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Priaulx Rainier

Priaulx Rainier

Herkunftsland: Südafrika
Geburtstag: 3. Februar 1903
Todestag: 10. Oktober 1986

in Kürze

Sinfonia da camera
Sinfonia da camera
Dirigent: Xandi van Dijk
Orchester: Münchener Kammerorchester
Mai 2023 | München (Deutschland)
Quartet for Strings
Quartet for Strings
18. Mai 2023 | New York, NY (Vereinigte Staaten von Amerika) , Carnegie Hall

Über Priaulx Rainier

Priaulx Rainier wurde am 3. Februar 1903 in Howick, in der südafrikanischen Provinz Natal als Tochter englisch-hugenottischer Eltern geboren. Ihre frühe Kindheit verbrachte sie in einem entlegenen Teil des Landes in der Nähe von Zululand, wo die wohlklingende Sprache und Musik der Einheimischen, die Geräusche der wilden Tiere und der Gesang der Vögel einen nachhaltigen Eindruck bei ihr hinterlassen sollten.
Als Violinschülerin ging sie mit zehn Jahren an das South African College of Music und spielte unter dem anspornenden Einfluss des Schulleiters, W. H. Bell, sehr viel Kammermusik. 1920 verhalf ihr ein Überseestipendium der Universität von Südafrika zu einem Violinstudium an der Royal Academy of Music. Danach ließ sie sich dauerhaft in London nieder.
Die Not zwang sie, sich ihren Lebensunterhalt als Violinistin zu verdienen. Erst durch eine 1935 bewilligte Beihilfe war es ihr möglich, sich auf das Komponieren zu konzentrieren. Zwischen 1935 und 1939 schrieb sie Three Greek Epigrams und das Streichquartett; danach folgte eine kurze Zeit des Studiums bei Nadia Boulanger in Paris, bevor 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach.
1943 wurde Priaulx Rainier Professorin für Komposition an der Royal Academy of Music, eine Stelle, die sie bis 1961 innehatte. 1952 wurde sie zum Fellow der Royal Academy of Music und zum Collard Fellow der Worshipful Company of Musicians gewählt.
Ihr Streichquartett wurde 1944 in London uraufgeführt. Es folgten weitere Aufführungen in England und im Ausland und schließlich beim Edinburgh Festival 1949 mit dem Pariser Loewenguth-Quartett. Das Amadeus-Quartett spielte das Werk 1951 bei Decca ein, und diese Aufnahme sorgte umgehend für steigendes Interesse an ihrer Musik. Doris Humphrey, die Pionierarbeit leistende Choreographin bei José Limons berühmtem New Yorker Ensemble, verwendete das Quartett in dem Ballett Night Spell, das in der Spielzeit 1957 Teil seines Programms am Sadler's Wells Theater war. 1967 wurden bei einem Einladungskonzert der BBC gleich vier ihrer Werke gespielt, darunter die Uraufführung des Streichtrio und der Suite for solo cello. 1976 wurde ihr komplettes Kammermusikwerk, einschließlich ihres größten Kammerwerks The Bee Oracles, von der BBC aufgenommen und ausgestrahlt.
Priaulx Rainier war bei den Interpreten wegen der genau bestimmten musikalischen Eigenschaften ihrer Werke allseits beliebt und hoch angesehen: So erhielt sie von vielen berühmten Künstlern Kompositionsaufträge und baute eine enge Beziehung zur Menuhin School auf, deren Schüler regelmäßig ihre Kammermusiken spielten. Ihr Violinkonzert Due Canti e Finale war ein Auftragswerk von Yehudi Menuhin und wurde von ihm zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Charles Groves auf dem Edinburgh Festival 1977 und anschließend bei den BBC Promenade Concerts aufgeführt, wo es mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Concertante for Two Winds and Orchestra wurde für Janet Craxton und Thea King geschrieben und ihnen auch gewidmet und 1981 bei den BBC Proms uraufgeführt.

Im Juni 1982 verlieh ihr die Universität von Kapstadt die Ehrendoktorwürde für Musik.
Priaulx Rainier starb am 10. Oktober 1986 in Frankreich.

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Aufführungen

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  • Sinfonia da camera
    Sinfonia da camera
    Dirigent: Xandi van Dijk
    Orchester: Münchener Kammerorchester
    Mai 2023 | München (Deutschland)
  • Quartet for Strings
    Quartet for Strings
    18. Mai 2023 | New York, NY (Vereinigte Staaten von Amerika) , Carnegie Hall
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