vibraslap · Peitsche · Windmasch. · Flex.) (2 Spieler) - E-Piano (auch Cel.) · Hfe. - Str. (solistisch od. chorisch) -
Auf der Bühne: Stock (für Onkel Grillo) · Drehorgel (Harm.) · Sistrum (für die blaue Fee) · Vl. (aus dem Orchester)
Auf der Bühne: Stock (für Onkel Grillo) · Drehorgel (Harm.) · Sistrum (für die blaue Fee) · Vl. (aus dem Orchester)
Personenbesetzung
Pinocchio · Mezzosopran - Onkel Grillo / weiße Amsel / weißes Eichhörnchen / Glühwürmchen · Charaktertenor - Fee · Alt - Feuerfresser / Lautlostrommler · Schauspieler (Bariton) - Kater / Harlekin / Rabe · Bariton - Fuchs / Colombina / Uhu / Gassenjunge · Sopran - Sägefisch / Kutschermännlein / Stimme des Bauern · Bass - 2 schwarze Kaninchen · stumme Puppenspieler - Polizist · Puppenspieler - Stumme Figuren im Puppentheater: Pinocchio, Geppetto, Polizist, Kater, Fuchs, Schlange · Koloratursopran (aus dem Off, evtl. vom Band) -
Das Werk ist mit sieben Darstellern (3 Damen, 4 Herren) spielbar.
Das Werk ist mit sieben Darstellern (3 Damen, 4 Herren) spielbar.
Weitere Informationen
Titel:
Pinocchio
Ein italienischer Traum in zwölf Bildern
Libretto von Rudolf Herfurtner nach Carlo Collodi
(Trilogie der Träume III)
Sprache:
Deutsch
Ausgabe:
Aufführungsmaterial
Verlag/Label:
Schott Music
Kompositionsjahr:
2001
Spieldauer:
85 ′0 ′′
Uraufführung:
12. Oktober 2002 · München (D)
Prinzregententheater
Musikalische Leitung: Werner Seitzer/Joachim Tschiedel
Inszenierung: Markus Hertel · Kostüme: Esther Bätschmann · Bühnenbild: Hannes Neumaier
(szenisch)
12. Oktober 2002 · Trier (D)
Theater, Großes Haus
Musikalische Leitung: Andreas Henning
Inszenierung: Heinz Lukas-Kindermann · Kostüme: Maroine Dib · Bühnenbild: Maroine Dib
(szenisch)
Prinzregententheater
Musikalische Leitung: Werner Seitzer/Joachim Tschiedel
Inszenierung: Markus Hertel · Kostüme: Esther Bätschmann · Bühnenbild: Hannes Neumaier
(szenisch)
12. Oktober 2002 · Trier (D)
Theater, Großes Haus
Musikalische Leitung: Andreas Henning
Inszenierung: Heinz Lukas-Kindermann · Kostüme: Maroine Dib · Bühnenbild: Maroine Dib
(szenisch)
Auftragswerk:
Auftragswerk der Wiener Staatsoper, der Freunde des Bayerischen Nationaltheaters e.V. und des Theaters der Stadt Trier
Technische Details
Medienart:
Leih-/Aufführungsmaterial
Bestellnummer:
LS 2216-01
Hersteller:
Aufführungen
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
25. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
24. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
22. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
21. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
19. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
16. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
15. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
9. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
4. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
3. Juni 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
29. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
27. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
26. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
24. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
23. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
17. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
8. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
7. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
4. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
Pinocchio
Musikalische Leitung: Paul Weigold
3. Mai 2003 |
Wien (Österreich) , mobilkom austria Kinderopernzelt
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