• Joy of Music – Over 250 years of quality, innovation, and tradition
  • Nachhaltigkeit bei Schott Music und mds

Die Schott Music Group blickt auf über 250 Jahre Tradition zurück. Von Bernhard Schott 1770 gegründet, ist der Musikverlag seit jeher ein familiengeführter Betrieb. Seit 2023 ist der Verlag im Eigentum der Strecker-Stiftung, deren Stifter zur Gesellschafterfamilie von Schott Music gehören. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt heute insgesamt rund 180 Mitarbeitende am Hauptsitz in Mainz und in den internationalen Tochterfirmen. Neben dem traditionellen Verlagsbereich im Verlagsgebäude der Mainzer Altstadt ist das zweite wichtige Standbein das Logistik- und Distributionszentrum in Mainz-Hechtsheim, wo die Tochterfirma mds ansässig ist, die Logistik und Lager für Schott und viele andere Unternehmen übernimmt.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie von 2025 setzt an den zentralen Standorten in Mainz an und integriert in den kommenden Jahren die Geschäftsstellen in London, New York und Tokio. Wir verstehen Nachhaltigkeit bei Schott als einen Prozess, der ökologische und ökonomische, aber auch soziale bzw. gesellschaftliche Aspekte in Einklang bringt. Die Arbeit an einem Nachhaltigkeitskonzept im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR) begann im Frühjahr 2024 und richtet sich mit strategischen Zielen bis ins Jahr 2030. Sie ist Teil eines umfassenden Transformationsprozesses im Verlag sowie einer neuen Verlagsstrategie und spielte eine Rolle beim Umbau und der Revitalisierung des Verlagsgebäudes.

Schott Music ist ein tief im Musikleben verankertes Unternehmen. Es bedient Komponist:innen, professionelle und nicht-professionelle Musiker:innen, allgemeinbildende Schulen, Musikschulen, Orchester, Konzerthäuser und Opernbühnen. Durch seine Noten, Bücher, Zeitschriften, Lehrbücher, Tonträger und digitalen Angebote erreicht es ein breites Publikum in der Musiklandschaft. Ein lebendiges Musikgeschehen ist eine wesentliche Voraussetzung für unsere Tätigkeit und unseren Fortbestand, weshalb wir ein genuines Interesse daran haben, die zivilgesellschaftlichen und ökologischen Bedingungen unseres geschäftlichen Umfelds zu erhalten und zu pflegen.

Drei Säulen

  • Effiziente Ressourcennutzung

  • Verantwortungsvoll wirtschaften

  • Menschen im Mittelpunkt

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie beruht auf drei zentralen Säulen: Klimaschutz durch effiziente Ressourcennutzung, verantwortungsvolles Wirtschaften von der Papiernutzung bis zur Lieferung, und ein soziales Miteinander, das Gesundheit, Gemeinschaft und Teilhabe stärkt. So verbinden wir ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung zu einem ganzheitlichen Ansatz.


  • Effiziente Ressourcennutzung

    im digitalen und betrieblichen Umfeld

Das erste der Nachhaltigkeitsziele von Schott Music und mds richtet den Blick auf die ökologische Verantwortung und strebt eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks an. Dafür haben wir begonnen, die einzelnen Bereiche zu analysieren: Für das Geschäftsjahr 2025/2026 werden wir eine CO2-Betrachtung durchführen, die sich auf wesentliche Bereiche und auf alle Zweigstellen des Verlags bezieht und alle zwei oder drei Jahre wiederholt werden soll. Es ist unser Ziel, durch verschiedene Maßnahmen bis 2030 zehn Prozent CO2 einzusparen. Neben Papierverbrauch und Versand (siehe „Verantwortungsvoll wirtschaften – von der Papiernutzung bis zur Lieferung“) sind Einsparungsmöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, IT und den verschiedenen Aspekten rund um unsere Gebäude zu finden.  

Die Angaben über den Verbrauch werden Teil unseres Nachhaltigkeitsberichts, der Ende 2026 vorliegt. Wir berichten nach dem sogenannten Voluntary Small and Medium Enterprise European Sustainability Reporting Standard (VSME ESRS). Dieser freiwillige Bericht hilft Kunden, Geschäftspartnern und möglichen Investoren, die Nachhaltigkeitsbemühungen von Schott Music einzuschätzen. Die EU-Kommission plant, das VSME-Konzept in einen offiziellen Rechtsakt zu überführen. 

    • Energiemanagement im Gebäude

      Zwischen Sommer 2024 und 2025 haben wir unseren Standort in der Mainzer Altstadt grundlegend neu ausgerichtet: Mehr als die Hälfte der bisherigen Fläche wurde abgegeben, das verbleibende, über 230 Jahre alte Verlagsgebäude wurde renoviert und mit Blick auf den Energieverbrauch modernisiert. Die Verkleinerung auf rund 2.000 Quadratmeter verringert unseren ökologischen Fußabdruck spürbar. Auch wenn der Denkmalschutz gewisse umweltschonende Maßnahmen einschränkt, schaffen Sanierung und Neuausrichtung die Grundlage für einen effizienteren und ressourcenschonenden Betrieb.

      Das machen wir schon

      Im Verlagsgebäude haben wir die alte Heiztechnik durch ein modernes Fernwärmesystem ersetzt, das den Energieverbrauch um fast 80% senkt. Auch Heizkörper und Rohrleitungen wurden erneuert. Im renovierten Gebäudeteil gibt es neue LED-Lampen und Bewegungsmelder. In den Gemeinschaftsbereichen wurde umweltfreundlicher Linoleumboden aus pflanzlichen Materialien mit Kokosfasern, in den Büros langlebiger Nadelvlies verlegt. Des Weiteren gibt es auf den Toiletten energie- und wassersparende Armaturen. Eine Toilette wurde barrierearm umgebaut.

