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George Gershwin

George Gershwin

Herkunftsland: Vereinigte Staaten von Amerika
Geburtstag: 26. September 1898
Todestag: 11. Juli 1937

in Kürze

Porgy and Bess
Musikalische Leitung: Jen Winley
Orchester: Christchurch Symphony Orchestra
16. Mai 2026 | Christchurch (Neuseeland) , Douglas Lilburn Auditorium, Christchurch Town Hall
Funny Face
Musikalische Leitung: N.N.
Orchester: Ford-Sinfonieorchester
17. Mai 2026 | Köln (Deutschland) , Kölner Philharmonie

Über George Gershwin

Frühe Karriere und Durchbruch

George Gershwin, eigentlich Jacob Gershvin, kam am 26. September 1898 im New Yorker Brooklyn als zweites von vier Kindern einer immigrierten russisch-jüdischen Familie zur Welt. Im Alter von 16 Jahren brach er die Schule ab und arbeitete zunächst als Hauspianist (»song-plugger«) beim New Yorker Musikverlag Remick & Co. Kurze Zeit später komponierte Gershwin selbst und publizierte seine ersten Werke, in denen er innovative neue Songwriting-Techniken anwendete. Den nationalen Durchbruch erzielte Gershwin 1919 mit dem Werk Swanee, nachdem er mit dem Textdichter Irving Ceaser eine Reihe an Werken (Schlager, Operetten, Revuen) komponierte. In dieser Kooperation entstanden unter anderem Somebody Loves Me (1924), Stairway to Paradise (1922) und die Kurzoper Blue Monday (1922).

Zusammenarbeit mit Ira Gershwin: Vom Broadway zu Porgy and Bess

Danach arbeitete Gershwin mit seinem Bruder Ira als Textdichter zusammen. Gemeinsam brachten sie den Broadway-Hit Lady Be Good (1924) hervor, welcher Stücke wie Fascinating Rhythm und The Man I Love enthält. Es folgten weiteren Musicals wie Oh, Kay! (1926), Funny Face (1927) sowie Girl Crazy (1930) mit dem Hit I Got Rhythm. In dieser bis zum Lebensende des Komponisten anhaltenden Partnerschaft, gelang es George und Ira, die Musical Comedy zu einer amerikanischen Kunstform aufzuwerten. Die  musikalische Politsatire Of Thee I Sing (1932) befasst sich mit sozialen Problemen aus der damaligen Zeit und war das erste Musical, das den Pulitzer Price erhielt. Kurz darauf komponierte Gershwin die weltbekannte Oper Porgy and Bess (1935) mit den zeitlosen Klassikern Summertime, It ain’t necessarily so und I Loves You, Porgy.

Symphonische Werke und musikalischer Stil

Sein bekanntestes symphonisches Werk Rhapsody in Blue (1924) für Klavier und Jazz-Orchester schuf Gershwin bereits mit 25 Jahren. Bei der gefeierten Uraufführung in der Aeolian Hall in New York waren unter anderem Jascha Heifitz, Fritz Kreisler, Leopold Stokowski und Serge Rachmaninov anwesend. Mit seinem Piano Concerto in F (1925) und An American in Paris (1928), welches während eines längeren Aufenthalts in Paris entstand, konnte Gershwin an den Erfolg anknüpfen. Auf dieser Reise lernte Gershwin unter anderem Igor Strawinsky kennen. Ebenso hinterließ die Musik von Claude Debussy und Maurice Ravel einen bleibenden Einfluss auf seinen eigenen Kompositionsstil, Dieser lässt sich nur schwer in ein Genre einordnen. Der als „sinfonischer Jazz“ charakterisierte Stil vereinigt Elemente der von Europa beeinflussten amerikanischen Musik mit denen des Jazz und zeugt sowohl von seiner reichen melodisch-rhythmischen Erfindungsgabe, als auch von seiner meisterlichen Beherrschung der technischen Mittel. Schon zu Lebzeiten wurde Gershwin in der Konzertwelt als Klaviervirtuose und Komponist gefeiert.

Tod

Am 11. Juli 1937 verstarb Gershwin im Alter von 38 Jahren unerwartet an einem Gehirntumor. Zuvor plante Gershwin die Komposition einer Symphonie, einer weiteren Oper sowie eines Balletts, die der Musikwelt vorenthalten blieben.  

