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Jorge E. López

Herkunftsland: Kuba
Geburtstag: 30. November 1955

Über Jorge E. López

Jorge E. López wird am 30. November 1955 in Havanna [Kuba] geboren, 1960 folgt die Auswanderung in die USA; López wächst in New York City und Chicago auf. Erste Kompositionsversuche sind seit 1970 zu verzeichnen, angeregt durch die Musik von Charles Ives, Gustav Mahler, Alban Berg, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis. López studiert Komposition bei Leonard Stein und Morton Subotnick, Musik am California Institute of Arts. Danach vernichtet López fast alle frühen Arbeiten. Als Komponist ist Jorge E. López im wesentlichen Autodidakt. 1976 hält sich López als Fabrikarbeiter in Chicago auf, danach in den Bundesstaaten Idaho und Arizona. Im Frühjahr 1977 zieht er nach Portland [Oregon] um. Dort entstehen Film- und Videoarbeiten. Er unternimmt zahlreiche Reisen durch den amerikanischen und kanadischen Westen (Zeltwanderung, Bergsteigen, Motorradtouren). Im November 1979 folgt ein weiterer Umzug nach Seattle (Washington), wo López neben diversen Tätigkeiten ein wissenschaftliches Studium beginnt. Etwa 1982 nimmt López das Komponieren wieder auf. Im Frühjahr 1983 zieht er nach Methow Valley im Norden des Bundesstaates Washington; er ist in der Forst- und Landwirtschaft tätig und beschäftigt sich intensiv mit der Umweltpolitik. Ab 1987 folgen längere Aufenthalte in Deutschland, 1990 schließlich der Umzug nach Europa. 1991 verbringt er den Sommer im lappländischen Gebirge und auf Island, seit 1991 wohnt er im Mölltal in Oberkärnten (Österreich}. 1992 verbringt er erneut den Sommer auf Island. In den Jahren 2000/2001 ist López Gastkünstler (Bild- und Klanggestaltung) beim ZKM in Karlsruhe. López’ Orchester- und Kammerensemblewerke werden bei namhaften Festivals für neue Musik in Europa aufgeführt, u. a. bei den Donaueschinger Musiktagen, bei Wien modern, Frankfurt Feste und den Salzburger Festspielen. López erhielt Förderungen durch die Akademie der Künste Berlin, die Ernst-von-Siemens-Stiftung in München, die Paul-Sacher-Stiftung in Basel, die Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestrundfunks, außerdem erhielt er zweimal ein österreichisches Staatsstipendium.
Werke (Auswahl): „Landscape with Martyrdom“ für großes Orchester (1981–84); „Breath-Hammer-Lightning“ für großes Orchester, teilweise im Raum verteilt [1989-91]; „Dome Peak“ für 82 im Raum verteilte Instrumentalisten [1991–93]; „Tagebucheintragungen“ 1975–79 für Orchester [1993/94]; „Schatten vergessener Ahnen“ für Dirigent [Schlagzeuger, Schauspieler], drei Klaviere, zwei Schauspieler/Tänzer und 29 Instrumentalisten [im Raum verteilt] mit musikalischem Leiter [Dirigent] [1994/95]; „Gonzales the Earth Eater“ für Wagnertuba solo und vier Instrumente [1996]; „Traumzeit/Traumdeutung“, sinfonische Aktion für Instrumentalisten im Bergraum [1996/97]; „Kampfhandlungen/Traumhandlungen“ für Ensemble [1995/98]; „Hin zur Flamme!“, Aktion für Orchester, räumliche Lichtgestaltung und Objekte [2000]; „Blechbläserquintett“ [2003/04].

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