      Heizungskeller mit moderner FernwärmeanlageFernwärmeanlage

      Auch im Gebäude in Hechtsheim gab es Neuerungen: Es wurden 16 Fenster ausgetauscht und ein bedarfsgesteuertes LED-Beleuchtungssystem eingeführt. Im neuen Lagerbereich sorgt eine energiesparende Lichtanlage für bessere Werte.

      Beim Umzug in die neu renovierten Gebäudeteile fiel zwar einiges an Material an, jedoch konnte ein großer Teil nachhaltig weiterverwertet werden: Zahlreiche Noten und Bücher wurden über einen Second-Hand-Flohmarkt an die Mainzer Bevölkerung sowie an das Mainzer Staatstheater übergeben, während die übrigen Bestände ein Buchhändler übernommen hat. Zudem wurden rund 20 Tonnen Altmetall und fast 11 Tonnen Blei-Notendruckplatten fachgerecht recycelt. Seit Oktober 2024 beziehen beide Standorte in Mainz ausschließlich zertifizierten Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

      Da wollen wir noch hin

      Wir prüfen, ob eine Photovoltaik-Anlage auf dem Gebäude im Weihergarten Sinn ergibt – gegebenenfalls zugleich mit einer (partiellen) Dämmung des Dachs. Wir prüfen ebenso, auf welche Weise die PV-Anlage im Contracting-Modell auf dem Flachdach von mds in Hechtsheim in Eigenregie weiterbetrieben werden kann bzw. wie sie ersetzt werden könnte.

    • Infrastrukturelles Facility Management

      Um Nachhaltigkeit auch in den infrastrukturellen Dienstleistungen des Betriebs zu erlangen, muss es das erste Ziel sein, Transparenz über die verwendeten Materialien und Prozesse zu schaffen, ökologische Alternativen zu identifizieren und diese schrittweise einzuführen. Gleichzeitig wollen wir unsere Dienstleister für die Nachhaltigkeit sensibilisieren.

      Das machen wir schon

      Für alle Mitarbeitenden steht stilles und sprudelndes Wasser kostenlos zur Verfügung – in Mainz-Hechtsheim (mds) in Glasflaschen. Im alten Verlagsgebäude haben wir und nach der Renovierung von den Wasserkisten und ihrer aufwendigen Anlieferung verabschiedet. In den Wasserhähnen der Teeküchen sind Trinkwasser-Sprudelanlagen integriert und eigene Glasflaschen stehen zur Abfüllung zur Verfügung.

      Als Alternative für den Kaffeegenuss steht Tee bereit. Der Kaffeesatz der Kaffeemaschine im Weihergarten wird gesammelt und von Mitarbeitenden im Garten als Dünger verwendet.

      Da wollen wir noch hin

      Wir wollen anregen, über unseren noch immer hohen Kaffeegenuss im Betrieb nachzudenken und Alternativen anbieten. In Hechtsheim wird der Wechsel zu einem umweltfreundlicheren Kaffeeautomaten geprüft. Wir wünschen uns eine bessere Alternative zur Milch aus Tetrapacks. Wir möchten mit dem Personal unserer Reinigungsfirma ins Gespräch über nachhaltige Produkte eintreten.

    • Digitale Geschäftskorrespondenz

      Das Unternehmen hat die Genehmigungs-Workflows auf einen digitalen Prozess umgestellt, um das "papierlose Büro" zu fördern und Prozesse zu optimieren.

      Das machen wir schon

      Durch den Ausbau digitaler Prozesse konnten wir unsere geschäftliche Korrespondenz um 20 Prozent senken. Mit einem digitalen Dokumenten- und Workflow-Management sowie der Nutzung von Microsoft Teams erfolgen Anträge, Genehmigungen und Personalprozesse wie Urlaubs- und Krankmeldungen papierlos. Terminplanung und interne Kommunikation laufen digital über das Intranet. Auch das Archiv wird schrittweise digitalisiert. Im Kundenkontakt setzen wir auf E-Mail-Kommunikation, digitale AGBs und seit dem 1. Juli 2025 auf digitale Kontoauszüge. So sparen wir Papier, Lagerfläche und steigern die Ressourceneffizienz im Büro.

      Da wollen wir noch hin

      Unser Ziel ist die vollständige Umstellung auf digitale Gehaltsabrechnungen. Ab 2026 sollen Gehaltsabrechnungen ausschließlich digital bereitgestellt werden. Obwohl die Abrechnungsprozesse und erforderlichen Meldeverfahren bereits größtenteils digitalisiert und häufig automatisiert sind, werden Lohnabrechnungen derzeit noch ausgedruckt, kuvertiert und entweder versendet oder physisch verteilt: Dieser analoge Prozess verursacht unnötige Kosten für Papier, Toner, Porto und Arbeitszeit. Die digitale Bereitstellung der Gehaltsabrechnungen bietet eine effiziente und ressourcenschonende Alternative, die sowohl Zeit als auch Kosten spart.

    • Nachhaltigkeit in der Mobilität

      Wir möchten durch nachhaltige Mobilität sowohl Reisekosten senken als auch unseren CO2-Ausstoß reduzieren. Dienstreisen werden auf das notwendige Maß begrenzt und vorrangig mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln durchgeführt. Flugreisen sollen, wo immer möglich, vermieden werden. Vor jeder Dienstreise wird geprüft, ob digitale Kommunikationsmittel eine Alternative bieten. Termine werden effizient gebündelt, um die Anzahl der Reisen zu reduzieren.

