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Concertino

für Trompete in C, Horn in F, Posaune, Pauke und Klavier
Bestellnummer: BB 3966
Ausgabe: Stimmensatz
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Produktdetails

Beschreibung

Neben dem 1. Klavierkonzert und der Suite für Bratsche und Klavier gehört dieses ungewöhnlich besetzte Concertino zu den frühesten Werken, die Winterberg nach seiner Übersiedelung von Prag nach München 1947 komponierte. In diesem Jahr hatte Fritz Rieger, sein alter Studienkollege in Zemlinskys Dirigierklasse, Winterbergs 1934/35 in Prag entstandene Sinfonie Nr. 1 in Mannheim uraufgeführt – es war die wichtigste Aufführung eines Werkes des Komponisten bis dato, und Winterberg konnte nach der „Stunde Null“ nicht nur auf einen Neuanfang hoffen, sondern auf den eigentlichen Beginn einer Karriere, die ihm in Prag ab 1939 durch die Verfolgung und Inhaftierung aufgrund seiner jüdischen Abstammung verwehrt geblieben war. Im Gegensatz zu gewichtigen sinfonischen Werken, drei Klavierkonzerten und Streichquartetten, die in München ab 1950 zur Uraufführung und Rundfunkübertragung kamen, blieb Winterbergs Kammermusik für Bläser – wie auch das Concertino – zu Lebzeiten des Komponisten ungespielt und unverlegt. Mit seiner rhythmischen Prägnanz, seinem unerschütterlichen "Élan vital" und dem humorvollen Spiel mit der exzentrischen Instrumentenkombination wirkt das Stück wie die Erinnerung an die untergangene Welt des dadaistisch gefärbten Surrealismus im Prag der Zwischenkriegszeit.

Weitere Informationen

Titel:
Concertino
für Trompete in C, Horn in F, Posaune, Pauke und Klavier
Ausgabe:
Stimmensatz
Schwierigkeitsgrad:
fortgeschritten bis schwer
Verlag/Label:
Bote & Bock
Kompositionsjahr:
1951
Reihe:
Titel:
Concertino
für Trompete in C, Horn in F, Posaune, Pauke und Klavier
Sprache:
Deutsch, Englisch
Ausgabe:
Stimmensatz
Schwierigkeitsgrad:
fortgeschritten bis schwer
Verlag/Label:
Bote & Bock
Kompositionsjahr:
1951
Reihe:
Titel:
Concertino
für Trompete in C, Horn in F, Posaune, Pauke und Klavier
Sprache:
Deutsch, Englisch
Ausgabe:
Stimmensatz
Schwierigkeitsgrad:
fortgeschritten bis schwer
Verlag/Label:
Bote & Bock
Kompositionsjahr:
1951
Reihe:

Technische Details

Bestellnummer:
BB 3966
ISMN13:
979-0-2025-3966-8
ISBN13:
978-3-7931-4621-6
Hersteller:
Boosey & Hawkes Bote & Bock GmbH
10969 Berlin
Deutschland
Medienart:
5 Noten
Bestellnummer:
BB 3966
ISMN13:
979-0-2025-3966-8
ISBN13:
978-3-7931-4621-6
Gewicht:
0,22 kg
Seiten:
52
Format:
23,1cm x 30,3cm
Bindung:
Rückendrahtheftung
Hersteller:
Boosey & Hawkes Bote & Bock GmbH
10969 Berlin
Deutschland
Medienart:
E-Noten PDF
Bestellnummer:
BB 3967 Q794213
ISMN13:
979-0-2025-3967-5
ISBN13:
978-3-7931-4621-6
Seiten:
46
Format:
21cm x 29,7cm
Dateiformat:
(PDF / 1,03 MB)
Hersteller:
Boosey & Hawkes Bote & Bock GmbH
10969 Berlin
Deutschland

Medieninhalte

Video:
Turning Points - Episode 2: Hans Winterberg
Video:
Turning Points - Episode 2: Hans Winterberg
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Turning Points - Episode 2: Hans Winterberg

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Kammermusik Hans Winterberg

Hans Winterberg, 1901 als Spross einer seit Jahrhunderten in Prag ansässigen jüdischen Familie geboren, studierte bei Alexander von Zemlinsky und Alois Hába. Bis zur Annexion der Tschechoslowakischen Republik durch Nazideutschland 1939 wirkte er als Dirigent, Pianist und Komponist. Anders als seine Freunde und Kollegen Viktor Ullmann, Hans Krása und Gideon Klein überlebte er die Shoah durch eine Reihe von Wundern. 1945 siedelte er nach München über, wo er eine vielversprechende zweite Karriere begann. Als Vertreter einer gemäßigten Avantgarde sah er sich seit den späten 1960er Jahren mehr und mehr ins Abseits gedrängt. Nach seinem Tod 1991 geriet sein künstlerischer Nachlass in einem deutschen Musikarchiv unter Verschluss und, da zu seinen Lebzeiten kein Werk veröffentlicht worden war, in Vergessenheit. Boosey & Hawkes bringt seit 2023 Winterbergs Kammermusik in einem außergewöhnlichen Editionsprojekt als Erstausgaben heraus in Kooperation mit dem Exilarte Forschungszentrum der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie offenbaren Musik von einzigartigem Reiz, in der Einflüsse Janáčeks, der Zweiten Wiener Schule und des französischen Impressionismus zu einem originellen und aufregenden Personalstil amalgamiert sind.

Im Anschluss an die Kammermusik wird sich das Editionsprojekt den Erstausgaben von Winterbergs Klavierwerken und Liedern widmen.

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