Produktdetails
Beschreibung
Fast dreißig Werke – darunter Motetten, Messen, Kantaten und andere geistliche Kompositionen – zeugen von der zentralen Rolle religiös inspirierter Musik im kompositorischen Schaffen Nino Rotas (1911–1979) für Gesang, Chor und Orchester. Von besonderem Interesse aufgrund ihrer engen Verbindung zum liturgischen Bereich ist insbesondere die Reihe von drei Messen, die er zwischen 1960 und 1962 in rascher Folge komponierte, darunter als erste die Messa per coro e organo „Mariae dicata‟.
Die Messe ist nach den fünf festen Abschnitten des Ordinarium Missae (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei) aufgebaut und folgt weitgehend den traditionellen formalen Modellen, die mit jedem Satz verbunden sind. Die Stimmführung ist überwiegend homophon, mit gelegentlichen kontrapunktischen Passagen und einem kurzen Fugato im Sanctus. Trotz dieser Ökonomie der Mittel stechen mehrere charakteristische Merkmale von Rotas Stil hervor, wie beispielsweise die chromatischen Motive, die das Gloria und das Credo begleiten. Die Orgel dient in erster Linie der harmonischen Unterstützung, mit Ausnahme der Passage vor der Intonation des Benedictus, in der sie das vokale Incipit des Gloria instrumental wiederholt.
Inhalt
Kyrie
Gloria
Credo
Sanctus
Agnus Dei
Appendice / Appendix / Anhang:
Agnus Dei (fino alternativo / alternate ending / alternatives Ende)
Credo (versione alternative / alternate version / alternative Fassung)