      Das machen wir schon

      Wir fördern nachhaltige Mobilität durch verschiedene Maßnahmen. Dazu gehört die Bezuschussung von ÖPNV-Tickets für unsere Mitarbeitenden, um die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu unterstützen. Für diejenigen Mitarbeitenden, die mit dem PKW anreisen, wird ein Parkplatz entsprechend der Länge des Fahrwegs bezuschusst. Für E-Autos gibt es im Verlagsgebäude im Weihergarten zwei Wallboxen. Um einen fahrradfreundlichen Arbeitsplatz zu schaffen, gibt es einen sicheren und freundlichen Fahrradabstellraum. Um den Pendelverkehr weiter zu reduzieren und Umwelt sowie Infrastruktur zu entlasten, bieten wir die Möglichkeit für mobiles Arbeiten im Homeoffice an. Bereits jetzt werden für unvermeidbare Dienstreisen die umweltfreundlichen Verkehrsmittel von Bahn und ÖPNV bevorzugt oder die Firmenwagen sind Hybrid- oder E-Fahrzeuge, um unseren CO2-Ausstoß zu minimieren.

      Heller Fahrradraum mit abgestellten FahrrädernFahrradabstellraum

      Da wollen wir noch hin

      Wir wollen eine "grüne Reiserichtlinie" einführen, die alle Mitarbeitenden dazu verpflichtet, nachhaltige Reiseentscheidungen zu treffen. Zudem wollen wir Anreize für nachhaltige Mobilität schaffen, etwa durch Bonusprogramme für Bahnreisen oder die Nutzung von Fahrrädern. Darüber hinaus soll es Mitarbeiter-Aktionstage zum Thema nachhaltige Mobilität geben, um das Bewusstsein und die Akzeptanz für umweltfreundliche Verkehrsalternativen zu steigern.

    • IT in Hardware und Anwendung

      IT ist längst ein zentraler Bestandteil unseres Arbeitsalltags – und gleichzeitig ein wachsender Energieverbraucher. Mit zunehmenden Anforderungen und dem zusätzlichen Energiebedarf durch KI-Technologien wird ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen immer wichtiger.

      Das machen wir schon

      Wir achten darauf, vorhandene Ressourcen bestmöglich zu nutzen: Funktionierende Monitore werden auch bei Computerwechsel nicht automatisch ausgetauscht und alte Geräte verkauft oder recycelt. Mitarbeitende können gebrauchte Geräte auf Wunsch übernehmen. Müssen Geräte dennoch entsorgt werden, so werden sie zum Recycling an eine örtliche Behindertenwerkstatt gegeben (inBetrieb – Gesellschaft für Teilhabe und Integration). Leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen geben wir ebenfalls in den Recyclingkreislauf oder zur Wiederaufbereitung.

      Im Alltag sparen wir Energie, z.B. mit besonders stromsparenden Monitoren und dem Einsatz von Cloud Computing, die eine Reduzierung der Hardware erlauben und die benötigten Ressourcen optimal ausnutzen. Zudem räumen wir Server regelmäßig auf, um auch hier Ressourcen zu sparen. Unsere Gemeinschaftsdrucker arbeiten mit PIN-geschütztem Zugang. Wer am Computer einen Druckbefehl erteilt, muss ihn über die Eingabe der PIN am Drucker bestätigen oder kann ihn verwerfen. So werden nur benötigte Druckaufträge ausgeführt. Darüber hinaus ersetzen wir Desktop-Computer Schritt für Schritt durch energieeffizientere Notebooks.

      Elektroschrott-Sammelstelle

      Da wollen wir noch hin

      Künftig wollen wir noch stärker auf umweltzertifizierte Hardware setzen und ressourcenschonende Prozesse fördern. Dazu zählen die Verlängerung der Hardware-Lebensdauer, die Verbesserung der Auslastung von Servern durch Virtualisierung, die Reduktion von Abfall durch Recycling sowie optimierte Entsorgungslösungen.


  • Verantwortungsvoll wirtschaften

    von der Papiernutzung bis zur Lieferung

Neben den zuvor beschriebenen Handlungsfeldern finden sich vor allem auch im Umgang mit unseren Produkten zentrale Hebel zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Wie in der gesamten Verlagsbranche sind dabei vor allem der Papierverbrauch und der Versand wesentliche ökologische Herausforderungen. Beide Themen beeinflussen unsere Umweltbilanz direkt und stehen deshalb im Fokus unserer Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

    • Kontrolle über unser Papier

      Unser Kerngeschäft – das Veröffentlichen von Noten, Büchern und Zeitschriften – ist ohne Papier nicht denkbar. Dennoch: Auch wenn sich die Verlagswelt nur in langsamen Schritten zum Digitalen wendet, gibt es einige Möglichkeiten, mit den eingesetzten Materialien ökologisch verantwortlich umzugehen.

      Vitrine mit Neuerscheinungen

      Das machen wir schon

      Bereits heute vermeiden wir Überproduktionen durch eine präzise Analyse der Absätze sowie den Einsatz von Print-on-Demand (POD) und Klein(st)auflagen im Digitaldruck (EPO). Fehldrucke und Makulaturen verhindern wir durch mehrstufige Freigabe- und Prüfprozesse.

      Der verstärkte Einsatz von FSC-zertifizierten Materialien ist bereits Teil unserer Produktionsstrategie. Dazu intensivieren wir die Zusammenarbeit mit Druckereien, die klimaneutral produzieren können.

      Zur Reduktion von CD-Produktionen und Plastiktaschen bieten wir Audio-Dateien zu Noten, Büchern und Zeitschriften größtenteils nur noch als Download an. Dieser Schritt senkt nicht nur den Materialverbrauch, sondern vereinfacht auch die Logistik. Zudem ist das Gros unserer Notenausgaben und Zeitschriften inzwischen auch in digitaler Form erhältlich, wodurch wir den Zugang zu unseren Produkten flexibler und ressourcenschonender gestalten können.

