Concerto for Violoncello and Orchestra No. 1
Produktdetails
Beschreibung
Sein erstes Cellokonzert schrieb Dmitri Schostakowitsch 1959 für Mstislaw Rostropowitsch. Am 4. Oktober 1959 in Leningrad mit den Leningrader Philharmonikern unter der Leitung von Jewgenij Mrawinsky uraufgeführt, überzeugt das viersätzige Werk durch seine formale Klarheit, die rhythmische Prägnanz und die hohe solistische Virtuosität. So kehrt das einprägsame Hauptmotiv des ersten Satzes wie eine idée fixe das gesamte Werk hindurch immer wieder. Im langsamen zweiten Satz dominiert lyrische Tiefe, während die Kadenz des dritten Satzes beinahe den Charakter eines eigenständigen Satzes annimmt. Das Finale verbindet Volkston mit ironischen Brechungen. Das Orchester hat Schostakowitsch bewusst klein gehalten und scheint sich hier weniger an den opulenten Instrumentierungen wie etwa in Elgars Cellokonzert, sondern vielmehr an klassischen Vorbildern orientiert zu haben.
Dieser Band ist Teil der überarbeiteten und korrigierten Neuausgabe von Orchesterwerken Dmitri Schostakowitschs aus dem Hause Boosey & Hawkes und Sikorski. Als großformatige Studienpartituren veröffentlicht, gewährleisten sie optimale Lesbarkeit. Alle Partituren sowie das zugehörige Orchestermaterial liegen in neuem Computersatz vor; die Orchesterstimmen sind zudem mit den Partituren der Neuen Schostakowitsch-Gesamtausgabe kompatibel.
Weitere Informationen
Technische Details
Mehr aus dieser Reihe
Im August Jahr 2025 jährte sich der Todestag von Dmitri Schostakowitsch zum 50. Mal. Aus diesem Anlass haben sich die Verlage Boosey & Hawkes und Sikorski entschlossen, gemeinsam überarbeitete und korrigierte Neuausgabe aller seiner 15 Sinfonien herauszugeben. Eine würdige Ehrung für einen der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts!
Als großformatige Studienpartituren veröffentlicht, gewährleisten die Neuausgaben optimale Lesbarkeit. Dazu trägt auch der Computersatz bei, in dem nicht nur die Partituren, sondern auch das zugehörige Orchestermaterial neu gesetzt wurden. Partituren wie Orchesterstimmen sind zudem mit den Ausgaben der Neuen Schostakowitsch-Gesamtausgabe kompatibel und bilden damit den aktuellen Forschungsstand ab.
Nach erfolgreichem Abschluss der Neuausgaben aller Partituren der 15 Sinfonien folgen die Klavierauszüge zu den beiden Sinfonien mit Vokal- oder Chor-Beteiligung sowie Studienpartituren und Klavierauszüge zu weiteren Orchesterwerken Dmitri Schostakowitschs, darunter die beliebte Suite for Jazz Orchestra No. 2 oder seine Instrumentalkonzerte. Auch hierbei handelt es sich um überarbeitete und korrigierte Neuausgaben in DIN A4-Format und neuem Computersatz.