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Mondrian Ensemble Basel

Über Mondrian Ensemble Basel

Zwischen der Neuen Musik mit ihrem Uraufführungshype und dem etablierten Klassikbetrieb, der sich vornehmlich der Musik zwischen Bach und Strawinsky annimmt, tut sich eine Repertoirelücke auf, die täglich wächst. Dieser Lücke nimmt sich das Basler Mondrian Ensemble seit dem Jahr 2000 an, und darüber hinaus versucht es, Fäden zu spinnen, die sich ohne Rücksicht auf gewachsene Gräben durch die Geschichte ziehen.

Die Auseinandersetzung mit neuer und neuester Musik ist dem Mondrian Ensemble ein ebenso wichtiges Anliegen wie die Beschäftigung mit dem klassisch-romantischen Repertoire. Besonders gerne experimentiert das Ensemble mit erst auf den zweiten Blick einleuchtenden Querverbindungen – etwa von Liszts Spätwerk zur „drone improvisation“ oder von der Zeitgestaltung Franz Schuberts zu derjenigen Morton Feldmans.

Das Mondrian Ensemble gewann kurz nach seiner Gründung 2000 beim „Concours Nicati – Concours d’interprétation de musique contemporaine“, erhielt den Géraldine Whittaker-Preis sowie einen dritten Preis beim Kammermusikwettbewerb des Migros-Genossenschafts-Bundes 2003. Es folgten Debüts in der Tonhalle Zürich, am Lucerne Festival, im Musikverein Wien und in der Londoner Wigmore Hall, Auftritte bei Festivals und Tourneen.

Zahlreiche Komponisten haben Werke für das Mondrian Ensemble komponiert, darunter Dieter Ammann (dessen Streichtrio „Gehörte Form – Hommages“ das Mondrian Ensemble bereits 40-mal aufgeführt hat), Rudolf Kelterborn, Detlev Müller-Siemens, Roland Moser, Felix Profos, Jürg Frey, Wanja Aloe, Michel Roth und Martin Jaggi. Es entstanden diverse CD-Einspielungen.

Das Mondrian Ensemble wurde 2007 mit dem "Swiss Ambassador Award" ausgezeichnet und hat 2011 das Werkjahr für musikalische Interpretation der Stadt Zürich erhalten.

www.mondrianensemble.ch

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