      Auch die Arbeitsprozesse innerhalb der Produktion bieten Potenziale zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks: Die Druckfreigaben wurden weitgehend auf digitale Formate umgestellt und wir verwenden nur noch in wenigen Fällen physische Plots oder Proofs. Auch Autoren- und Verlagskorrekturen erfolgen zunehmend digital, wodurch der Bedarf an Ausdrucken und Umlaufmappen nahezu vollständig entfällt. Auch der Versand von Rechnungen erfolgt ausschließlich in digitaler Form.

      Da wollen wir noch hin

      Wir setzen uns für einen noch höheren Einsatz von FSC- und PEFC-zertifizierten Materialien in unserer Noten-Produktion ein. Darüber hinaus streben wir an, einen möglichst wenig aufwendigen Prozess zur nachweisbaren Dokumentation und zur Umsetzung der Europäischen Entwaldungsverordnung (EUDR) zu entwickeln, um den Anforderungen effizient gerecht zu werden.

      Ein weiteres Ziel besteht in der kontinuierlichen Evaluierung neuer nachhaltiger Möglichkeiten im Bereich von Druckfarben, Klebstoffen, Cellophanierungen und Lacken sowie deren sinnvoller Einsatz.

    • Papierreduktion im Büro und nachhaltige Werbeprintprodukte

      In einer zunehmend digitalen Welt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Papierverbrauch im Büroalltag zu minimieren und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Sollte Papier notwendig sein, setzen wir auf ökologische Varianten, die den Ressourcenverbrauch schonen und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck verringern.

      Das machen wir schon

      Unser Büropapier wurde auf 100 Prozent Recyclingpapier mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" umgestellt. Den Mitarbeitenden bieten wir zwei Papierarten zur Auswahl an: eine dunklere umweltfreundlichere Variante – die erste Wahl beim Druck – für den täglichen Gebrauch und eine hellere für Archivierungsprozesse. Wir setzen außerdem auf Duplexdruck und ein Secure-&-Pickup-Printing System, um den Papierverbrauch weiter zu optimieren und die Nutzung von Tintenpatronen und Tonern zu vermeiden. Sammelbehälter für einseitig bedrucktes Papier ermöglichen es, den Mitarbeiter:innen, auch das bereits einseitig bedruckte Papier im Drucker oder als "Schmierpapier" weiterzuverwenden.

      Im Bereich der Werbemittel haben wir 2024 eine Umstellung auf 100 Prozent Recyclingpapier ohne Beimischungen durchgeführt. Für auflagenstarke Werbeprodukte, wie das Kundenmagazin Schott Journal, kompensieren wir seit 2023 CO2-Emissionen über das Ecozoom-Programm, was zur Förderung von Klimaschutzprojekten wie dem Wind Energy Project in Indien beiträgt.

      Eine Aktionswoche zum Thema "Papier und digitaler Büroalltag" wurde durchgeführt, um das Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit der Ressource Papier zu schärfen.


      Dunkles und helles Recyclingpapier

      Da wollen wir noch hin

      Um den Papierverbrauch im Büro zu reduzieren, werden wir weiterhin unsere Mitarbeiter:innen für ein verantwortungsvolles Druckverhalten sensibilisieren. Unser Ziel ist es, den Papierverbrauch drastisch zu senken und eine weitgehende Reduktion der Nutzung von Tintenpatronen und Tonern zu erreichen.

      Auch für unsere Werbeprodukte streben wir weitere Optimierungen an: Die Auflage unserer Druckwerbemittel soll bis zum 30. Juni 2026 um 50 Prozent reduziert werden. Wir setzen auf faire, lokale Produkte, um den Ressourcenverbrauch zu minimieren und um gleichzeitig einen sozialen Beitrag zu leisten.

    • Verpackung und Verpackungsmaterial

      Wo Produkte versendet werden, fällt Verpackungsmüll an. Ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Nachhaltigkeit ist es deshalb, unnötige oder zu große Verpackungen zu vermeiden, und durch recyceltes Papier oder biologisch abbaubare Materialien die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

      Das machen wir schon

      Unser Ausstopfpapier besteht aus 100 % recyceltem Papier ohne Beimischung von Frischfasern, optischen Aufhellern oder gesundheitsschädlichen Veredelungsmitteln. Wo es geht, wird als Füllmaterial bereits benutztes Material verwendet.

      Unsere Kartonagen tragen das RESY-Logo, durch das sichergestellt ist, dass die Wellpappe umweltgerecht behandelt wurde und die Verpackungen wieder in den Materialkreislauf gelangen. Wir nutzen Verpackungen aus Karton mit dreifach verstärkter Starkwellpappe. Sie sind leicht, belastungsfähig und recyclebar. Genutzt werden Stretchfolie und Klebeband, das zu 30 Prozent aus recyceltem Material besteht und vollständig recycelbar ist.

      Um Lieferketten zu verkürzen und somit Transportemissionen einzusparen, nutzt mds lokale Bezugsquellen für das Verpackungsmaterial.

      Da wollen wir noch hin

      Unsere Ziele sind es, alle Papierversandtaschen für Lieferscheine und Rechnungen auf chlorfrei gebleichtes Papier umzustellen, das den FSC®- und PEFC-Standards entspricht und zu 100 % recycelbar ist. Zudem streben wir an, Verpackungen zu optimieren und richtig zu dimensionieren, um Verpackungsmaterial zu reduzieren.

    • Transparenz bei den Lieferketten

      In unserer globalisierten Welt ist eine Transparenz der Lieferketten unabdingbar, um sicherzustellen, dass die Produkte ethisch und nachhaltig hergestellt und die Arbeitsrechte geschützt werden. Immer schärfere Gesetzesvorgaben, u.a. das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die europäische Lieferkettenrichtlinie oder die europäische Entwaldungsverordnung fordern diese Transparenz ein.

