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Gabriel Jenks

Gabriel Jenks

Herkunftsland: Vereinigte Staaten von Amerika
Geburtstag: 22. November 1981

Über Gabriel Jenks

Gabriel Jenks war früher unter den Namen Hannah Lash und Han Lash bekannt. Frühere Werke sind ggf. unter diesen Namen veröffentlicht.

[Jenks’] dichte Folge von hellen Pinselstrichen, geisterhafter Totenklage und gewaltigen Ausbrüchen war auffällig und erfindungsreich, sodass man hofft, es wieder zu hören... (Steve Smith, The New York Times)

Von der New York Times als "auffällig, einfallsreich und grüblerisch" gefeiert, wurde die Musik von Gabriel Jenks (ehemals bekannt als Han Lash) bereits im Times Center in Manhattan, dem Chicaco Art Institute, dem Tanglewood Music Centre, der Harvard Universität, dem Chelsea Art Museum sowie auf der Bühne des American Opera Projects in New York aufgeführt. Kompositionsaufträge erhielt Jenks unter anderem von der Fromm Foundation, dem Boston Symphony Orchestra, dem Alabama Orchestra, der Carnegie Hall, dem Cabrillo Festival of Contemporary Music, dem American Composers Orchestra, der Naumburg Foundation, dem Orpheus Duo, der Howard Hanson Foundation, der Case Western Reserve’s University, MAYA, dem Los Angeles Chamber Orchestra, dem Ardetti Quartet, dem Great Lakes Chamber Music Festival, dem Colorado Festival und dem Aspen Contemporary Ensemble.

Gabriel Jenks begann schon früh, Musik und Tanz zu studieren, komponierte bereits im frühen Teenageralter und trat öffentlich als Musiker in Erscheinung. Im Alter von 15 Jahren Jenks an der renommierten Eastman School of Music aufgenommen und schrieb sich mit 16 Jahren für das Bachelor-Programm ein. Nach einem Harfen- und Kompositionsstudium an der Eastman School erhielt Jenks ein Artist Diploma in Harfe vom Cleveland Institute of Music, einen Doktortitel in Komposition von der Harvard University und ein Artist Diploma in Komposition von der Yale University.

Der New York Times Musikkritiker Steve Smith lobte Jenks' Werk Frayed für das JACK Quartet: "[Jenks’] dichte Folge von hellen Pinselstrichen, geisterhafter Totenklage und gewaltigen Ausbrüchen war auffällig und erfindungsreich, sodass man hofft, es wieder zu hören..." Der angesehene Musikkritier Bruce Hodges lobte Jenks' Stück Stalk für Solo-Harfe als "ansprechend, blumig und beschaulich". Jenks' Orchesterwerk Furthermore wurde im Jahr 2010 vom American Composers Orchestra für die Underwood New Music Lesungen ausgewählt.

Neben den zahlreichen Aufführungen in den USA wurde die Musik des jungen Talents auch international bekannt. Im April 2008 wurde das Streichquartett Four Still in Kiew bei "Musical Premierères of the Season“, dem größten ukrainischen Festival für Neue Musik, gespielt. In der Schweiz wurde Jenks' Stück Unclose im Sommer 2010 von dem Ensemble Eighth Blackbird auf dem MusicX-Festival in Blonay uraufgeführt. 2016 wurde das Kammerorchesterstück This Ease im Rahmen der deutschen Erstaufführung des Philharmonischen Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Hermann Bäumer zum „Publikumsliebling“ gewählt.

Jenks’ schuf mehrere Kammeropern: 2011 wurde die Kammeroper Blood Rose von der VOX der New York City Opera aufgeführt. Für das Ensemble Loadbang entstand 2013 das Monodrama Stoned Prince und 2016 Beowulf für die Guerilla Opera in Boston. 2018 folgte der Einakter Desire für das Miller Theatre der Columbia University. Zu Jenks’ Orchesterwerken zählen Nymphs (2014) für das Alabama Symphony Orchestra, Eating Flowers (2015), komponiert für das Cabrillo Festival of Contemporary Music, This Ease, ein Auftragswerk des Los Angeles Chamber Orchestra, The Voynich Symphony (2017) für die New Haven Symphony sowie Forestallings (2019-2023), eine musikalische Remineszenz an Beethovens Symphonie Nr. 2, die 2023 vom Philharmonisches Staatsorchester Mainz in der endgültigen viersätzigen Fassung uraufgeführt wurde.

Jenks hat Konzertstücke für verschiedene Instrumente komponierte, darunter zwei Harfenkonzerte, die 2015 vom American Composers Orchestra (Concerto No. 1 for harp and chamber orchestra) und 2016 beim Colorado Music Festival (Concerto No. 2 for harp and orchestra) uraufgeführt wurden, beide mit Jenks als Solisten. 2017 folgte Concerto No. 1 "In Pursuit of Flying" für Klavier und Orchester, komponiert für das Saint Paul Chamber Orchestra. Jenks’ Double Concerto für Klavier und Harfe (2019) wurde von der Naples Philharmonic uraufgeführt, The Peril of Dreams (2021), ein Doppelkonzert für zwei Harfen von der Seattly Symphony. 2024 komponierte Jenks Zero Turning Radius, ein Orchesterkonzert, das 2025 vom Boston Modern Orchestra unter Gil Rose uraufgeführt wurde. Darüber hinaus hat Jenks zahlreiche Kammermusikwerke geschrieben, darunter drei Strechquartette (2020, 2022 und 2024) für das Calidore Quartett.

