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Palestrina

Musikalische Legende in drei Akten
Text vom Komponisten
Hans Pfitzner‘s three “Palestrina Preludes” use material from his opera, also called Palestrina, about the most important composer of the Renaissance period. Whilst the quiet enchanting sounds of the first and third preludes recall feelings of the lonely Palestrina, the fast, richly orchestrated second prelude expresses the fierce drama at the Council of Trient, where different opinions about the nature of “true art” clashed.
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Produktdetails

Beschreibung

Im Zentrum dieses berühmten Künstlerdramas steht der Konflikt zwischen dem inneren Vorgang des kreativen Schöpfens und den Forderungen der weltlich-politischen Außenwelt, hier symbolisiert durch das Tridentiner Konzil. Die Hauptfigur der Oper, der gealterte und vereinsamte Komponist Giovanni Pierluigi da Palestrina, erfährt mitten in einer Schaffenskrise, dass beim bevorstehenden Konzil alle Werke der polyphonen Figuralmusik verboten werden sollen. Der römische Kardinal Borromeo fordert von ihm, mit Hilfe einer Messkomposition die Kirchenväter davon zu überzeugen, dass die notwendige Textverständlichkeit auch im traditionellen polyphonen Satz möglich ist. In einem visionären Schaffensrausch schreibt der Komponist auf göttliche Weisung in nur einer Nacht eine herrliche Messe, deren Meisterschaft den Papst und das Konzil überzeugen wird.

Mit Palestrina leistet Hans Pfitzner einen wirkungsmächtigen und viel diskutierten Beitrag zur Operngeschichte. Dazu trug maßgeblich die Wahl des Sujets bei: Die Idee, einen realen Komponisten als Protagonisten zu wählen, eröffnete Pfitzner die Möglichkeit, dessen historische Kompositionsweise, aber auch selbst erlebte und allgemeine Konflikte des Künstlertums musikalisch zu reflektieren. Pfitzner konzentriert sich auf die Konfrontation zweier Welten und wählt eine dreiaktige Anlage. Das von Pfitzner selbst verfasste, exzellente Libretto und die herausragende musikalisch-dramatische Qualität, die der Komponist Arthur Honegger „respektseinflößend“ nannte, haben zum weltweiten Erfolg dieser 1915 vollendeten Oper beigetragen.

Orchesterbesetzung

4 (3. u. 4. auch Picc.) · Altfl. · 2 · Engl. Hr. (auch Ob.) · 3 (2. u. 3. auch Es-Klar.) · Bassklar. · 3 · Kfg. - 6 · 4 · 4 · 1 - P. S. (Crot. · Trgl. · Schellen · Beck. · Tamt. · kl. Tr.) (2 Spieler) - 2 Mand. (auch auf der Bühne) · 2 Hfn. · Cel. · Org. - Str. (mit Va. d'am.) -
Auf der Bühne: Picc. · 2 Klar. - S. (2 Tamt. · Röhrengl. · Plattengl.) - Git.

Personenbesetzung

Papst Pius IV · tiefer Bass - Kardinallegaten des Papstes: Giovanni Morone, Bernardo Novagerio · Bariton u. Tenor - Kardinal Christoph Madruscht, Fürstbischof von Trient · tiefer Bass - Carlo Borromeo, römischer Kardinal · Bariton - Der Kardinal von Lothringen · Bass - Abdisu, der Patriarch von Assyrien · hoher Tenor - Anton Brus von Müglitz, Erzbischof von Prag · Bass - Graf Luna, Orator des Königs von Spanien · hoher Bariton - Der Bischof von Budoja · Tenor - Theophilus, Bischof von Imola · Tenor - Avosmediano, Bischof von Cadix · Bass-Bariton - Giovanni Pierluigi da Palestrina, Kapellmeister an der Kirche St. Maria Maggiore in Rom · Tenor - Ighino, sein Sohn, 15 Jahre · Sopran - Silla, sein Schüler, 17 Jahre · Mezzosopran - Bischof Ercole Severolus - Bass-Bariton - 5 Kapellsänger von St. Maria Maggiore · 2 Tenöre, 3 Bässe - Kapellsänger der päpstlichen Kapelle - Erzbischöfe - Bischöfe - Äbte - Ordensgenerale - Gesandte - Prokuratoren geistlicher und weltlicher Fürsten - Theologen - Doktoren aller christlichen Nationen - Diener - Stadtsoldaten - Straßenvolk -
Stumme Rollen: 2 päpstliche Nuntien - Lainez u. Salmeron, Jesuitengenerale - Massarelli, Bischof - Giuseppe, der alte Diener Palestrinas -
Singende Erscheinungen: Die Erscheinung der Lukrezia, Palestrinas verstorbener Frau · Alt - Die Erscheinungen 9 verstorbener Meister der Tonkunst · 3 Tenöre, 3 Baritone, 3 Bässe - 3 Engelsstimmen · hohe Soprane - Chor

Weitere Informationen

Titel:
Palestrina
Musikalische Legende in drei Akten
Text vom Komponisten
Sprache:
Deutsch
Ausgabe:
Aufführungsmaterial
Verlag/Label:
Schott Music
Kompositionsjahr:
1912 - 1915
Spieldauer:
200 ′0 ′′
Uraufführung:
12. Juni 1917 · München (D)
Prinzregententheater
Musikalische Leitung: Bruno Walter
Inszenierung: Hans Pfitzner
(szenisch)
Reihe:
Schlagworte:

Technische Details

Medienart:
Leih-/Aufführungsmaterial
Bestellnummer:
LS 3233-01
Hersteller:
Schott Music GmbH & Co. KG
55116 Mainz
Deutschland

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