      Das machen wir schon

      Ein wesentlicher Bestandteil unserer Einkaufsstrategie ist die Identifizierung zuverlässiger Lieferanten, die hochwertige Produkte oder Dienstleistungen bieten. Wir legen Wert auf eine kontinuierliche und effektive Kommunikation mit unseren Lieferanten.

      Die Lieferkettentransparenz spielt eine entscheidende Rolle dabei, Lieferkettenunterbrechungen zu reduzieren. Sie ermöglicht es uns, Engpässe und Ineffizienzen frühzeitig zu identifizieren und liefert wertvolle Einblicke in mögliche Störungen oder Sicherheitslücken.

      Da wollen wir noch hin

      Wir wollen einen Verhaltenskodex für Lieferanten erstellen (Supplier Code of Conduct), der die wichtigsten sozialen, ökologischen und ethischen Standards und Sorgfaltspflichten zusammenfasst.

      Im Lieferkettenmanagement wollen wir alle Akteure entlang der Lieferkette identifizieren und alle relevanten, an der Lieferkette beteiligten Stakeholder motivieren, einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen zu schaffen.

    • Logistik und Versand

      Um unsere Logistikprozesse nachhaltig zu gestalten, müssen alle Abläufe optimiert werden – von der Warenannahme über die Lagerung und Kommissionierung bis hin zum Versand. Wir reduzieren und kompensieren CO2-Emissionen durch den Einsatz nachhaltiger Technologien, effizienter Transportwege und die Zusammenarbeit mit grünen Partnern.

      Förderstrecke im Lager von mds in Mainz-HechtsheimFörderstrecke in Mainz-Hechtsheim

      Das machen wir schon

      Durch innovative Technologien und Digitalisierung gestalten wir unsere logistischen Prozesse ressourcenschonender und umweltfreundlicher. Dazu zählt die Umstellung auf papierlose Logistikprozesse wie z. B. die digitale Bestandsführung und beleglose Kommissionierung.

      Unsere Lagerfläche optimieren wir durch kompakte Lagersysteme und Hochregale, die effiziente Lagerung und automatisierte Prozesse ermöglichen. Die Nutzung einer modernen Lagerverwaltungssoftware hilft den Platzbedarf zu optimieren, den Materialfluss zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken.

      Wir haben bei unseren Dienstleistern auf klimafreundlichen Versand umgestellt (GLS KlimaProtect, DHL GoGreen, UPS Carbon und Neutral). Der CO2-Ausstoß wird durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert (z. B. GLS: Aufforstung in Kolumbien oder DHL: Windfarm in Chile). Darüber hinaus reduzieren wir durch die Optimierung von Verpackungsmaterialien, die Bündelung von Sendungen und die Wahl effizienter Transportwege die Emissionen bereits im Vorfeld.

      Da wollen wir noch hin

      Geplant ist es, eigene, direkte und unvermeidbare CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte zu kompensieren.
      Ein weiteres Ziel ist die vollständige Digitalisierung unserer Versandprozesse, inklusive des elektronischen Versands von Rechnungen, Lieferscheinen und Begleitdokumenten, um den Papierverbrauch weiter zu minimieren.

      Zusätzlich arbeiten wir daran, den CO2-Fußabdruck unserer Lieferanten zu verbessern, indem wir eine nachhaltige Partnerschaft aufbauen, die sich auf die Verringerung der CO2-Emissionen konzentriert.


  • Menschen im Mittelpunkt

    Soziales Engagement und Unternehmenskultur

Unser drittes Nachhaltigkeitsziel ist es, die Gemeinschaft zu fördern. Gemeinschaft entspricht der familiären Verlagstradition des Hauses. Sie ist unerlässlich für jede Konzertsituation und selbst für die kleinste pädagogische Einheit zwischen einem Lehrenden und einem Lernenden. Unser internes Ziel ist es, alle Mitarbeitenden mindestens einmal im Quartal die Gelegenheit zu bieten, an einer gemeinschaftlichen Aktion teilzunehmen.

Gemeinschaft zu fördern, ist außerdem das ausgesprochene Ziel der Strecker-Stiftung, in deren Trägerschaft sich Schott Music befindet. Das Ziel leitet sich aus der Beobachtung ab, dass Musik grundsätzlich in Gemeinschaft stattfindet – und dass dort, wo Gemeinschaft eingeschränkt wird, das musikalische Leben verschwindet. Die Corona-Pandemie war dafür ein Beispiel, von dem sich das Musikleben nur schwer erholt hat.

Wir möchten, dass für möglichst viele Menschen Musik erreichbar wird – so lautet der Unternehmens-Purpose. Dafür müssen Barrieren gesenkt und neue Zugänge geschaffen werden. Das gilt für die Webseite genauso wie für unsere Produkte.

    • Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsprojekt umsetzen

      Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Unser Ziel ist es, ein starkes, gemeinsames Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu schaffen, ohne Druck oder Widerstand zu erzeugen. Wir möchten alle Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg nehmen und sie für nachhaltiges Handeln begeistern.

      Dabei berücksichtigen wir die vielfältigen Erwartungen und Anforderungen unserer Mitarbeitenden. Diese umfassen Aspekte wie Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, Diversität und Inklusion, Weiterbildung und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance. Auch ethische Grundsätze, Chancengleichheit und Gesundheitsförderung spielen eine zentrale Rolle. Indem wir diese Belange ernst nehmen und in unsere Nachhaltigkeitsstrategie integrieren, fördern wir nicht nur das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden, sondern stärken auch die langfristige Nachhaltigkeitsperformance unseres Unternehmens.

