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George Gershwin

George Gershwin

Herkunftsland: Vereinigte Staaten von Amerika
Geburtstag: 26. September 1898
Todestag: 11. Juli 1937

in Kürze

An American in Paris
Musikalische Leitung: Stéphane Denève
Orchester: Česká filharmonie
28. Januar 2026 | Praha (Tschechische Republik) , Rudolfinum
An American in Paris
Musikalische Leitung: Stéphane Denève
Orchester: Česká filharmonie
28. Januar 2026 | Praha (Tschechische Republik) , Rudolfinum

Über George Gershwin

George Gershwin, eigentlich Jacob Gershvin, kam am 26. September 1898 im New Yorker Brooklyn als zweites von vier Kindern einer immigrierten russisch-jüdischen Familie zur Welt. Im Alter von 16 Jahren brach er die Schule ab und arbeitete zunächst als Hauspianist (»song-plugger«) beim New Yorker Musikverlag Remick & Co. Kurze Zeit später komponierte Gershwin selbst und publizierte seine ersten Werke, in denen er innovative neue Songwriting-Techniken anwendete. Den nationalen Durchbruch erzielte Gershwin 1919 mit dem Werk Swanee, nachdem er mit dem Textdichter Irving Ceaser eine Reihe an Werken (Schlager, Operetten, Revuen) komponierte. In dieser Kooperation entstanden unter anderem Somebody Loves Me (1924), Stairway to Paradise (1922) und die Kurzoper Blue Monday (1922). Danach arbeitete Gershwin mit seinem Bruder Ira als Textdichter zusammen. Gemeinsam brachten sie den Broadway-Hit Lady Be Good (1924) hervor, welcher Stücke wie Fascinating Rhythm und The Man I Love enthält. Es folgten weiteren Musicals wie Oh, Kay! (1926), Funny Face (1927) sowie Girl Crazy (1930) mit dem Hit I Got Rhythm. In dieser bis zum Lebensende des Komponisten anhaltenden Partnerschaft, gelang es George und Ira, die Musical Comedy zu einer amerikanischen Kunstform aufzuwerten. Die  musikalische Politsatire Of Thee I Sing (1932) befasst sich mit sozialen Problemen aus der damaligen Zeit und war das erste Musical, das den Pulitzer Price erhielt. Kurz darauf komponierte Gershwin die weltbekannte Oper Porgy and Bess (1935) mit den zeitlosen Klassikern Summertime, It ain’t necessarily so und I Loves You, Porgy.

Sein bekanntestes symphonisches Werk Rhapsody in Blue (1924) für Klavier und Jazz-Orchester schuf Gershwin bereits mit 25 Jahren. Bei der gefeierten Uraufführung in der Aeolian Hall in New York waren unter anderem Jascha Heifitz, Fritz Kreisler, Leopold Stokowski und Serge Rachmaninov anwesend. Mit seinem Piano Concerto in F (1925) und An American in Paris (1928), welches während eines längeren Aufenthalts in Paris entstand, konnte Gershwin an den Erfolg anknüpfen. Auf dieser Reise lernte Gershwin unter anderem Igor Strawinsky kennen. Ebenso hinterließ die Musik von Claude Debussy und Maurice Ravel einen bleibenden Einfluss auf seinen eigenen Kompositionsstil, Dieser lässt sich nur schwer in ein Genre einordnen. Der als „sinfonischer Jazz“ charakterisierte Stil vereinigt Elemente der von Europa beeinflussten amerikanischen Musik mit denen des Jazz und zeugt sowohl von seiner reichen melodisch-rhythmischen Erfindungsgabe, als auch von seiner meisterlichen Beherrschung der technischen Mittel. Schon zu Lebzeiten wurde Gershwin in der Konzertwelt als Klaviervirtuose und Komponist gefeiert.

Am 11. Juli 1937 verstarb Gershwin im Alter von 38 Jahren unerwartet an einem Gehirntumor. Zuvor plante Gershwin die Komposition einer Symphonie, einer weiteren Oper sowie eines Balletts, die der Musikwelt vorenthalten blieben.  

Seit 2023 erscheint bei Schott Music die erste wissenschaftlich-kritische Ausgabe seiner Werke im Rahmen der George and Ira Gershwin Critical Edition. Sie ist Ergebnis der Gershwin Initiative der School of Music, Theatre & Dance an der University of Michigan in Zusammenarbeit mit der Gershwin-Erbengemeinschaft und mit Unterstüztung des National Endowment for the Humanities. Editionsleiter ist Mark Clague. 

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  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Stéphane Denève
    Orchester: Česká filharmonie
    28. Januar 2026 | Praha (Tschechische Republik) , Rudolfinum
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Stéphane Denève
    Orchester: Česká filharmonie
    28. Januar 2026 | Praha (Tschechische Republik) , Rudolfinum
  • Cuban Overture
    Musikalische Leitung: Riccardo Chailly
    Orchester: Filarmonica della Scala
    28. Januar 2026 | Milano (Italien) , Teatro alla Scala
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Riccardo Chailly
    Orchester: Filarmonica della Scala
    28. Januar 2026 | Milano (Italien) , Teatro alla Scala
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Stéphane Denève
    Orchester: Česká filharmonie
    29. Januar 2026 | Praha (Tschechische Republik) , Rudolfinum
  • Rhapsody in Blue
    Musikalische Leitung: Ruben Silva
    Orchester: Orkiestra Filharmonii Kaliskiej
    30. Januar 2026 | Kalisz (Polen) , Filharmonii
  • Porgy and Bess
    Musikalische Leitung: Ruben Silva
    Orchester: Orkiestra Filharmonii Kaliskiej
    30. Januar 2026 | Kalisz (Polen) , Filharmonii
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Paavo Järvi
    Orchester: Tonhalle-Orchester Zürich
    30. Januar 2026 | Zürich (Schweiz) , Tonhalle, Großer Saal
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Stéphane Denève
    Orchester: Česká filharmonie
    30. Januar 2026 | Praha (Tschechische Republik) , Rudolfinum
  • Cuban Overture
    Musikalische Leitung: Riccardo Chailly
    Orchester: Filarmonica della Scala
    30. Januar 2026 | Milano (Italien) , Teatro alla Scala
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Riccardo Chailly
    Orchester: Filarmonica della Scala
    30. Januar 2026 | Milano (Italien) , Teatro alla Scala
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Daniel Carter
    Orchester: Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
    31. Januar 2026 | Coburg (Deutschland) , Globe
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Paavo Järvi
    Orchester: Tonhalle-Orchester Zürich
    31. Januar 2026 | Zürich (Schweiz) , Tonhalle, Großer Saal
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Bastian Heymel
    Orchester: Junges Sinfonieorchester an der Universität Münster
    31. Januar 2026 | Münster (Deutschland) , Freie Waldorfschule
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Daniel Carter
    Orchester: Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
    31. Januar 2026 | Coburg (Deutschland) , Globe
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Paavo Järvi
    Orchester: Tonhalle-Orchester Zürich
    1. Februar 2026 | Zürich (Schweiz) , Tonhalle, Großer Saal
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Bastian Heymel
    Orchester: Junges Sinfonieorchester an der Universität Münster
    1. Februar 2026 | Münster (Deutschland) , Freie Waldorfschule
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Daniel Carter
    Orchester: Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
    1. Februar 2026 | Coburg (Deutschland) , Globe
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Fréderic Tschumi
    Orchester: Philharmonie Erlangen
    1. Februar 2026 | Erlangen (Deutschland) , Heinrich-Lades-Halle
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