Gesamtausgabe

Seit 2023 erscheint bei Schott Music die erste wissenschaftlich-kritische Ausgabe seiner Werke im Rahmen der George and Ira Gershwin Critical Edition. Sie ist Ergebnis der Gershwin Initiative der School of Music, Theatre & Dance an der University of Michigan in Zusammenarbeit mit der Gershwin-Erbengemeinschaft und mit Unterstüztung des National Endowment for the Humanities. Editionsleiter ist Mark Clague. 

Werkliste

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Aufführungen

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  • Porgy and Bess
    Musikalische Leitung: Jen Winley
    Orchester: Christchurch Symphony Orchestra
    16. Mai 2026 | Christchurch (Neuseeland) , Douglas Lilburn Auditorium, Christchurch Town Hall
  • Funny Face
    Musikalische Leitung: N.N.
    Orchester: Ford-Sinfonieorchester
    17. Mai 2026 | Köln (Deutschland) , Kölner Philharmonie
  • Rhapsody in Blue
    Musikalische Leitung: Konstantinos Alexopoulos
    Orchester: ERT National Symphony Orchestra
    17. Mai 2026 | Athens (Griechenland) , Christos Lambrakis Hall
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Mario Venzago
    Orchester: Bodensee-Philharmonie Konstanz
    19. Mai 2026 | Konstanz (Deutschland) , Konzil
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: Mario Venzago
    Orchester: Bodensee-Philharmonie Konstanz
    20. Mai 2026 | Feldkirch (Österreich) , Montforthaus
  • Girl Crazy
    Musikalische Leitung: Jing Huan
    Orchester: Shanghai Symphony Orchestra
    22. Mai 2026 | Shanghai (China) , Jaguar Shanghai Symphony Hall
  • Porgy and Bess
    Musikalische Leitung: Jing Huan
    Orchester: Shanghai Symphony Orchestra
    22. Mai 2026 | Shanghai (China) , Jaguar Shanghai Symphony Hall
  • Girl Crazy
    Musikalische Leitung: Hadži Gregor Bugars
    Orchester: Universitätsorchester Polyphonia Zürich
    22. Mai 2026 | Zürich (Schweiz) , Kirche Neumünster
  • Lullaby
    Musikalische Leitung: John Axelrod
    Orchester: Nürnberger Symphoniker
    23. Mai 2026 | Nürnberg (Deutschland) , Musiksaal in der Kongresshalle
  • Girl Crazy
    Musikalische Leitung: Hadži Gregor Bugars
    Orchester: Universitätsorchester Polyphonia Zürich
    26. Mai 2026 | Zürich (Schweiz) , Kirche St. Peter
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Santtu-Matias Rouvali
    Orchester: Göteborgs Symfoniker
    27. Mai 2026 | Göteborg (Schweden) , Konserthus
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Santtu-Matias Rouvali
    Orchester: Göteborgs Symfoniker
    28. Mai 2026 | Göteborg (Schweden) , Konserthus
  • Cuban Overture
    Musikalische Leitung: Brian Liao
    Orchester: Zagrebačka filharmonija
    29. Mai 2026 | Zagreb (Kroatien) , Koncertna dvorana Vatroslava Lisinskog
  • Concerto in F
    Musikalische Leitung: Marc Taddei
    Orchester: Wellington Orchestra
    30. Mai 2026 | Wellington (Neuseeland) , Michael Fowler Centre Wellington
  • Funny Face
    Musikalische Leitung: Ramin Abbassi
    Orchester: ASTOR-Orchester
    30. Mai 2026 | Aarau (Schweiz) , Alte Reithalle
  • Funny Face
    Musikalische Leitung: Ramin Abbassi
    Orchester: ASTOR-Orchester
    31. Mai 2026 | Aarau (Schweiz) , Alte Reithalle
  • Funny Face
    Musikalische Leitung: Ramin Abbassi
    Orchester: ASTOR-Orchester
    2. Juni 2026 | Aarau (Schweiz) , Alte Reithalle
  • Porgy and Bess
    Musikalische Leitung: Maximilian Otto
    Orchester: Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
    3. Juni 2026 | Chemnitz (Deutschland) , Opernhaus
  • Funny Face
    Musikalische Leitung: Ramin Abbassi
    Orchester: ASTOR-Orchester
    3. Juni 2026 | Aarau (Schweiz) , Alte Reithalle
  • An American in Paris
    Musikalische Leitung: David Crescenzi
    Orchester: Filarmonica Banatul Timișoara
    5. Juni 2026 | Timișoara (Rumänien) , Capitol Hall
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