      Gruppe von Schott-Mitarbeitenden im Start-/Zielbereich des Mainzer FirmenlaufsSchott-Team beim Mainzer Firmenlauf

      Das machen wir schon

      Unser "Team Nachhaltigkeit" setzt sich aus engagierten Vertreterinnen und Vertretern aller Abteilungen zusammen, um eine breite Perspektive und vielfältige Ideen einzubringen. Wir haben bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die sowohl die Mitarbeiterkommunikation als auch die nachhaltige Entwicklung im Unternehmen fördern:

      Aktionswochen: In regelmäßigen Abständen widmen wir uns wichtigen Nachhaltigkeitsthemen wie "Papier", "digitales Arbeiten" und "psychische Gesundheit". Diese Aktionen bieten wertvolle Tipps, Umfragen und die Möglichkeit, neue Entwicklungen einzuführen, wie zum Beispiel die Umstellung auf Recyclingpapier. Ein besonderes Hilfsmittel ist unser Infoboard, auf dem Ideen und Fragen gesammelt und lebendig diskutiert werden können.

      Wir fördern Zusammenkünfte zum Beispiel durch kleine Konzerte, Filmabende oder der Teilnahme an städtischen Veranstaltungen wie dem Firmenlauf.

      Netzwerkarbeit: Wir engagieren uns aktiv in der Netzwerkarbeit in Mainz, um mit anderen Akteuren vor Ort nachhaltige Lösungen zu besprechen und voneinander zu lernen. Wir halten Kontakt zu Nachhaltigkeitsmanagern anderer Musikverlage, um uns über neue Trends auszutauschen. Darüber hinaus berücksichtigen wir die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden am Nachhaltigkeitsmanagement. So können sie aktiv an den Aktionswochen teilnehmen und sich in Mitarbeiterbefragungen zu umweltrelevanten Themen einbringen

      Da wollen wir noch hin

      Unser langfristiges Ziel ist es, dass Nachhaltigkeit für uns alle zur Selbstverständlichkeit wird – ein integraler Bestandteil unseres Denkens und Handelns. Niemand soll sich überfordert fühlen, aber jeder soll die Möglichkeit haben, mitzumachen und seinen Beitrag zu leisten.

      Konkret arbeiten wir an der Erstellung eines Nachhaltigkeitsleitfadens, der unsere gelebten Werte dokumentiert und unseren Mitarbeitenden hilft, nachhaltiges Handeln in ihrem Arbeitsalltag umzusetzen. Dieser Leitfaden wird neuen Mitarbeitenden direkt zur Verfügung gestellt.

      Neben der Förderung von Nachhaltigkeit im Unternehmen setzen wir uns auch dafür ein, ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Teamarbeit, Weiterbildungsmöglichkeiten, Flexibilität und Diversität gefördert werden. Wir bieten ein Arbeitsumfeld, in dem unsere Mitarbeitenden sich wertgeschätzt fühlen und langfristig mit uns verbunden bleiben.
      Gemeinsam wollen wir nachhaltiges Handeln nicht nur ermöglichen, sondern lebendig gestalten – als ein kontinuierlicher Prozess, der uns alle verbindet und für eine bessere Zukunft sorgt.

    • Kommunikationskultur

      Unsere Motivation bei Schott Music ist es, durch kontinuierliche und transparente Kommunikation einen offenen Austausch mit unseren Mitarbeiter:innen zu fördern. Wir streben an, dass interne Strukturen und Tools die Kommunikation verbessern und so eine engere Zusammenarbeit sowie ein stärkeres Miteinander im Unternehmen ermöglicht wird.

      Das machen wir schon

      Seit der Einführung unserer neuen Organisationsstruktur 2024 hat Schott Music innovative Besprechungs- und Veranstaltungsformate eingeführt, die insbesondere die Mitarbeiterkommunikation verbessert haben. Wir binden unsere Mitarbeiter:innen aktiv in Unternehmensprozesse und Veränderungsinitiativen ein wie beispielsweise durch Formate wie das Barcamp oder Entwicklungs-Workshops zur Erarbeitung des Purpose oder der Strategie.

      Regelmäßige Veranstaltungen wie das Immo-Forum, das Transformations-Forum und das Strategie-Forum halten die Belegschaft über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen auf dem Laufenden. Dank hybrider Angebote können alle Mitarbeiter:innen flexibel und ortsunabhängig teilnehmen – ein Schritt hin zu mehr Flexibilität und Inklusion.

      Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Kommunikation ist das neugestaltete Intranet, das eine transparente Informationsweitergabe und einen kontinuierlichen Austausch fördert und so den Teamgeist und die Zusammenarbeit stärkt. Zudem haben wir in den vergangenen Monaten das Schott-Lern- und Zukunftsforum eingeführt, eine Plattform für praxisnahe Workshops zu Themen wie Kommunikation im digitalen Zeitalter, Remote-Work, Teamarbeit und Selbstorganisation. Das Lern- und Zukunftsforum soll unsere Mitarbeiter:innen mit innovativen Werkzeugen und Methoden unterstützen, ihre berufliche Weiterentwicklung fördern und eine Arbeitswelt schaffen, in der offene Kommunikation und kontinuierliches Lernen im Mittelpunkt stehen.

      Da wollen wir noch hin

      Wir unterstützen den Strategieprozess "Kultur und Werte", in dem die kulturelle Tradition des Verlags, Umgangsformen und soziale Regeln besprochen werden. Wir denken darüber nach, mit einem internen Leitfaden zu helfen, sodass sich Orientierung und Transparenz in den Kommunikationsprozessen noch weiter verbessern
      Die Schott Music Group möchte als attraktiver Arbeitgeber durch flexible Arbeitszeiten überzeugen. Um dies gewährleisten zu können, muss mit mehr Flexibilität ein anpassungsfähiger, barrierefreier und inklusiver Arbeitsplatz geschaffen werden, der allen Anforderungen gerecht wird. Durch die Flexibilität versprechen wir uns eine weitere Festigung der ausgewogenen Work-Life-Balance, eine lange Betriebszugehörigkeit und Mitarbeiterbindung.

