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Credo

für Orchester
Peteris Vasks’ Orchesterwerk wurde als vierte Auftragskomposition der Philharmonischen Gesellschaft im Rahmen des „Bremer Zyklus“ uraufgeführt. Die bisherigen Aufträge gingen an die Komponisten Sir Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki und zuletzt Christian Jost. „Mit kochendem Blut sind seine Partituren geschrieben“, so Dirigent Markus Poschner über den Komponisten. „Ein hoch sensibler und intensiver Musiker, auf dessen Eintreffen und Wiedersehen in Bremen ich mich beinahe kindisch freue. Und vor allen Dingen auf sein neuestes Werk …“.
Ausgabe: Aufführungsmaterial
Produktart
Leih-/Aufführungsmaterial

Produktdetails

Beschreibung

Wir leben in einer Zeit, in der Unduldsamkeit und Hass unter Menschen, Völkern, Ländern und sogar Religionen immer mehr zunehmen. Ideale und tradierte Werte werden vom Konsumkult immer stärker verdrängt. Was soll ein Komponist in dieser Zeit tun? Meiner Meinung nach hat man so leidenschaftlich wie nie zuvor die Möglichkeit Harmonie, Vorhandensein der Ideale, Kraft des Glaubens und Liebe zu verkünden. Mit dem Komponieren meines Credo für Orchester habe ich im Frühling 2009 begonnen. Die letzten Korrekturen der Partitur wurden während der Weihnachtszeit vorgenommen. Die einsätzige Komposition beginnt mit einem langsam empor steigenden Gesang der Klarinette, der vom Streichorchester con sordino unterstützt wird. Die erste Episode bildet ein einfaches Motiv im Quintenintervall, das in der Wiederholung allmählich an Stärke gewinnt, bis hin zum Tutti des Orchesters. Die zentrale Episode habe ich in zwei Abschnitte geteilt. Der erste ist ein in tiefem Glauben ruhendes Gebet. Der leise, gemessene Orchestergesang gewinnt während seiner Entfaltung an Kraft und Überzeugung. Der Kulminationsabschnitt beginnt mit einem Tomtom-Schlag und der Beschleunigung des Tempos. Der Orchesterklang nimmt nach und nach, aber unaufhaltsam an Kraft zu, wobei die Blechblasinstrumente eine wichtige Rolle spielen. Das Credo wird von hymnischem Lobgesang der allmächtigen Liebeskraft gekrönt. Nach dem Höhepunkt nimmt die Intensität des Orchesterklanges allmählich ab. In der Reprise erklingen wieder die einleitenden Tongestalten des Anfangs, aber jetzt in umgekehrter Reihenfolge und ohne dynamische Entwicklung. Nach und nach beruhigt sich die Stimmung und das Stück klingt mit einem lichtvollen Gesang aus. Ich glaube, dass jedes mit Herzblut  geschriebene Tonwerk unsere Welt erhellen kann. Ich glaube an die geistige Vertikale und werde davon  in jedem Musikwerk bis zu meinem letzten Atemzug erzählen. Bremen und Riga (die Stadt, in der ich lebe und meine Musik schreibe) verbinden historische Beziehungen. Seit 1985 sind sie Partnerstädte. Ich hoffe, dass die Uraufführung von Credo uns einander näher bringt und zu einer Brücke unserer Freundschaft, unseres Vertrauens und gegenseitigen Verständnisses wird. Pēteris Vasks

Orchesterbesetzung

3 (3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 · 3 - 4 · 3 · 3 · 1 - P. S. (Glsp. · Xyl. · Vibr. · Marimba · Röhrengl. · kl. Schellenbaum · hg. Beck. · Beckenpaar · Tamt. · 4 Tomt. · gr. Tr. · 5 Tempelbl.) (4 Spieler) - Hfe. · Org. ad lib. - Str.

Weitere Informationen

Titel:
Credo
für Orchester
Ausgabe:
Aufführungsmaterial
Verlag/Label:
Schott Music
Kompositionsjahr:
2009
Spieldauer:
20 ′0 ′′
Uraufführung:
26. April 2010 · Bremen (D)
Die Glocke, Großer Saal
Musikalische Leitung: Markus Poschner · Bremer Philharmoniker

Auftragswerk:
Auftragskomposition der Philharmonischen Gesellschaft Bremen für die Bremer Philharmoniker im Rahmen des Bremer Kompositionszyklus 2007-2010

Technische Details

Medienart:
Leih-/Aufführungsmaterial
Bestellnummer:
LS 5287-01
Hersteller:
Schott Music GmbH & Co. KG
55116 Mainz
Deutschland

Aufführungen

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  • Credo
    Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
    Orchester: Estonian National Symphony Orchestra
    29. April 2011 | Tallinn (Estland) , Concert Hall — nationale Erstaufführung
  • Credo
    Musikalische Leitung: Normunds Vaicis
    Orchester: Latvian National Symphony Orchestra
    29. Januar 2011 | Riga (Lettland) , Great Guild Hall — nationale Erstaufführung
    19.30 h
  • Credo
    Musikalische Leitung: Markus Poschner
    Orchester: Bremer Philharmoniker
    27. April 2010 | Bremen (Deutschland) , Die Glocke, Großer Saal
    20.00 Uhr
  • Credo
    Musikalische Leitung: Markus Poschner
    Orchester: Bremer Philharmoniker
    26. April 2010 | Bremen (Deutschland) , Die Glocke, Großer Saal — Uraufführung
    20.00 Uhr
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