Produktdetails
Beschreibung
Ein Scherzo für Hollywood - Basierend auf Musikskizzen zum Hollywoodfilm "The North Star" (1943) komponierte Strawinsky zwei Versionen seines Scherzo à la Russe. Die sinfonische Fassung wurde 1946 mit dem San Francisco Symphony Orchestra uraufgeführt und zählt bis heute zu den meist gespielten Versionen des Scherzos. Für Paul Whiteman, dem selbsternannten "King of Jazz" und Bandleader eines in den 20er Jahren überaus populären und auf sinfonischen Jazz spezialisierten Unterhaltungsorchesters, arrangierte er die zweite Fassung für Jazzband.
Zu den typischen Merkmalen des Scherzo à la Russe gehören neben dem schnellen Tempo die vorherrschenden rhythmischen Elemente, eine besondere Phrasierung und die dreiteilige Wiederholungsform des Scherzoteils mit zwei verschiedenen Mittelteilen. Charakteristisch für den Scherzoteil ist der marschartige stampfende Rhythmus, der vor allem durch das Klavier, das Violoncello, den Kontrabass und die Basstrommel verkörpert wird. Im Gegensatz dazu versucht die Blechbläsergruppe, die jeweils im Wechsel mit dem gesamten Orchesterapparat steht, den Rhythmus durch Synkopen aufzuheben, um damit Unruhe zu stiften. Der erste Mittelteil (Trio) stellt einen vollkommenen Kontrast zum Scherzo dar. Das zeigt sich hauptsächlich in der Orchesterbesetzung, die nun kammermusikalisch anmutet. Der zweite Mittelteil (Trio II) lässt sich in eine dreiteilige Form gliedern. Sowohl der erste und der dritte Teil führen die Thematik aus den Scherzoteilen fort und leiten zum Mittelteil des Trios über. Dieser Mittelteil stellt eine Art Fanfare dar, die vor allem durch die rhythmische und virtuose Verwendung der Blechbläser- und Schlagzeuggruppe charakterisiert wird.
"Tut mir leid, dass ich Ihnen keine amüsante Geschichte betreffs meines Scherzo à la Russe erzählen kann, denn es gibt keine Geschichte zu ihm. Außerdem, wenn eine Musik nicht durch sich selbst den Hörer gefangen hält, dann wird eine amüsante Geschichte von keinem Nutzen sein. Also alles, was ich Ihnen über mein Scherzo à la Russe sagen kann, ist wie es der Titel zeigt, dass es im Geist russischer Volksmusik komponiert wurde, doch ohne Verwendung einer bestimmten Volksweise. Sie haben mich gefragt, was meine Inspiration beim Komponieren war. Ich antworte: Das Objekt meiner Inspiration liegt wie immer in der Musik selbst und niemals in Dingen außerhalb der Musik."
– Igor Strawinsky
Zu den typischen Merkmalen des Scherzo à la Russe gehören neben dem schnellen Tempo die vorherrschenden rhythmischen Elemente, eine besondere Phrasierung und die dreiteilige Wiederholungsform des Scherzoteils mit zwei verschiedenen Mittelteilen. Charakteristisch für den Scherzoteil ist der marschartige stampfende Rhythmus, der vor allem durch das Klavier, das Violoncello, den Kontrabass und die Basstrommel verkörpert wird. Im Gegensatz dazu versucht die Blechbläsergruppe, die jeweils im Wechsel mit dem gesamten Orchesterapparat steht, den Rhythmus durch Synkopen aufzuheben, um damit Unruhe zu stiften. Der erste Mittelteil (Trio) stellt einen vollkommenen Kontrast zum Scherzo dar. Das zeigt sich hauptsächlich in der Orchesterbesetzung, die nun kammermusikalisch anmutet. Der zweite Mittelteil (Trio II) lässt sich in eine dreiteilige Form gliedern. Sowohl der erste und der dritte Teil führen die Thematik aus den Scherzoteilen fort und leiten zum Mittelteil des Trios über. Dieser Mittelteil stellt eine Art Fanfare dar, die vor allem durch die rhythmische und virtuose Verwendung der Blechbläser- und Schlagzeuggruppe charakterisiert wird.
"Tut mir leid, dass ich Ihnen keine amüsante Geschichte betreffs meines Scherzo à la Russe erzählen kann, denn es gibt keine Geschichte zu ihm. Außerdem, wenn eine Musik nicht durch sich selbst den Hörer gefangen hält, dann wird eine amüsante Geschichte von keinem Nutzen sein. Also alles, was ich Ihnen über mein Scherzo à la Russe sagen kann, ist wie es der Titel zeigt, dass es im Geist russischer Volksmusik komponiert wurde, doch ohne Verwendung einer bestimmten Volksweise. Sie haben mich gefragt, was meine Inspiration beim Komponieren war. Ich antworte: Das Objekt meiner Inspiration liegt wie immer in der Musik selbst und niemals in Dingen außerhalb der Musik."
– Igor Strawinsky
Orchesterbesetzung
Picc. · 2 · 2 · 2 · 2 - 4 · 3 · 3 · 1 - P. S. (Trgl. · Beck. · Tamb. · Mil. Tr. · gr. Tr. · Xyl.) (3 Spieler) - Hfe. · Klav. - Str.
Weitere Informationen
Titel:
Scherzo à la Russe
Sinfonische Fassung für Orchester
Ausgabe:
Aufführungsmaterial
Verlag/Label:
Schott Music
Kompositionsjahr:
1943 - 1944
Spieldauer:
4 ′0 ′′
Uraufführung:
22. März 1946 · San Francisco, CA (USA)
Musikalische Leitung: Igor Strawinsky · San Francisco Symphony
Musikalische Leitung: Igor Strawinsky · San Francisco Symphony
Reihe:
Technische Details
Medienart:
Leih-/Aufführungsmaterial
Bestellnummer:
LS 3866-01
Lieferrechte:
Lieferrechte für alle Länder außer USA
Hersteller:
Medieninhalte
Audio:
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Scherzo à la Russe
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