    • Flexibles Arbeiten

      Als modernes Unternehmen setzt die Schott Music Group auf eine zeitgemäße, flexible Arbeitskultur. So schaffen wir Bedingungen, die sich an den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter:innen orientieren und effizientes Arbeiten ermöglichen.

      Das machen wir schon

      Schott Music Group bietet bereits ein vielseitiges Arbeitszeitenmodell, um Familie und Beruf optimal zu vereinen. Im Rahmen der Gleitzeit haben die Mitarbeiter:innen eine hohe Flexibilität ihrer Pflicht-Anwesenheitszeiten. Zudem stehen im Rahmen der Betriebsvereinbarung den Mitarbeiter:innen pro Woche bis zu zwei Tage das mobile Arbeiten zu.

      Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurden mehrere Desk-Sharing Arbeitsplätze etabliert und in das Gesamtkonzept integriert. Somit ist noch mehr Flexibilität in der Arbeitszeit und Arbeitsplatzgestaltung bei den Mitarbeiter:innen möglich.

      Desk-Sharing-Arbeitsplatz

      Da wollen wir noch hin

      Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurden mehrere DeskSharing Arbeitsplätze etabliert und in das Gesamtkonzept integriert. Somit ist noch mehr Flexibilität in der Arbeitszeit und Arbeitsplatzgestaltung bei den Mitarbeitenden möglich.

    • Barrierefreiheit

      Barrierefreiheit bedeutet gesellschaftliche Teilhabe. Barrierefreiheit im digitalen Raum bedeutet, dass Webseiten und digitale Inhalte barrierefrei gestaltet sein müssen, damit sie von Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen problemlos genutzt werden können, unabhängig der Fähigkeiten oder technischen Voraussetzungen.
      Wir möchten unsere Produkte und Services für alle Menschen leicht zugänglich machen und eine übersichtliche sowie intuitiv bedienbare Website bieten. Ab Juni 2025 sind wir zudem gesetzlich verpflichtet, unsere Website und alle neuen digitalen Produkte barrierefrei anzubieten.

      Das machen wir schon

      Vordergründig kann unsere Website dank eines speziellen Tools optisch auf die Bedürfnisse jedes Users von diesem selbst angepasst werden. Im Hintergrund arbeiten unsere Kolleg:innen aus den Bereichen IT, Lektorat und Social Media daran, technische Barrieren zu beseitigen, Bilder mit Texten zu unterlegen, den Zugang zu vereinfachen. Unsere Website verfügt über eine Barrierefreiheitserklärung sowie über ein spezielles Kontaktformular zur Meldung von Barrieren, die wir noch nicht beseitigt oder möglicherweise übersehen haben. Alle Zeitschriften, die in der Schott-App angeboten werden (das Orchester, Neue Zeitschrift für Musik, üben & musizieren, Orff – Kunst und Pädagogik) sind mit Vorlesefunktion ausgestattet; einzeln zu kaufende E-Paper (das Orchester) sind barrierearm.

      Da wollen wir noch hin

      Unsere Ziele sind es, die Gestaltung unserer Website und die Aufbereitung unserer Produktdaten weiter zu verbessern, um diese so barrierearm wie möglich zu machen und zukünftig barrierefrei anzubieten. Wir planen, Checklisten zu erstellen und gezielte Schulungen anzubieten, damit unsere Lektor:innen und die für die Website zuständigen Mitarbeiter:innen die erforderlichen digitalen Tools besser nutzen können.

    • Förderung von Kindern im Rahmen des Projekts "Singen ist klasse"

      Im Jahr 2020, anlässlich des 250-jährigen Jubiläums des Schott Musikverlages, hat die Strecker-Stiftung das Projekt "Singen ist klasse" ins Leben gerufen. Dieses fördert den Musikunterricht an Schulen in Mainz und Wiesbaden, an denen es ansonsten keinen regulären Musikunterricht gäbe. Für dieses Engagement wurde die Stiftung 2023 mit dem Deutschen Kulturförderpreis ausgezeichnet.

      Das machen wir schon

      Viele Kinder haben in der Grundschule kaum Zugang zu musikalischer Bildung. Deutschlandweit fehlen rund 23.000 ausgebildete Musiklehrer:innen – Tendenz steigend. An über 60 Prozent der Grundschulen findet entweder kein geregelter Musikunterricht statt oder dieser wird von fachfremden Kräften geleistet Diese alarmierende Situation verdeutlicht, die im März 2020 veröffentlichte, erste bundesweite Datenerhebung zum Musikunterricht in Deutschland.

      Hier setzt "Singen ist klasse" an: Wir möchten mit unserem Projekt nicht nur eine Lücke füllen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung des Singens stärken. Denn Singen ist weit mehr als ein künstlerischer Ausdruck – es ist der unmittelbare Klang unserer Seele.

      Da wollen wir noch hin

      Die Strecker-Stiftung setzt sich leidenschaftlich für den Stellenwert von Musik in unserer Gesellschaft ein. Wir glauben fest daran, dass Musik das Leben aller Menschen bereichert, Kreativität fördert und zu einem gesünderen, erfüllteren Dasein beiträgt. Unsere Vision ist es, dass der Zugang zu Musik für alle Menschen nicht nur selbstverständlich, sondern ein Grundrecht wird.

      Weiterführende Links zum Thema

      Website der Strecker-Stiftung: www.strecker-stiftung.de

      Projektseite "Singen ist Klasse": www.singen-ist-klasse.info

    • Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement

      Die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden möchten wir durch präventive Maßnahmen, Regelungen und Verfahren schützen und gesundheitsgefährdende Auswirkungen (physisch, psychisch und sozial) auf die Gesundheit verhindern.

