The Magic Clock
composer: Paul Dessau
Musik zum Puppenfilm mit Realfilmelementen (Regie: Ladislas Starevich)
Premiere: November 12, 1928 Berlin, Alhambra (D) · Conductor: Paul Dessau · Alhambra-Kino-Orchester
Instrumentation: orchestra
Orchestra instrumentation: 1 (auch Picc.) · 1 · 1 · 1 (ad lib.) - 0 · 1 · 1 · 0 - S. (P. · Gl. · Trgl. · Schellen · kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck.) (2 Spieler) - Klav. - Str.
Publisher: Schott Music
Duration: 16' 0''
Year of composition: 1928
Edition: full score
Material on hire
Delivery rights: worldwide
Description
„Starewitch, der sehr zu Unrecht im Pariser Exil lebende Film-Zauberkünstler, präsentiert ein neues Märchen: ‚Die Wunderuhr‘. Einzelheiten kritischen Bedenkens verschwinden angesichts der immer wieder verblüffenden, zauberhaften Kunst, mit der Puppen den erwachsenen Kinobesuchern ein Märchen- und Kinderreich hervorholen.
In der ‚Wunderuhr‘ wird das Mittelalter mit dem laufenden Band der Neuzeit zusammengekuppelt. Ritter fahren elektrisch in die Ahnengruft; eine Bildpointe reiht sich an die andere in der Assoziation eines Traumspiels. Es ist ein Appell an das Kindliche, Unkritische im Menschen; und für diesen Appell wollen wir Starewitch dankbar sein.
Nicht zu trennen von seinem Werk ist die bizarre, reizvoll klingende Komposition Dessaus. Vorbild einer das Bildliche klanglich unterstützenden, mit dem Optischen stets sich deckenden Gebrauchsmusik.“
(Hans Feld, Film-Kurier, Nr. 271, 13. 11. 1928, zitiert nach: Paul Dessau. FilmMaterialien 6, herausgege-ben von Hans-Michael Bock und Wolfgang Jacobsen. Eine Filmreihe im Metropolis Kino, Hamburg und im Zeughauskino, Berlin. Eine Ausstellung in der Akademie der Künste, Berlin.– Schriftenreihe der Cine-Graph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V., Hamburg, Berlin 1994, S. 34)
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