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Roberto C. Détrée

Geburtstag: 1940

Über Roberto C. Détrée

Roberto Carlos Détrée wurde 1940 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Er spielte im Alter von drei Jahren Mundharmonika und Blockflöte, begann mit acht Jahren Akkordeon zu spielen und mit elf Jahren Gitarre, welche er als Autodidakt bis heute spielt. Von Anfang an interessierte er sich für Jazz, später in den 1950er Jahren auch für Bossa Nova, was sein Verständnis von Harmonie und Rhythmus erweiterte. Er kam 1966 nach München, wo er im damaligen „Song Parnass“ auftrat und später auch die Programmgestaltung der Kleinkunstbühne übernahm. Dort lernte er Peter Michael Hamel kennen, mit dem er, gemeinsam mit Bratschist Uli Stranz, Oboist Bob Eliscu und Perkussionist Charlie Campbell die Improvisationsgruppe BETWEEN gründete. Détrée erfand Instrumente wie das Motocello (live-elektronisches Monochord) das Sarangon (live-elektronisches Resonanz-Instrument) und 1980 das TEG (Tuned Eco Generator). Das Motocello wurde in der Gruppe BETWEEN verwendet und auch vom französischen Komponisten Luc Ferrari. Das Sarangon fand 1978 einen Platz in Détrées Musik für den „Mittsommernachtstraum“ in der Inszenierung von Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen. Das TEG ermöglichte die bei WERGO Spectrum erschienene Solo-Platte „Architectura Celestis“ und wurde auch in Détrées Musik zu „Leonce und Lena“ (inszeniert von Dieter Dorn) an den Münchner Kammerspielen verwendet. Von 1978 bis 2002 war er Musikalischer Leiter der Münchner Kammerspiele und komponierte diverse Film- und Fernsehmusik.

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