Concerto for Violoncello and Orchestra No. 2
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Sein zweites Cellokonzert komponierte Dmitri Schostakowitsch 1966 auf der Krim. Noch im September desselben Jahres erfolgte die Uraufführung am Moskauer Konservatorium. Wie schon beim ersten Cellokonzert übernahm erneut Mstislaw Rostropowitsch den Solo-Part; begleitet wurde er vom Staatlichen Symphonieorchester der UdSSR unter Jewgenij Swetlanow. Im Vergleich zum ersten Cellokonzert ist das dreisätzige Werk zurückhaltender und introspektiver. Die Form ist freier gestaltet, mit langsamen Tempi, ausgedehnten solistischen Abschnitten und kammermusikalisch durchlässigen Orchestertexturen. Besonders auffällig ist der Einsatz von Schlaginstrumenten wie Pauken und Holzblock, die dem Werk eine besondere klangliche Farbe verleihen. Das Konzert steht in der Spätphase von Schostakowitschs Schaffen und zeigt den Komponisten auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits äußerer Virtuosität.
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Im August Jahr 2025 jährte sich der Todestag von Dmitri Schostakowitsch zum 50. Mal. Aus diesem Anlass haben sich die Verlage Boosey & Hawkes und Sikorski entschlossen, gemeinsam überarbeitete und korrigierte Neuausgabe aller seiner 15 Sinfonien herauszugeben. Eine würdige Ehrung für einen der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts!
Als großformatige Studienpartituren veröffentlicht, gewährleisten die Neuausgaben optimale Lesbarkeit. Dazu trägt auch der Computersatz bei, in dem nicht nur die Partituren, sondern auch das zugehörige Orchestermaterial neu gesetzt wurden. Partituren wie Orchesterstimmen sind zudem mit den Ausgaben der Neuen Schostakowitsch-Gesamtausgabe kompatibel und bilden damit den aktuellen Forschungsstand ab.
Nach erfolgreichem Abschluss der Neuausgaben aller Partituren der 15 Sinfonien folgen die Klavierauszüge zu den beiden Sinfonien mit Vokal- oder Chor-Beteiligung sowie Studienpartituren und Klavierauszüge zu weiteren Orchesterwerken Dmitri Schostakowitschs, darunter die beliebte Suite for Jazz Orchestra No. 2 oder seine Instrumentalkonzerte. Auch hierbei handelt es sich um überarbeitete und korrigierte Neuausgaben in DIN A4-Format und neuem Computersatz.