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Eine Musik zu Shakespeares "Viel Lärmen um nichts"

für Kammerorchester
(Bühnenmusik)
Ausgabe: Aufführungsmaterial
Produktart
Leih-/Aufführungsmaterial

Produktdetails

Beschreibung

Korngold schrieb Eine Musik zu Shakespeares „Viel Lärmen um nichts“ im Auftrag der Wiener Volksbühne. Mit einer eher kleinen Besetzung von 19 Instrumentalisten reagierte der Komponist auf den Mangel an Musikern kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs. Nach der Absage der Volksbühne sicherte sich das Burgtheater die Rechte und brachte die Musik zum gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare im Barocktheater des Schönbrunner Schlosses am 6. Mai 1920 zur Uraufführung. Offenbar konnten einige Vorstellungen nicht mit Orchester stattfinden, woraufhin Korngold eine Version für Klavier und Sologeige schrieb, die manchmal noch um eine Hornstimme ergänzt wurde. (Karl Anton Stiegler, der Solohornist der Wiener Philharmoniker, erhielt für seinen Einsatz eine gute Zigarre.) Aufgrund des großen Erfolgs der Bühnenmusik stellte Korngold in der Folge die gleichnamige Orchestersuite, eine dreisätzige Fassung für Geige und Klavier und auch eine unlängst wiederaufgefundene Version für Streichquartett zusammen. Eine Musik zu Shakespeares „Viel Lärmen um nichts“ gliedert sich in 14 Nummern. Einige Intermezzi sind reine Zwischenaktmusiken, die vor geschlossenem Vorhang gespielt wurden. „Festmusik“ oder das „Lied des Balthasar“ sind dagegen fest in die Handlung integriert. Shakespeares Meisterkomödie erzählt eine doppelte Liebesgeschichte. Am Ende findet Claudio zu Hero. Auch Benedict bekommt seine Beatrice – obwohl sich die beiden geschworen hatten, niemals zu heiraten. Mit seiner Bühnenmusik trifft Korngold den komischen Ton der Geschichte, etwa in der derben „Hornpipe“ oder im grotesken „Trauermarsch“, er findet aber auch die perfekte Untermalung für die romantischen Szenen, wie zum Beispiel in der berühmt gewordenen Nummer „Mädchen im Brautgemach“. Eine aufführungsgeschichtliche Revision der Partitur unternahm John Mauceri. Er fand heraus, dass Korngold die Streicherstimmen für ein Solistenquartett (Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass) und nicht für eine mehrfach besetzte Streichersektion vorgesehen hatte. Leslie Korngold, der Enkel des Komponisten, stellte private Aufnahmen des Meisters zur Verfügung, sodass Tempoangaben und weitere Details berücksichtigt werden konnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es nicht mehr üblich, Schauspiele von einem Orchester begleiten zu lassen. Eine Musik zu Shakespeares „Viel Lärmen um nichts“ überlebte im Konzertsaal. Gegenwärtig häufen sich die Aufführungen sowohl der Suite als auch der Bühnenfassung. Zunehmend entdecken Choreografen den szenischen Charakter der Musik für Tanzproduktionen.

 

Orchesterbesetzung

1 (auch Picc.) · 1 · 1 · 1 - 2 · 1 · 1 · 0 - P. S. (Glsp. · Trgl. · 2 Gl. [t.] · Tamt. · Tamb. · kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck. · Rute · Ratsche) (1 Spieler) - Hfe. · Harm. · Klav. - Str. (1-2 · 1-2 · 1-2 · 1-2 · 0) - Tenor solo im "Lied des Balthasar"

Inhalt

I Ouvertüre
II "Don Juan"
III Mummenschanz (Hornpipe)
IV Festmusik
V Lied des Balthasar
VI Gartenmusik
VII Intermezzo
VIII Holzapfel und Schlehwein (Marsch der Wache)
VIIIa Verhaftung
IX Mädchen im Brautgemach
X Kirchenszene
XI (= VIII) Holzapfel und Schlehwein
XII Trauermusik
XIII (= VII) Intermezzo
XIV Schlusstanz

Weitere Informationen

Titel:
Eine Musik zu Shakespeares "Viel Lärmen um nichts"
für Kammerorchester
(Bühnenmusik)
Ausgabe:
Aufführungsmaterial
Verlag/Label:
Schott Music
Kompositionsjahr:
1918 - 1919
Opus:
op. 11
Spieldauer:
50 ′0 ′′
Uraufführung:
6. Mai 1920 · Wien (A)
Schönbrunner Schlosstheater
Musikalische Leitung: Erich Wolfgang Korngold

Schlagworte:

Technische Details

Medienart:
Leih-/Aufführungsmaterial
Bestellnummer:
LS 2649-01
Hersteller:
Schott Music GmbH & Co. KG
55116 Mainz
Deutschland

Medieninhalte

Audio:

Aufführungen

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