Jenks hat bereits zahlreiche Ehrungen und Preise erhalten, darunter den ASCAP Morton Gould Young Composer Award, das Charles Ives-Stipendium der American Academy of Arts and Letters, ein Stipendium der Yaddo Artist Colony, den Naumburg-Preis in Komposition, den Barnard Roger-Preis in Komposition, den Bernard and Rose Sernoffsky Prize sowie viele weitere akademische Auszeichnungen.

Gabriel Jenks ist außerordentlicher Professor für Musik (Komposition) an der Jacobs School of Music der Indiana University.

Werkliste

Chronologie

1981

Geboren am 22. November 1981 in Alfred, NY als Hannah Lash

2002
Bernard and Rose Sernoffsky Preis der Eastman School of Music
2004
Bachelor in Musik an der Eastman School of Music
2008
Universitätsabschluss am Cleveland Institute of Music
2010

Uraufführung von "Furthermore" bei den Underwood New Music Lesungen mit dem American Composers Orchestra

Fromm Music Foundation Commission für "Filigree in Textile". Naumburg Foundation Preis für Komposition

Doktortitel in Komposition an der Harvard University

2011

Uraufführung der Kammeroper "Blood Rose" in der VOX-Reihe der New York City Opera

ASCAP Morton Gould Young Composer Award. Charles Ives Stipendium der American Academy of Arts and Letters

Uraufführung von "God Music Bug Music" mit dem Minnisota Orchestra unter der Leitung von Osmo Vänskä

2012

Artist Diploma der Yale University

ASCAP Morton Gould Young Composer Award

2013

"Hush" mit Los Angeles Philharmonic beim Brooklyn Festival.

Gastprofessur für Komposition an der Yale University.

Composer in Residence beim Alabama Symphony Orchestra, Sound Investment Composer beim Los Angeles Chamber Orchestra.

2014
Uraufführung von "Three Shades Without Angles" mit den Boston Symphony Chamber Players.

Chamber Music America Commissioning Grant für "Leander and Hero" für Holzbläser-Quintett.

Aaron Copland House Residency Award.
2015

Copland Recording Grant für das neue Album mit dem JACK Quartet und dem Stück "Filigree in Textile" (New Focus Records)

Uraufführung von "Eating Flowers" für Orchester beim Cabrillo Music Festival unter der Leitung von Marin Alsop.

Uraufführung von "Concerto No. 1 for Harp and Chamber Orchestra" mit dem American Composers Orchestra unter George Manahan und Jenks als Solistin.

Composer in Residence beim New Haven Symphony Orchestra, Uraufführung des Orchesterwerks "The Voynich Symphony".

2016

Uraufführung der Kammeroper "Beowulf" an der Guerilla Opera unter der Leitung von Andrew Eggert.

Columbia University's Miller Theatre präsentiert ein Komponistenporträt mit den Werken von Jenks, Uraufführung eines neuen Werkes für das Ensemble Loadbang.

Charles Ives Fellowship from the American Academy of Arts and Letters

2017

Uraufführung von “The Voynich Symphony” durch die New Haven Symphony Orchestra unter der Leitung von William Boughton

2018

Atlantic Classical Orchestra, led by David Amado, premieres “Facets of Motion”

Concerto No. 1 “In Pursuit of Flying” premiered by the Saint Paul Chamber Orchestra and Jeremy Denk, under the baton of Teddy Abrams

World premiere of “Music for Nine, Ringing” at the Music Academy of the West

Tenor Paul Appleby and pianist Natalia Katyukova present the world premiere of “Songs of Imagined Love” at Carnegie Hall

2019

Composer-in-residence beim Presteigne Festival, wo „Fault Lines“ für Flöte und Streichorchester vom Presteigne Festival Orchestra unter der Leitung von George Vass uraufgeführt wird

2020

First movement of “Forestallings” commissioned and premiered by the Indianapolis Symphony Orchestra, under the baton of Krzysztof Urbański

Hub New Music premieres “The Nature of Breaking” featuring the composer as harpist

2021

Uraufführung des Doppelkonzerts “The Peril of Dreams” für zwei Harfen und Orchester durch die Seattle Symphony.

2022

Namensänderung zu Han Lash

2022

Ernennung zum außerordentlichen Professor für Komposition an der Jacobs School of Music der Indiana University

2023

Uraufführung von "Forestallings" durch das Philharmonische Staatsorchester Mainz unter Hermann Bäumer premiere im Rahmen der Reihe "Auf Wiederhören".

2025

Namensänderung zu Gabriel Jenks

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