Douze Études for guitar
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Beschreibung
Die Douze Études für Gitarre von Heitor Villa-Lobos (1887–1959), die zwischen 1924 und 1928 komponiert und 1953 erstmals von Éditions Max Eschig veröffentlicht wurden, bilden einen der Eckpfeiler des Gitarrenrepertoires des 20. Jahrhunderts. Obwohl sie spezifische technische Aspekte wie Arpeggien, Tonleitern und Akkorde erforschen, besitzt jede Studie dank der Verbindung brasilianischer und europäischer Kulturen einen einzigartigen und originellen musikalischen Charakter. Die vorliegende Ausgabe von Frédéric Zigante analysiert jeden dieser Aspekte und bietet detaillierte Anmerkungen zu jeder einzelnen Studie, die verschiedene Bereiche abdecken, wie: • die didaktischen Ziele des Stücks; • die verschiedenen Themen des musikalischen Textes (Agogik, Dynamik, Technik, Studie und Interpretation); • die Inspirationsquellen des Komponisten; • eine formale Analyse der Musik. Die Musik wurde mit Fingersätzen versehen, wobei besonderes Augenmerk auf die Fingersätze für die rechte Hand gelegt wurde, die in den Originalen von Villa-Lobos selten zu finden sind. Diese Ausgabe ist als didaktisches Werk konzipiert und richtet sich an Gitarristen, die sich mit diesem Meisterwerk des brasilianischen Komponisten vertraut machen wollen.