Keep Smiling
Produktdetails
Beschreibung
„Immer nur lächeln“ – sogar in peinlichen Momenten. Weil Washington Flip so smart und sympathisch lachen kann, wird er zum Star aller Werbeauftritte der Firma Fresh. Schließlich aber hat er die Rendite-Geilheit seines Arbeitsumfelds satt. Washington steigt aus und freut sich auf seine neue Rolle als Familienvater an der Seite des Filmstar-Doubles Shirley. Aber bis dahin lauert Gefahr: Jean Diamond, Firmenchefin und Filmstar will Washingtons Lachen und dazu den ganzen Mann.
Vergleiche der Zustände in der BRD und in der DDR, wie sie in Messeschlager Gisela angestellt wurden, waren nach dem Mauerbau im heiteren Musiktheater der DDR nicht mehr erwünscht. Ein anderes Narrativ bewährte sich dagegen: Die Figur des Washington Flip, der sich mit unregelmäßigen Beschäftigungen in den Vereinigten Staaten der 1930er Jahre durchs Leben schlägt, sollte die Schattenseite des glänzenden amerikanischen Traums widerspiegeln.
Wie schon bei Mein Freund Bunbury und Ein Fall für Sherlock Holmes machten sich die Textdichter Helmut Bez und Jürgen Degenhardt für Dieter Brand und den als Orchester-, Tanz-, Laien- und Bühnenkomponist wirkenden Harry Sander in Genres wie der Screwball-Comedy und Handlungsmustern des Films kundig. Sanders Musik greift Broadway- und Hollywood-Sounds auf. Sie kopiert, karikiert und persifliert, zeigt aber auch heimliche Sympathie für kapitalistische Klangverführungen.
Orchesterbesetzung
Personenbesetzung
Weitere Informationen
Musikalische Komödie
Musikalische Leitung: Roland Seiffarth
Inszenierung: Wolfgang Weit · Kostüme: Christa Hahn · Bühnenbild: Günter Thielemann · Choreographie: Wolfgang Baumann
(szenisch)