      Es ist unsere zentrale Verantwortung, den Beschäftigten ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten. Unsere Mitarbeitenden leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zu unserem gemeinsamen Erfolg, indem sie ihre Erfahrung, ihr Engagement und ihre Ideen einbringen. Im Gegenzug haben ihre Sicherheit und Gesundheit für uns höchste Priorität.

      Das machen wir schon

      Wir legen großen Wert auf die sichere Gestaltung unserer Arbeitsplätze. In Zusammenarbeit mit einer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie einem Betriebsarzt setzen wir umfassende Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeitenden um. Dazu gehören die Durchführung regelmäßiger Sicherheits- und Gesundheitsschulungen, darunter Angebotsvorsorgen, Gesundheits-Check-ups und regelmäßige Impfaktionen, die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen sowie Arbeits- und Betriebsanweisungen, die Umsetzung effektiver Arbeitsschutzmaßnahmen, die Entwicklung und Pflege betrieblicher Notfallpläne sowie die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung.

      Im Rahmen unserer vierteljährlichen Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses wird die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzes vorangetrieben.

      Ausgebildete Ersthelfer:innen sind benannt, die Sofortmaßnahmen am Unfallort durchführen können. Ebenso haben sich Mitarbeitende freiwillig zu Brandschutzhelfer:innen ausbilden lassen und können bei der Räumung der Betriebsgebäude sowie bei der Nutzung der Feuerlöscher im Brandfall unterstützen.

      Erste-Hilfe-Kurs

      Da wollen wir noch hin

      Wir streben eine kontinuierliche Optimierung unseres Arbeitsschutzes an – nicht nur als gesetzliche Pflicht, sondern als gezielte Investition in die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden und in den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens.

      Durch die konsequente Weiterentwicklung von Schutzmaßnahmen und Präventionsstrategien möchten wir krankheitsbedingte Ausfälle und Arbeitsunfälle weiter reduzieren. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern steigert zugleich die Produktivität und Leistungsfähigkeit unserer Organisation.

      Unser Anspruch ist es, ein sicheres, gesundes und motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen, das sowohl den Menschen als auch dem Unternehmen nachhaltig zugutekommt.

Fragen & Antworten

    • Wie wird Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag bei Schott Music tatsächlich gelebt?

      Nachhaltigkeit ist bei uns kein "Top-Down"-Diktat, sondern wird durch unser abteilungsübergreifendes Nachhaltigkeitsteam gestaltet. Konkret bedeutet das für Sie: Ein moderner Arbeitsplatz im energetisch sanierten Altbau, die Förderung von Mobilität (ÖPNV-Zuschuss) und die aktive Teilnahme am Mainzer Firmenlauf. Wir fördern eine Kultur, in der ökologisches Handeln und persönliches Wohlbefinden Hand in Hand gehen.

    • Bietet Schott Music ein zukunftssicheres und werteorientiertes Umfeld?

      Ja. Durch die Überführung in die Strecker-Stiftung im Jahr 2023 ist der Verlag dauerhaft den Werten der Stifterfamilie verpflichtet. Dies garantiert Unabhängigkeit von kurzfristigen Marktschwankungen und ermöglicht eine langfristige, auf soziale Verantwortung ausgerichtete Unternehmensführung, in der der Mensch und die Kulturförderung im Zentrum stehen.

    • Welchen Beitrag leistet das Unternehmen zur kulturellen Bildung in der Region?

      Über die Strecker-Stiftung finanzieren wir Projekte wie "Singen ist klasse“, das Grundschulkindern in Mainz und Wiesbaden musikalische Bildung ermöglicht, wo diese sonst fehlen würde. Als traditionsreiches Mainzer Unternehmen sehen wir uns in der Pflicht, den Zugang zu Musik für alle Bevölkerungsschichten zu erleichtern und die kulturelle Vielfalt unserer Heimatstadt aktiv zu fördern.

    • Wie engagiert sich Schott Music für den lokalen Umweltschutz in Mainz?

      Wir investieren in unsere Standorte: In der Altstadt haben wir durch den Anschluss an das Fernwärmenetz den Energieverbrauch um 80 % gesenkt. In Hechtsheim optimiert unsere Tochter mds kontinuierlich die Logistikprozesse, um Lärm und Emissionen zu minimieren. Zudem setzen wir auf lokale Lieferketten und Recycling, wie die Wiederverwertung von über 11 Tonnen Blei-Notendruckplatten eindrucksvoll zeigt.

    • Welche ökologischen Standards können Partner von der mds-Logistik erwarten?

      Wir bieten unseren Mandanten einen klimafreundlichen Versand über Partner wie DHL GoGreen oder UPS Carbon Neutral an. Unsere Prozesse sind auf maximale Ressourceneffizienz ausgelegt – von der bedarfsgerechten Print-on-Demand-Produktion, die Lagerüberhänge vermeidet, bis hin zur Nutzung von FSC-zertifizierten Papieren und optimierten Verpackungslösungen.

    • Ist Schott Music auf die kommenden Anforderungen an die Barrierefreiheit vorbereitet?

      Absolut. Wir arbeiten intensiv daran, die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes vollständig umzusetzen. Für Kooperationspartner bedeutet das: Unsere digitalen Angebote und E-Books werden so zukunftssicher gestaltet, dass sie für alle Menschen uneingeschränkt zugänglich sind, was die Reichweite und soziale Inklusion unserer gemeinsamen Projekte erhöht.

    • Wie messbar sind die Fortschritte der Nachhaltigkeitsstrategie?

      Ab Herbst 2026 führen wir eine CO2-Betrachtung für alle Standorte durch. Unser Ziel ist eine Reduktion des Fußabdrucks um 10 % bis 2030. Diese Daten bilden die Basis für unsere kontinuierliche Verbesserung und eine transparente Berichterstattung gegenüber der Öffentlichkeit (Voluntary Small and Medium Enterprise European Sustainability Reporting Standard).